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Psalm 119,43

Diese Frage habe ich mir schon öfters gestellt: Was spreche ich in meinen Gebeten zu wenig an: Den Mut, die Hoffnung, die Freude oder die Freiheit oder die Wahrheit? Die Seite, die ich zu wenig anspreche, bleibt im Verborgenen, kommt nicht zum Vorschein, wird nicht belebt, wird nicht aus-gelebt — gleicht der Saite eines Instrumentes, die nicht zum Klingen kommt. Ich staune. David, der große Psalmschreiber der Bibel — hat jede Seite seines Lebens zum Klingen gebracht. Oftmals im wahrsten Sinne des Wortes. Er war immer im Gespräch mit seiner Seele, war immer im Zwiegespräch mit seinen Gefühlen, seinen Ängsten und traumatischen Erlebnissen. Das war gut so. Somit holte er alles aus seinem Leben an die Oberfläche.

Und es kommt bei ihm noch etwas ganz entscheidendes dazu. Denn er wäre völlig untergegangen, hätte er all die Dinge seines Lebens nur mit sich ausmachen müssen. Zwiegespräch hin, Zwiegespräch her. Er hatte ein großes Gegenüber: Gott selbst! Genau das hat ihm geholfen, immer wieder Wege und Ausgänge aus dem Labyrinth der Irrwege zu finden. Alles Gott hinlegen, ihn um Hilfe bitten, um Weisheit und Kraft. Sein Lebensmotto: Schütte dein Herz aus vor Gott wie Wasser. Das tat er. Und an einer Stelle betet er im längsten Psalm der Bibel: "Nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit." Auch das Gebet von ihm dürfen wir nachbeten, darüber nachdenken und gespannt sein auf das, was Gott draus macht.

Autor: Ulrike Schild

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1. Mose 50,21

Wenn in Wirtschaft oder Politik grobes Fehlverhalten aufgedeckt wird, dann ist die Öffentlichkeit schnell mit Forderungen nach Konsequenzen. Je schlimmer das Vergehen, desto lauter die Entrüstung. Schnell erklingt der Ruf nach einem Rücktritt oder einer anderen saftigen Strafe. Und im einen oder anderen Fall durchaus zu Recht.

Neid und Ärger über die Bevorzugung von Joseph durch seinen Vater, hatten seine Brüder dazu verleitet, großes Unrecht an ihm zu begehen. Sie hatten Joseph kurzerhand als Sklaven nach Ägypten verkauft. Dort spielte Joseph das Leben ganz schön hart mit. Nicht nur das er, der frühere Günstling eines reichen Vaters als Sklave dienen musste, nein, er wurde auch Opfer einer Verleumdung und landete dafür im Knast.

Trotzdem verbitterte Joseph nicht. Es gelang ihm sogar, in all dem Unrecht Gottes gute Führung zu erkennen. Und als schließlich der Tag kam, an dem er sich an seinen Brüdern für das erlittene Unrecht hätte rächen können, vergab er ihnen. In der Bibel heißt es: „Josef tröstete seine Brüder und redete freundlich mit ihnen“, 1. Mose 50,21.

Eine solche Portion Großmut wünsche ich mir auch. Denn Gottes Wege sind tatsächlich gut. Sie sind auch dann gut, wenn mir das überhaupt nicht einleuchtet. Das will ich von Joseph lernen. Von Joseph will ich mir noch etwas abschauen: Freundlich mit meinem Nächsten zu reden, auch wenn der mich verletzt oder anderweitig  benachteiligt hat.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Lukas 1,73–75

Gute Kriminalfilme sind für mich die, bei denen es einen sogenannten „christieschen“ Ablauf gibt. Gemeint ist damit ein Stil, den vor allem die britische Schriftstellerin Agatha Christie genutzt hat: Zuerst ein langer Handlungsstrang, bis sich am Ende alle in einem Raum versammeln. Dort erklären dann Hercule Poirot, Miss Marple oder wer auch immer, wie sich das Verbrechen ereignet hat und wer der Täter war. Plötzlich ist dem Zuschauer alles ganz logisch.

Das hat für mich eine Parallele in meinem Leben als Christ. Manche meiner Zeiten sind so richtig verworren und kompliziert, ich verstehe sie kaum – aber am Ende erkenne ich plötzlich den großen Zusammenhang und bin Gott sogar dankbar. Zugegeben, meist erst am Ende.

Als Johannes der Täufer geboren wurde, ging es seinem Vater Zacharias genauso: Plötzlich verstand er, woran er da mitgewirkt hatte, ohne es vorher zu durchschauen. Gott gab ihm diese Einsicht! Vor Begeisterung stimmte Zacharias lautstark ein großes Loblied an, in dem es unter anderem sang: „Schon Abraham hat Gott mit einem Eid versprochen, uns aus der Macht der Feinde zu befreien, damit wir keine Furcht mehr haben müssen und unser Leben lang ihm dienen können.“ Zacharias erkannte den großen Zusammenhang – nicht nur den für sein kleines Leben, sondern den der ganzen Weltgeschichte. Er erkannte, was schon immer galt und was auch für immer gilt: Gott hat die ganze Welt in seinen Händen. Ihm entgleitet nichts. Auch, wenn wir es erst am Ende verstehen werden.

Autor: Hans Wagner

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Epheser 3,20–21

Wofür beten Sie ganz selbstverständlich?

Der Apostel Paulus betet ganz selbstverständlich für die Gemeinden, zu denen er Kontakt hat. Z. B. für die Gemeinde in Ephesus.

Wie macht Paulus das?

Er fällt vor Gott auf die Knie und spricht ihn mit Vater an. Ein Vater sorgt für seine Kinder. Für die christlichen Gemeinden schlägt das Herz des himmlischen Vaters.

Was erbittet Paulus von seinem Vater im Himmel für die Gemeinde in Ephesus?

Paulus bittet um Kraft für die Gemeinde. Sie soll durch den Heiligen Geist stark werden. In ihrem Herzen soll Jesus Christus wohnen. In der Liebe sollen sie fest verwurzelt sein. 

Sein Gebet endet mit einem Lob Gottes, das sich im Epheserbrief, Kapitel 3, Vers 20 und 21 findet:

„Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit.“

Haben Sie schon mal so für Ihre Gemeinde gebetet?

Ich jedenfalls nicht. Ich habe meist ganz andere Anliegen, wie: „Lass viele in den Gottesdienst kommen, sprich Menschen durch die Predigt an, begegne den Konfirmanden.“

Wie wär´s Sie beten drei Wochen lang so, wie Paulus für Ephesus gebetet hat, für Ihre Gemeinde? Und ich für meine?

Autor: Pastorin Elke Drossmann

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1. Korinther 10,31

In seinem ersten Brief an die Christen in Korinth fordert der Apostel Paulus seine Leser zu einer Haltung auf, die diesen bis dahin unbekannt ist. Er sagt: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre“,  1. Korinther 10,31.

Mit anderen Worten: Alles, was die Christen in Korinth tun, sogar so gewöhnliche Dinge, wie Essen und Trinken, sollen sie unter das Generalmotto „zur Gottes Ehre“ stellen. Gottes Ehre und, das macht der Zusammenhang des Bibelverses deutlich, die liebevolle Rücksichtnahme auf den Nächsten, sind die maßgebenden Kriterien für das eigene Verhalten.

Mich erinnert das an eine frühere Gepflogenheit: christliche Künstler widmeten ihre Werke bewusst der Ehre Gottes.

Wer beispielsweise Noten von Johann Sebastian Bach zur Hand nimmt, wird als Überschrift häufig die Buchstaben „J.J.“ finden. „J.J.“ ist die Kurzform von „Jesu Juva“, ist lateinisch und heißt übersetzt „Jesus, hilf“. Am Ende des Musikstücks findet man als Unterschrift die Worte „Soli Deo Gloria“, „Gott allein die Ehre“; oft ausgeschrieben, manchmal nur als Buchstabenabkürzung S.D.G.  Johann Sebastian Bach und andere Künstler drückten so ihre Haltung aus: Jesus sollte im Mittelpunkt stehen. 

Ich will mir das zu Herzen nehmen: Jesus am Anfang meines Tagewerks um Hilfe bitten und am Ende Gott die Ehre geben für das, was entstanden ist. 

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Psalm 22,2

Gemeinschaft ist etwas sehr Schönes. Ich schätze das Zusammensein mit anderen, den Austausch, gemeinsames Lachen, die Nähe anderer Menschen. Auch schwere Zeiten lassen sich gemeinsam besser meistern. Wenn mehrere die Last schultern, dann ist der eigene Schmerz nicht mehr so schwer. Ehrlich gesagt kann ich es nicht nachvollziehen, wenn Menschen sich bewusst aus der Gemeinschaft zurückziehen.

In der Bibel heißt es in Psalm 22, Vers 2: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.“

In diesem Bibelvers beschreibt König David etwas, das er aus jungen Jahren nur allzu gut kannte: auf der Flucht vor seinem Widersacher, emotional am Ende und gefühlt ohne jegliche Zukunftsperspektive. David fühlte sich selbst von Gott im Stich gelassen.

„Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne“, sagt David. Ehrlich gesagt, ich kann mit dieser Aussage einiges anfangen. Wie oft habe ich den Eindruck, meine Gebete reichen gerade einmal bis zur Zimmerdecke.

In solchen Momenten ist es gut, wenn ich das tue, was David und lange Zeit später Jesus Christus am Kreuz getan hat: Ich lasse das aus mir raus, was mich aufwühlt. Ich sage es meinem Gott. Und dann? Dann lege ich meine Geschicke in seine gütigen Hände. Dann vertraue ich mich ihm an in dem Wissen, dass Gott es gut mit mir meint und mich in meiner Not tragen wird.

Wie David, und viele andere nach ihm, werde ich feststellen: Meine Hilfe ist nicht fern. Gottes starker Arm reicht bis zu mir.  

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Johannes 14,18

Ich stelle mir vor, ein Chef sagt zu seinem Angestellten: Ich kann heute nicht. Du bekommst aber jemanden an deine Seite gestellt, der dich bei deiner Tätigkeit unterstützen wird. Der einzige Haken: Dieser Helfer ist für dich unsichtbar. Aber ich garantiere dir, er wird dich trotzdem voll unterstützen. Du kannst seine Hilfe spüren.

Der Angestellte hat vollstes Vertrauen zu seinem Chef. Erledigt seine Aufgaben und tatsächlich spürt er: Da ist jemand, der bei mir ist!

Rückblick: Kurz bevor Jesus zu seinem Vater in den Himmel zurückkehrt, sagt er zu seinen Jüngern: „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.“

Jesus geht weg und verspricht gleichzeitig: Ich lasse euch nicht alleine. Ich komme zu euch. Wie soll das funktionieren? Kein Wunder, dass ihn die Jünger in diesem Moment nicht verstehen! Wovon spricht Jesus?

Es geht um die Sache mit dem „Heiligen Geist“.  Auch heute noch für viele ein Mysterium. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Gott ist drei in eins. Vater, Sohn und Heiliger Geist in einer Person. Der Heilige Geist ist mein Helfer, mein Unterstützer. Gott stellt ihn mir zur Seite. Ich kann ihn zwar nicht sehen. Aber wenn ich Gott mein Leben anvertraue, dann spüre ich ihn. Versprochen!

Autor: Piera Reich

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1. Korinther 2, 5

Was ist Glaube? Diese Frage  so zu beantworten, dass sie einer versteht, der keinen Glauben hat, ist echt schwer. Meine Worte sind begrenzt. Mein Verstand und meine eigene Weisheit reichen dazu nicht aus. Denn jede Antwort erzählt doch nur vom Glauben, erklärt ihn aber nicht. Glaube ist erlebbar, aber nur bedingt erklärbar.

Schaue ich in die Bibel, lese ich darin nicht von der Weisheit des Menschen, sondern von der Kraft Gottes. Sie ist der Ursprung des Glaubens und sein täglicher Beweis. Hier lese ich von den Dingen, die Gott möglich gemacht hat und erlebe also einen lebendigen Glauben. Gottes Kraft aber macht den Grund meines Glaubens für alle sichtbar.

Trotzdem gibt es Zeiten im Leben, in denen ich am Glauben verzweifele. Woran liegt das? Glaube ist doch eine feste Zuversicht, auf das, was ich hoffe. Er ist ein Nichtzweifeln, an dem, was ich jetzt gerade vielleicht nicht sehen kann. Ich könnte auch sagen: Der Glaube wird auf die Probe gestellt. Und dennoch ist der Glaube viel stärker als menschliches Wissen, menschliche Weisheit oder menschliche Logik. Denn Glaube ist göttlichen Ursprungs. Und dieser Gott, der hinter meinem Glauben steht, ist höher, als alles Menschliche. Deswegen sagt Paulus den Menschen in Korinth auch folgendes: „Euer Glaube stehe nicht auf der Menschen Weisheit, sondern auf Gottes Kraft.“

Warum? Menschliche Weisheit verändert sich im Laufe der Zeit. Was heute noch Stand der Dinge ist, kann morgen schon über den Haufen geworfen sein. Gott ändert seine Liebe zu uns nicht und seine Kraft ist du bleibt die Gleiche. Wenn ich also einen festen Halt in dieser Welt haben möchte, dann an seiner Hand.

Autor: Tobias Schier

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Psalm 91,14

Eine gute Schlagzeile zeichnet sich dadurch aus, dass sie mir in kürzester Form sagt, worum es im nachfolgenden Artikel inhaltlich gehen wird. Interessiert mich das? Will ich das lesen? Was werde ich erfahren? Kapitelüberschriften in der Bibel funktionieren genauso.

So steht über Psalm 91: "Unter Gottes Schutz". Habe verstanden, es geht in den dann folgenden 16 Versen darum, was es heißt unter Gottes Schutz zu leben. Und dann wird dort beschrieben, was Gott alles in Bewegung setzt, um Menschen zu schützen. Seine Engel schickt er los und weder Gift noch Raubtiere oder böse Menschen können Schaden anrichten. Eine Einschränkung dabei gibt es jedoch. 

Gott bietet seinen Schutz den Menschen an, die eine persönliche Beziehung zu ihm haben! (Vers 14) Na, wenn das so ist, dann scheinen ja nie wieder Krankheit und Ärger zu drohen. Doch schon der nächste Vers macht deutlich, dass das so nicht zu verstehen ist. Da sagt Gott: "Ich bin bei ihm in der Not!". Also wird die Notlage nicht automatisch verhindert, aber Gott ist dabei in der Not! Und er errettet daraus. Aber auch das macht er nach seinem eigenen Willen oder er lässt es bleiben. Viele Christen haben das schon so erlebt. Gott ist eben kein manipulierbarer Wunschautomat. Er entscheidet souverän. Manchmal schwer zu ertragen und ziemlich verunsichernd. Aber darüber steht Gottes Zusage: Ich bin dabei in der Not. Ich lasse Dich nicht allein. Schon dieses Wissen ist Schutz vor Verzweiflung und Resignation. 

Autor: Horst Kretschi

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Jeremia 2,29

Für Gott ist es wirklich ein Trauerspiel. Er hat sein Volk aus der Sklaverei befreit. Er hat die Ketten des Volkes gesprengt und die Menschen in ein gelobtes Land geführt, wo sie wirklich in Freiheit leben könnten.

Doch das Gegenteil ist der Fall. Das Volk bindet sich an Götzen. Und die Götzen machen das, was Götzen so tun: sie verstricken die Menschen in neue Abhängigkeiten. 

Erst als die Karre mit allen vier Rädern im Dreck steckt, erinnert sich das Volk wieder an Gott - und zwar, um sich bei ihm heftig zu beschweren. Kein Wunder, dass Gott äußerst verärgert reagiert:

"Wie könnt ihr rechten mit mir? Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der Herr," nachzulesen im Propheten Jeremia, Kapitel 2.

Täglich schauen wir in die Abgründe unserer eigenen Verstrickung. Die Medien sind voll mit Bildern von Krieg und Terror. "Wie kann Gott das zulassen," ist dann eine häufig gestellte Frage. Und ich stelle sie mir auch. Doch Krieg und Terror sind leider menschengemacht. Gott kann uns deshalb nur den Spiegel vorhalten und die Beschwerde an den Absender zurück geben. Denn in Jesus Christus hat er uns gezeigt, wie es anders laufen kann.

Gott hat mich und Sie berufen, es anders zu machen. Statt Gott anzumotzen bleibt da nur, ihm nachzufolgen und nach seinem Willen zu handeln.

Autor: Andreas Odrich

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Jesaja 66,10

Können Sie sich mit anderen Menschen freuen? So richtig mitfreuen? Ich begegne immer wieder Menschen, die damit offenbar Probleme haben.

Das fängt schon in der Schule an: Nicht viele freuen sich wirklich mit einer Mitschülerin, die eine gute Note geschrieben hat. Oft sind Neid und Missgunst zur Stelle und der Vorwurf, eine Streberin zu sein. Und so geht es weiter - ist ein Kollege in der Firma sichtbar erfolgreich, tratschen andere in der Kantine schnell darüber, was bei ihm angeblich gar nicht so gut gelaufen sei.

Christen sind da keine Ausnahme - leider. Auch da  gibt es Miesepeter, die hinter augenscheinlichem Segen in Wahrheit unheilige Motive vermuten.

Ich sage: Wie schade! Wie schade, wenn Menschen sich nicht mitfreuen können an dem, was anderen gelingt. Sich nicht mitfreuen können an dem, was Gott anderen Menschen schenkt!

Im Buch des Propheten Jesaja heißt es zum Thema „Mitfreuen“ in Kapitel 66 Vers 10:

Freut euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freut euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid.

Jerusalem wird hier als Sinnbild und Zentrum der geistlichen Wiederherstellung Israels beschrieben. Und alle werden eingeladen, Teil davon zu werden und sich daran mitzufreuen. Denn Gott freut sich am Mitfreuen.

Ich nehme daraus die Frage mit: Woran möchte ich mich eigentlich heute so richtig mitfreuen?

Autor: Dr. Jörg Dechert

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1. Korinther 3,22–23

Meine Heimatstadt ist Hannover. Dort kommt die Band „Scorpions“ her. Vielleicht kennen Sie sie durch den Hit „Wind of change“. Irgendwann ist mir ein Mann im gestandenen Erwachsenenalter über den Weg gestolpert. Er hat mir mit stolzgeschwellter Brust erzählt: „Ich bin mit dem Sänger Klaus Meine in eine Klasse gegangen.“

Ich musste mir in dem Moment ein Schmunzeln verkneifen. Denn was hat das über meinen Gesprächspartner ausgesagt? Eigentlich gar nichts. Der Apostel Paulus warnte seine Zeitgenossen vor 2000 Jahren: Macht euren Wert nicht von anderen Menschen abhängig! Er schrieb an die Christen-Gemeinde in der griechischen Stadt Korinth: „Niemand soll sich etwas auf einen Menschen einbilden […]. Euch gehört die ganze Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft. Alles gehört euch, ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.“

Dahinter steckt die Überzeugung von Paulus: Menschen, die Jesus Christus vertrauen, behandelt Gott wie seine Erben. Er schenkt ihnen wirklich alles. Alles, was sie heute zum Leben brauchen. Aber auch eine ewige Existenz im Frieden mit Gott. Das ist toll. Da brauche ich nicht nach anderen Idolen zu schielen.

Der einzige, den ich anhimmeln darf und der Anspruch auf mein Leben hat, ist Jesus Christus selbst. Jesus ist dabei kein selbstverliebter Superstar. Er hat uns bedingungslose Hingabe an Gott, seinen Vater im Himmel, vorgelebt.

„Wind of change“ von den Scorpions ist schon ein toller Hit. Immerhin erinnert er auch an den Fall der Berliner Mauer. Trotzdem wünsche ich dem ehemaligen Klassenkameraden von Klaus Meine, dass er erkennt, wer wirklich unseren Fanjubel verdient.

Autor: Oliver Jeske

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Römer 8,26

Vor ein paar Tagen haben wir Pfingsten gefeiert. Wobei vielen Menschen unserer Tage nicht klar ist: Wozu ist der Heilige Geist eigentlich nötig? Tun es nicht Gott Vater und sein Sohn Jesus Christus alleine, ist das nicht schon kompliziert genug? 

Nun, Gottes heiliger Geist hat schon ein paar Merkmale und Funktionen, auf die will und kann ich als Christ nicht verzichten. Jesus hat seinen Anhängern den Heiligen Geist versprochen als Beistand und Tröster, als Lehrer und als Übersetzer. Jesus zufolge kann mir der Heilige Geist Dinge verständlich machen, die mir sonst völlig rätselhaft blieben. Und weil es Gottes Geist ist, kann er mir auch Gottes Sicht der Dinge und Gottes Absicht mit mir und mit der Welt erklären. Das wäre mir ansonsten buchstäblich zu hoch.  

Der Apostel Paulus hat in seinem Brief an die Christen in Rom ein weiteres spannendes Merkmal des Heiligen Geistes genannt. Im Römerbrief Kapitel 8 behauptet Paulus sinngemäß, dass der Heilige Geist Sprechunterricht erteilt.Wörtlich heißt es dort: "Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein." Das Sprechtraining ist offenbar nötig, weil uns Menschen in der Gegenwart Gottes buchstäblich die Worte fehlen. Da fällt uns nichts mehr ein. Und dann souffliert der Heilige Geist gewissermaßen, wie wir Gott ansprechen, was wir ihm sagen können. Unsere Verlegenheit ist Gottes Gelegenheit, uns deutlich zu machen: Niemand braucht ein Diplom zum Beten - jeder darf und jeder kann es, und der Heilige Geist hilft dabei.

Autor: Markus Baum

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Hiob 5,8–9

In Hiob 5, 8 -9 spricht Elifas: „Ich würde mich zu Gott wenden und meine Sache vor ihn bringen, der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind.“

Das hört sich doch gut an. Endlich mal Verantwortung abgeben. Vorbei die Zeit der Sorgen oder des aktiven Problemlösens. Ich kann mich entspannen, die frische Brise genießen und mich beruhigt anderen Dingen widmen. Denn Gott, so verheißt es ja der Psalm, wird schon große Dinge tun und Wunder schaffen.

Eigentlich ein recht netter Gedanke. Gott erlöst mich von jedweder Verantwortung am eigenen Leben. Aber gibt es wirklich so einen „all inclusive“ Gott, einen übermächtigen Vater der mir schnellstmöglich aus der Patsche hilft?

Man sollte die Allmacht Gottes nicht einer individuellen Verantwortungslosigkeit verwechseln. Sicherlich, Gottes Wunder und seine große Dinge geschehen. Sie sind allgegenwärtig. Doch das bedeutet ja nicht gleich, dass jeder Einzelne nicht auch eine Verantwortung trägt.

Für mich persönlich heißt das, immer wieder abzuwägen, welche Last ich mir selbst zutraue. Andererseits kann ich darauf vertrauen, dass Gott keine Strichliste führt, sondern großzügig große Dinge tut und Wunder vollzieht.

Dies Geschenk Gottes nehme ich dankbar an, ohne es weiter zu erforschen oder zu zählen. Ich darf vertrauen auf die Gnade und Liebe Gottes. Ganz so, wie es Elifas uns rät. 

Autor: Dariush Ghobad

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1. Petrus 3,14–15

Es gibt viele Dinge im Leben, die einen im wahrsten Sinne des Wortes „irre“ und „kirre“ machen können. Wie sieht es mit der Gesundheit aus? Reicht mein Geld für die Rente? Werde ich meinen kranken Eltern pflegen können? Geraten die Kinder?

Bürgerkriege und Terroranschläge erschüttern viele Teile der Welt. Die Terroranschläge machen auch vor  Europa nicht halt. So sind auch unter uns Menschen beunruhigt. Terroristen wollen genau das: Angst verbreiten, Menschen einschüchtern, verunsichern, ihnen den Halt nehmen.

Ähnlich war auch die Situation, in die Petrus den Christen damals schrieb. Sie waren verunsichert. Sie hatten Angst. Es machte ihnen zu schaffen, dass man sie wegen ihres Glaubens angegriffen hat. Was sollten sie tun? Wenn Angst das Leben bestimmt,  ist man fremdbestimmt. Der Ratschlag des Apostels Petrus: „Lasst euch nicht irre machen! Den Herrn aber, Christus, haltet heilig in euren Herzen.“

Welcher Pädagoge, welcher Psychologe würde uns das einfach so raten: „Lass dich nicht irre machen“. Ich finde diesen Ratschlag von Petrus einfach total cool. Genial! Wie das Leben auch spielt, wie sehr dir der Wind ins Gesicht bläst, dich Schicksalsschläge ereilen, andere Menschen deinen Glauben an Gott komisch finden, Du dich selbst nicht verstehst und manchmal auch die Welt Kopf steht, “ — lass Dich nicht irre machen“. Warum nicht?

Weil wir uns an Gott halten können, denn dann sind wir wahrlich gehalten. Das haben viele schon erfahren. In seiner Gegenwart bekommst Du Frieden und er selbst führt dich in eine Freiheit, die einfach wunderbar ist. Solch ein Vertrauen zu Gott ist eine Lebenshaltung.  Also: „Lass dich nicht irre machen, den Herrn aber, Christus, haltet heilig in euren Herzen.“

Autor: Ulrike Schild

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Psalm 147,15

Gerüchte verbreiten sich wie Lauffeuer. Je aufregender die Botschaft, desto wahrscheinlicher deren weite Verbreitung. Im Marketing hoffen die verantwortlichen Macher darauf, dass ihre Werbespots in den sozialen Medien sich viral verbreiten, d.h., wie ein Virus möglichst viele Leute infizieren. Um das zu erreichen,  denken sich die Macher ziemlich abgefahrene, meist sehr lustige Geschichten aus.

In der Bibel heißt es: „Er sendet seine Rede auf die Erde, sein Wort läuft schnell“, Psalm 147,15. Die Rede ist hier von Gott und dem, was er uns Menschen zu sagen hat.

Mit Jesus Christus hat Gott sein Wort an eine Person gebunden. Jesus Christus ist Gottes letztes Wort, wenn es um Vergebung der Sünden und Erlösung geht. Er alleine ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Jesus sagt, dass niemand zum Vater kommt, als allein durch ihn.

Darüber hinaus hat Gott sein Wort den Menschen anvertraut, die Jesus nachfolgen. Ihnen trägt er auf, Gottes Botschaft von Heil und Vergebung auf der Erde bekannt zu machen.

Wenn der heutige Bibelvers besagt, dass Gott seine Rede auf die Erde sendet, wo sein Wort schnell läuft, dann geht es letztlich auch um meine Bereitschaft, dieses Wort bekannt zu machen. Ich muss mich fragen: Lass ich mich von Gott gebrauchen, damit möglichst viele mitbekommen, dass in Jesus  Christus Heil und Vergebung meiner Schuld möglich ist?

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Psalm 16,2

„Egal, welche Religion man angehört. Am Ende ist es doch immer der gleiche Gott!“ Das war früher auch meine Position. Dass es Gott gibt, daran habe ich schon immer geglaubt, damit bin ich auch aufgewachsen. Jeden Sonntag in die Kirche, meine Mutter war Küsterin, mein Vater im Kirchenvorstand, das war unser normaler Sonntag. Und wenn mich jemand gefragt hätte, ja, ich hätte gesagt: „Ich bin Christ.“ Also ich hatte irgendwie auch meinen Gott.

Doch dann, mit 26 Jahren, geschah etwas Merkwürdiges - etwas, das für mich würdig war, es mir zu merken – bis heute: Ich bin Jesus begegnet. Also ich habe ihn nicht gesehen oder so, aber ich habe gesagt: Komm in mein Leben hinein – und seitdem ist er da. „High Life“ – so hieß die Veranstaltung damals in Wiesbaden, die mein Leben komplett verändert hat. Ab diesem Moment erkannte ich, vor allem in meinem Herzen, wie anders Gott doch ist, als ich bis dahin dachte. Wie einzigartig der Gott der Bibel ist, der diese Welt geschaffen hat und sich immer wieder um seine Schöpfung bemüht, vor allem auch um die Menschen. Wieviel Liebe er ihnen entgegenbringt – sichtbar geworden in Jesus Christus.

Ja, es hat einige Jahre gedauert, bis mir das deutlich wurde. Dabei hätte ich es schon viel früher erfahren können – zum Beispiel indem ich mit offenem Herzen die Bibel lese. So steht schon in Psalm 16, einem Gebet des Königs David, das klare Bekenntnis: „Du bist ja der Herr. Ich weiß von keinem anderen Gott, außer dir!“

Autor: Hans Wagner

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Jesaja 9,2

„Gott kann ganz schön lästig sein.“ O-Ton Israel.

Und Israel hat Recht. Wenn es um Sünde geht, lässt Gott nicht locker. Gott legt nicht furchtbar gerne den Finger in die Wunde. Doch er liebt sein Volk und deshalb spricht er konsequent das an, was die Liebe zu Gott infrage stellt.

Aus einem gequälten Miteinander, soll wieder ein fröhlicher Umgang miteinander werden. Denkt Israel an Gott, zaubert Gott ein Lächeln auf ihr Gesicht. Das Herz des Volkes strömt von Freude über. Im Jesajabuch findet sich ein ungewöhnliches Bild für diese Erfahrung. Im 9. Kapitel, Vers 2 heißt es:

„Vor dir – gemeint ist Gott – freut man sich, wie man sich freut in der Ernte.“

Wer einen Garten hat oder Pflanzen auf seinem Balkon zieht, kann meist nachvollziehen, wie die Vorfreude z. B. mit dem Heranwachsen von Kräutern, Tomaten, Kartoffeln zunimmt. Der Tag wird herbeigesehnt, wann sie geerntet und gegessen werden können. 

Landwirte freuen sich, wenn die Wetterverhältnisse eine gute Ernte versprechen, der Weizen gut in der Ähre steht, die Ernte problemlos eingebracht werden kann. Nicht umsonst gibt es Erntefeste, Erntekronen, und manchmal auch einen Dank an Gott.

Diese Freude schenkt Gott. Die Freude darüber, dass Gott Liebeshungrige satt macht. Die Freude, zusammen zu gehören. Eine Beziehung mit ihm zu ernten.

Neidisch geworden auf Israel? Nicht nötig! Jesus, der Sohn Gottes, ist der Freudeschenker. Der Freudekiller, der die Beziehung zu Gott madig macht, wurde entmachtet. Mit der Kombi: Jesus stirbt am Kreuz und wird von Gott auferweckt.

 

 

Autor: Pastorin Elke Drossmann

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Psalm 103,2.3

Das wohl bekannteste Lied Davids ist Psalm 23. Er besingt Gott in diesem Psalm als guten Hirten. Ein anderer Psalm, der aus der Feder Davids stammt, ist Psalm 103. In meiner Bibel trägt dieser Psalm die Überschrift: „Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes“.

Diesem Psalm haben über Generationen viele Christen mit David gebetet: „Lobe den HERRN, der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen“, Psalm 103,2 und 3.

David hatte allen Grund, Gott zu loben. Er hatte erlebt, wie Gott zu ihm stand: Auf der Flucht, in gefährlichen Auseinandersetzungen mit seinen Feinden, aber auch dann, wenn er schwere Schuld auf sich geladen hatte.  David hatte Gott seine Schuld bekannt und der hatte David immer wieder dessen Sünde vergeben. Das war eine so befreiende Erfahrung, dass David von Herzen Gott loben konnte.

Wie ist das mit mir, habe ich mich gefragt? Kenne ich das aus meinem Leben?  Beim Nachdenken kamen mir manche kleinen und großen Situationen in den Sinn, in denen ich schuldig geworden bin. Liebloses Verhalten, Unachtsamkeit, Stolz, um nur einige Beispiele zu nennen. Aber ich habe auch erlebt, dass es Vergebung bei Jesus Christus gibt. Wenn ich ihm das bekenne, was ich an Schuld begannen habe, dann – so heißt es in der Bibel – ist Jesus treu und gerecht und vergibt mir meine Sünde.  Was David in Psalm 103 beschreibt, ist auch mein Wunsch: Ich will den HERRN loben, der mir meine Sünde vergibt und heilt alle meine Gebrechen.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Psalm 68,4

Wenn ein Sportler einen Sieg errungen hat, dann ist seine Freude groß. Das gilt in gleicher Weise für Mannschaften, die miteinander gekämpft und schließlich gewonnen haben. Man liegt sich erschöpft und zugleich überglücklich in den Armen, während das Publikum jubelt und feiert. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man gewonnen hat. Ein Bekannter von mir sagte es einmal so: „Ich könnte mich glatt dran gewöhnen!“

In der Bibel gibt es mehrere Lieder, die dem Sieg gewidmet sind. Zum Beispiel der Psalm 68, in dem der Sieg Gottes im Leben der Gläubigen gefeiert wird. Ich zitiere: „Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen“, Psalm 68,4.

Die Gerechten freuen sich von Herzen, heißt es. Gemeint sind diejenigen, die ihre Hoffnung auf Gott und ihr Leben und Handeln nach seinen Maßstäben ausgerichtet haben.

Was hat mir dieser Bibelvers zu sagen?

  1. Wer Jesus Christus nachfolgt, für den gehört Feiern dazu, denn Jesus hat am Kreuz die Macht der Sünde gebrochen. Mir wird vergeben, wenn ich mein Vertrauen auf Jesus setze. Ich finde, das ist Grund zur Freude!

  2. Es ist wie im Stadion: Man freut sich über den Erfolg eines Sportlers und diese Fröhlichkeit steckt an. In gleicher Weise wird die Freude über das, was Jesus für mich getan hat Auswirkungen auf andere haben.

Ich will Psalm 68,4 zu meinem Psalm machen und sagen: „Ich freue mich und bin fröhlich vor Gott und freue mich von Herzen.“  

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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