ERF Plus - Anstoß

Matthäus 5,17

Es gibt Aussagen in der Bibel, die sind selbst für Theologen schwer zu verstehen. Eine stammt aus dem  Matthäusevangelium Kapitel 5, Vers  17. Dort heißt es: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um außer Kraft zu setzen, sondern um zu erfüllen.“

Was will Jesus hier sagen? Der Zusammenhang ist wichtig. Jesus bettet seine Aussage in die Diskussion um die sogenannten Pharisäer ein. Das war eine besonders fromme Gruppe im damaligen Judentum, die jede Kleinigkeit geregelt hatten und sich sicher waren, alles richtig zu machen.

Jesus weist nun auf Folgendes hin: Ihr lieben Pharisäer, Ihr könnt alles richtig machen, also jedes Gesetz des Alten Testaments befolgen. Wenn ihr es aber ohne Verbindung mit dem Richtigen tut, ist alles umsonst.

Anders gesagt: Ich kann auch in meinem Leben versuchen, alles „richtig“ zu machen. Sei es frei nach dem kantischen Imperativ, nach den Maßstäben der Bibel oder was auch immer. So lange ich es aber für mich selbst versuche, ist der eigentliche Sinn der Übung verfehlt.

Richtig und gut zu handeln bedeutet im Sinne der Bibel, es zusammen mit Gott zu tun. Mit ihm in Verbindung sein, zu ihm beten, mir den Weg von ihm weisen lassen. Damit ist das Gesetz erfüllt, wie Jesus es nennt.

Daher weist die Aussage von Jesus darauf hin, nicht nur das Richtige zu tun, sondern vor allem, es Seite an Seite mit dem Richtigen zu tun. Für mich hört sich das einladend an.

Autor: Joachim Bär

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Johannes 1,4

In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Welt!“ Dieser bemerkenswerte Satz stammt von dem Evangelisten Johannes. Einer von vier Männern, die über das Leben von Jesus Christus aus erster Hand geschrieben haben.

Das Johannes Evangelium hebt sich durch seinen sehr philosophischen Stil von den anderen drei Evangelien im Neuen Testament der Bibel deutlich ab. Gerade der Beginn des Johannesevangeliums zeichnet sich durch eine sehr bildhafte Sprache aus. Darin beschreibt Johannes in unterschiedlichen Bildern, wie Jesus Christus war und was ihn ausgezeichnet hat.

In Jesus war das Leben, schreibt Johannes. Das wirkt zunächst wie ein Allgemeinplatz. In jedem Lebewesen ist Leben, sonst wäre es ja tot! Aber Johannes meint damit nicht das biologische Leben. Es geht ihm vielmehr um eine andere Qualität von Leben!

Es geht um ein von Gott erfülltes und gefülltes Leben! So wie Leben ursprünglich von Gott gedacht war! Jesus lebt Nächsten- und Feindesliebe. Er heilt Menschen, die an Körper und Seele krank sind. Und er spricht die Wahrheit ohne Umschweife aus! Er ist gnädig und barmherzig und voller Güte. Weil er so lebt, wird er zum Licht für die Menschen. Ein leuchtendes Vorbild und ein Orientierungspunk in dieser oft so dunklen Welt. Jesus ist das lebendige Abbild des Wesens Gottes.

So ist Gott! Das drückt sein Leben aus! Wer wissen will, wie Gott ist und wie ein Leben nach dem Willen Gottes aussieht, der muss sich nur anschauen, was Jesus getan hat.

Autor: Horst Kretschi

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Psalm 73,25

Im Psalm 73, 25 steht die heutige Tageslosung: „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.

Ich frage mich: Wer kann diese Person sein? Wer ist dieses „dich“, der so umfassend ist, dass man nach nichts anderem auf Erden und im Himmel fragt? Kann denn wirklich ein einzelner Mensch so groß sein Sicherlich, meine Frau, unsere Kinder, es fallen mir so einige Menschen ein, die für mich von großer Bedeutung sind. Doch kann ich einen einzelnen Mensch so sehr lieben, dass alles andere unnötig scheint?

Psalm 73 interessiert mich. Ich lese ihn von vorne bis hinten. Der Psalm lobt Gott und spricht für mich von der Zuversicht eines jeden Christen auf Gott den Herrn. Somit ist in der heutigen Tageslosung ja gar kein Mensch gemeint. Sondern Gott Vater, Jesus Christus und der Heilige Geist. Diese Dreieinigkeit ist das „dich“ im Psalm:

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.

Wenn ich nur Dich, den liebenden Gott, Jesus, meinen Erlöser und die Kraft des Heiligen Geistes habe, dann brauche ich nichts mehr auf Erden oder im Himmel. Deine Kraft und Deine Liebe ist so stark, dass ich mich mit meinem Leben Dir anvertrauen will. Dir dienen und Dir folgen will.

Das kann manchmal beschwerlich sein. Oft bin ich mir selbst nicht sicher, denn dieses „dich“ kann man nicht sehen. Aber jeglicher Zweifel ist unangebracht. Denn der Psalm versichert mir in Gänze: Gott allein ist genug.

ER ist genug und alles, was wir jemals brauchen. Auf Erden und im Himmel. 

Autor: Dariush Ghobad

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Jesaja 63,9

„Was treibt der eigentlich?“ - Haben Sie sich das schon einmal gefragt?

Vielleicht hatten Sie einmal einen Chef, der sich in seinem Büro hinter verschlossenen Türen verschanzte. Oder vielleicht hatten Sie einmal einen Bürgermeister, dessen Politik Ihnen völlig undurchsichtig schien.

„Was treibt der eigentlich?“

Diese Frage zielt zunächst auf das, was jemand tut, womit er sich beschäftigt. Dahinter steht aber eine zweite, tiefer gehende Frage: Was treibt die Person eigentlich an? Welches Ziel verfolgt sie?

Die Antwort wird oft erst im Rückblick klar. Wenn ein Fazit gezogen wird, zum Beispiel bei der Pensionierung des Chefs oder der Abwahl des Bürgermeisters.

Was tut der eigentlich? Welches Ziel verfolgt er? - diese beiden Fragen lassen sich auch mit Blick auf Gott stellen. Menschen tun das immer wieder. Eine Antwort darauf findet sich in der Bibel, im Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 63. Dort hält der Prophet einen Rückblick auf Gottes Geschichte mit seinem Volk und hält fest:

Gott erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte.

Was tut Gott? Er erlöst, d.h. er rettet sein Volk, durch alle Herausforderungen und Krisen hindurch.
Was treibt Gott an? Er liebt seine Leute und hat Erbarmen mit ihnen.

Das gilt übrigens nicht nur im Rückblick auf das Volk Israel und die Vergangenheit. Gott hat in Jesus Christus deutlich gemacht: Erlösung, Liebe und Erbarmen ist auch ein Angebot für die Zukunft, für alle Menschen.

Wer sich darauf einlässt, kann es aus eigenem Erleben bezeugen: Gott erlöst, weil er liebt und Erbarmen hat.

Autor: Dr. Jörg Dechert

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Lukas 15,18

Der Sohn im Gleichnis (Lukas 15,18) sprach: „Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen.

Meine Tante und mein Onkel sind ausgesprochene Wanderfreaks. Ich fand es früher ziemlich nervig, gefühlte Tagesreisen mit ihnen unterwegs zu sein. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf: Wann sind wir denn nun endlich da?!

Doch das Erlebnis, am Ziel zu sein, ist unbeschreiblich. Ich werde es nie vergessen, wie ich zum ersten Mal in meinem Leben aus der Quelle eines Bachs getrunken habe. Erfrischend, lecker, urtümlich!

Irgendwie ist es ganz ähnlich mit Gott, den ich als liebenden Vater erlebe. Wenn ich mich nicht auf den Weg zu ihm mache, werde ich nie kapieren, was dahintersteckt.

Mache ich mich auf den Weg, dann kann das durchaus mühsam sein. Von Zweifeln behaftet: Stimmt das wirklich? Lohnt sich die Mühe? Wartet da am Ende wirklich mein Schöpfer, der mich bedingungslos liebt und annimmt? Ist das erfahrbar?

Jesus Christus ermutigt alle Menschen: Macht euch auf diesen Weg. Er hat eine Geschichte erzählt von einem jungen Mann, der jegliche Brücken zu seinem Vater abgebrochen hatte. Und der sich dann entschließt:

Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen.

Sein Entschluss wird reich belohnt. Ihn erwarten weit geöffnete Arme. 

Mein Erlebnis an der Quelle damals war punktuell. Spätestens am Abend hatte ich wieder Durst.

Zu erfahren, dass es diesen liebenden Vater wirklich gibt, der mich geschaffen hat, das ist etwas Einzigartiges. Das verändert mein ganzes Leben.

Autor: Oliver Jeske

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Jesaja 29,14

Ganz schön schräg, was da im Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 29 steht. Und das seit etwa 2700 Jahren. Was sollte der Prophet damals im Namen Gottes verkünden im kleinen Königreich Juda: „Dieses Volk naht sich mir mit seinem Mund und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir, und sie fürchten mich nur nach Menschengeboten.“ Soweit, so gut.

Aber dann kommt es knüppeldick im nächsten Satz: „Darum will auch ich in Zukunft an diesem Volk seltsam handeln, so seltsam, wie es niemand erwartet. Dann wird die Weisheit seiner Weisen vergehen und die Klugheit seiner Klugen verschwinden.“ So steht es in der Einheitsübersetzung. Bei Luther klingt es etwas zahmer: „Aufs Wunderlichste und seltsamste“ wird Gott mit seinem Volk umgehen.

Wie wird daraus ein Leitwort für den Tag? Entscheidend ist der Blick auf den Zusammenhang:
Nicht Gott ist schräg und seltsam drauf, sondern das Prophetenwort ist eine Reaktion auf die schräge, verquere Geistes- und Herzenshaltung der Frommen und Religiösen zu Jesajas Zeiten. Ein erstaunliches Missverhältnis zwischen Lippenbekenntnissen und innerer Einstellung. Erst das hat Gott damals genötigt zu wunderlichen, fremdartigen, seltsamen Maßnahmen.

Und nun mal angenommen, Gott ist sich selbst treu geblieben. Dann sollte bei mir das Glöckchen läuten, wenn mir etwas besonders Schräges passiert. Denn dann könnte es gut sein, dass Gott auf sich aufmerksam macht. Dass Gott etwas unternimmt gegen meine Begriffsstutzigkeit, gegen meine möglicherweise verdrehte Einstellung.

Das finde ich ganz und gar nicht schräg, sondern eigentlich sehr nett von Gott.  

Autor: Markus Baum

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Kolosser 1,16

„Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt.“ Ein einfacher, klarer Satz. Er stammt von Gustav Heinemann, deutscher Bundespräsident von 1969 bis 1974. Der Satz stellt die Weichen für politisches Handeln Richtung Demut.

Der Satz entstand basierend auf den Erfahrungen des Dritten Reichs. Zwölf Jahre lang hatten sich die Deutschen in den Untergang mitreißen lassen durch Adolf Hitler, den größten Führer aller Zeiten, wie dieser sich selbst nannte.

Anders als der „GröFaZ“ Adolf Hitler hat sich Gustav Heinemann durch Gottes Wort, die Bibel, leiten lassen. Dort schreibt der Apostel Paulus an die Christen in Kolossä:  

„Durch Gott sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.“

Soweit der Apostel Paulus. Geschrieben hat Paulus diesen Satz im Römischen Reich mit seinem Kaiserkult, der einer Religion gleich kam. In der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland heißt es „In Verantwortung vor Gott und den Menschen“. Diese Maxime atmet den gleichen Geist wie die Worte Gustav Heinemanns und wie die Worte des Apostels Paulus.

2017 stehen wir im sogenannten Superwahljahr. Dieser Geist der Demut sollte zum Prüfstein werden – für die Politiker, die kandidieren, und für die Wähler, die diesen Menschen für eine gewisse Zeit zur Macht verhelfen.

Autor: Andreas Odrich

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Kolosser 1,23

Der Schriftsteller Kurt Tucholsky erzählte einmal: „Ich hatte einen dicken Freund, der sagte mir auf die Frage, ob er denn schwimmen könne: Ja – ich kann schwimmen. Aber – ich glaube nicht recht daran!“ Um schwimmen zu können, musste der Freund also seine Zweifel an der eigenen Fähigkeit überwinden. Schwimmen bleibt für ihn eine Herausforderung. Ich stelle mir vor, dass er erst einmal bis zur Hüfte ins Wasser steigt. Aber dann besinnt er sich seines Könnens. Und glaubt an das, was er da macht. Das Wasser trägt.


„Bleibt im Glauben, gegründet und fest, und weicht nicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt.“ Eine Forderung des Apostels Paulus nach Festigkeit an die junge Gemeinde in Kolossä, in der es offensichtlich um ein ähnliches Problem ging. Die Christen wussten zwar um das, was ihnen Hoffnung schenkte, aber es war ihnen nicht ganz klar, was das genau heißt und wie genau sie den Glauben an Gott leben sollten. Und das ist auch wahrlich nicht einfach. Vieles weiß man theoretisch, doch man weiß es nicht so recht anzuwenden und lebendig werden zu lassen. Doch das muss nicht unbedingt in Passivität oder Verzweiflung enden.  

Letzten Endes kommt es gar nicht darauf an, etwas zu können oder zu wissen, wenn man es nicht wagt. So ist das auch mit dem Glauben.

Autor: Ulrike Schild

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

5. Mose 30,9

Vor einigen Wochen verstarb Altbundespräsident Roman Herzog. Zu seinem politischen Vermächtnis gehört ein Satz aus der Berliner Rede vom April 1997, ein Satz, der nachhaltige Wirkung entfalten sollte. Sinngemäß sagte er: „Es muss ein Ruck durch unser Land gehen.“

Auch Mose hinterließ dem Volk Israel ein Vermächtnis. Nach 40 Jahren Wüstenwanderung war die Zeit gekommen, im Land Kanaan sesshaft zu werden. In seiner letzten großen Rede sprach Mose von Fluch und Segen. Er warnte das Volk: Wehe, wenn Israel sich nicht an die Gebote Gottes halten würde. Schlimme Konsequenzen wären die Folge. Wohl Israel, wenn es sich an den Geboten ausrichtet. Dann könne es mit Gottes reichem Segen rechnen. 

Mose ermutigte Israel, sich immer wieder neu auf Gott zu besinnen. Selbst dann, wenn es unter den Konsequenzen des angekündigten Fluchs litt. Er sagte: „Der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat“, 5. Mose 30,9.

Diese Worte machen mir Mut. Sie führen mir den Charakter Gottes vor Augen. Wenn ich von ganzem Herzen die Nähe Gottes suche, wenn ich mich auf ihn besinne und bereue, was gewesen ist, dann trägt Gott mir mein Versagen nicht nach. Gott lässt mich nicht fallen. Im Gegenteil: In Jesus Christus spricht er mir Vergebung, Heil und Segen zu. Ich darf mit Jesus ein neues Kapitel aufschlagen. Und ich darf das in Anspruch nehmen, was Mose damals verhieß: „Der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat.“  Die Reihe reicht dann über Abraham, Isaak, Jakob, Mose, David, Jesus bis zu mir.

Autor: Wolf Dieter Kretschmer

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

1. Petrus 2,9–10

Letzte Woche haben wir wieder ein befreundetes Ehepaar besucht – zum Spieleabend. Sie wohnen in einem Neubaugebiet. Als wir noch vor etwas mehr als einem Jahr zu ihnen kamen, da war ihr Haus das einzige in dieser neuen Siedlung – jetzt stehen zwei Rohbauten nebenan. Ich parkte vor der Garage unserer Freunde, sah nach links und dachte: Mein lieber Mann, die Nachbargarage kommt aber ganz schön dicht. Aber alle Vorschriften sind eingehalten. Es gibt einen genauen Plan, auf dem alle Maße exakt notiert sind.

Früher hatte man für die genaue Positionierung eines Hauses einen sogenannten Eckstein. Wenn der einmal saß, wurde alles andere daran ausgerichtet. Der Apostel Petrus gebraucht dieses Bild in seinem ersten Brief, der im Neuen Testament abgedruckt ist. Und Petrus bezieht es auf Jesus: Jesus ist der Eckstein, an dem sich alles Leben auf dieser Welt ausrichten muss. Entweder zum Wohlergehen auf Ewigkeit, oder zur ewigen Verlorenheit. Für jeden Menschen gibt es nur dieses Entweder – Oder.

Das mag sich erschreckend anhören, tatsächlich ist es aber ein unbeschreibliches Angebot. Ein Geschenk. Für jeden Menschen gilt diese Einladung – ohne Ausnahme. Jeder kann sich beschenken lassen. Petrus brachte es für die ersten Christen so auf den Punkt: "Früher wart ihr nicht sein Volk; aber jetzt seid ihr das Volk, das Gott gehört. Früher galt euch nicht sein Erbarmen; aber jetzt habt ihr sein Erbarmen erfahren." Gott hat es geschenkt. Und dieses Geschenk bietet Gott auch noch heute an - jedem.

Autor: Hans Wagner

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Hebräer 10,35

Sie folgte dem Schild: Offene Kirche. Sie wusste nicht genau, was sie dort suchte. Ihr Blick fiel auf ein Buch. Neugierig schaute sie hinein. Ehe sie sich versah, nahm sie den Stift und schrieb hinein: „Gott, hilf mir. Wie soll ich jetzt allein leben?“

Gott half ihr. Eine neue Nachbarin zog ins Haus. Sonntags um 9.30 Uhr verließ diese regelmäßig das Haus. Sie fragte neugierig nach. Die neue Nachbarin ging in den Gottesdienst. Sie kamen ins Gespräch. Freundeten sich an. Irgendwann ging sie mit in den Gottesdienst. Sie lernte Jesus kennen. Sie begann, Jesus in ihr Leben einzubeziehen. Oft hing ihr Blick während des Gottesdienstes am Kreuz in der Kirche fest. Je öfter sie es sah, umso dankbarer wurde sie. Mit der Zeit dämmert ihr: Als Jesus am Kreuz starb, hat er die Weiche für ihr Leben gestellt. Für ein Leben mit Gott. Als ihr Mann noch bei ihr war, hätte sie sich nicht vorstellen können, dass Jesus in ihr Leben eingreift, dass sie freiwillig Sonntag für Sonntag eine Kirche aufsuchen würde. Jetzt kann sie es sich nicht mehr anders vorstellen.

Umso irritierter ist sie, als ihre Nachbarin eines morgens nicht mit kommt. Sie sei krank. Verständlich. Die Krankheit dauert länger. Auch als es ihr besser geht, muss sie sehr bitten, dass die Nachbarin sie in die Kirche begleitet. Sie fragt nach. Die Nachbarin weicht ihr aus. Auf Jesus angesprochen, erwidert die Nachbarin: Jesus sei ihr fremd geworden. Als die Predigt beginnt, fällt der Bibelvers aus dem Hebräerbrief, Kapitel 10, Vers 35: „Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“

Sie ist im Herz getroffen: Jesus hat wirklich alles getan, damit sie in Gottes Nähe bleibt. Sie will Jesus weiter vertrauen.

Und ihre Nachbarin? Verstohlen wischt die sich Tränen aus den Augen. Wird sie bei Jesus bleiben oder gehen?

Autor: Pastorin Elke Drossmann

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Johannes 14,19

Ich lebe gerne! Sich lebendig fühlen heißt für mich, aktiv am Leben teilnehmen.  Im Beruf, der Familie, in der Gemeinde, im Freundeskreis und darüber hinaus meinen Platz einzunehmen und ausfüllen. Ich gestalte gerne und schätze es, mich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Leben heißt für mich, der Berufung nachzugehen, die Gott in mein Leben gesprochen hat.

Der Apostel Johannes berichtet von einem Gespräch, dass Jesus mit seinen Jüngern geführt hat. Auch da ging es ums Leben. Jesus sagt: „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (Johannes 14, 19).

Wenn Jesus sagt: „Ich lebe“. Was meint er dann?  Nun, zunächst einmal genau das, was er seinen Jüngern  vorgelebt hat: Mit beiden Beinen im Leben stehen. Gottes Rettungsbotschaft den Menschen sagen und sich um ihre Nöte kümmern. Mit einer Hochzeitsgesellschaft feiern,  mit Trauernden weinen und beherzt mit denen streiten, die dem Beachten von religiösen Vorschriften mehr Bedeutung einräumen, als dem gelebten Glauben.

„Ich lebe und ihr sollt auch leben“, sagt Jesus  und verspricht seinen Jüngern tatkräftige Hilfe durch den Heiligen Geist, den er in Kürze schicken wird. Was er wenige Tage vor seinem Tod versprochen hat, löst der auferstandene Jesus an Pfingsten ein.

Seit diesem Tag ist der Geist Gottes für alle da, die Jesus zum Mittelpunkt ihres Lebens machen und in seinem Sinn leben wollen.

Autor: Wolf Dieter Kretschmer

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Lukas 6,17–18

Von Berufswegen höre ich mir viele Predigten und Vorträge an. Wenn jemand gut reden kann, dann höre ich hin. Hat jemand etwas zu sagen, werde ich aufmerksam.

Ähnlich erging es den Leuten damals: Jesus fesselte mit seiner Botschaft von Hoffnung und Liebe. Er sprach nicht so, wie die Gelehrten seiner Zeit. Keine Floskeln oder blutleeren Reden. Vielmehr verwendete Jesus plastische Bilder und unterhaltsame Geschichten mit tiefem Sinn. Jesus war ein Mann, der nicht nur reden konnte. In seiner Nähe wurden die Menschen heil.  Und noch etwas bemerkenswertes: Jesus machte an dieser Stelle keinen Unterschied zwischen Einheimischen und Ausländern. Damals war das für fromme Juden unerhört.  Lukas berichtet das so:

„Um Jesus war eine große Schar seiner Jünger und eine große Menge des Volks aus ganz Judäa und Jerusalem und aus Tyrus und Sidon, am Meer gelegen, die gekommen waren, ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden; und die von unreinen Geistern umgetrieben wurden, die wurden gesund“, Lukas 6, 17-18.

Ich habe mich gefragt, warum die Menschen kamen. Der Apostel Petrus gibt mir einen Hinweis. In einem Gespräch mit Jesus bekennt er: „Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes“, Johannes 6, 68-69.

Wenn Jesus spricht, dann sind das Worte voller Kraft und Leben. Ich will mich seinen Worten öffnen. Jesus soll – so wie damals – direkt zu mir sprechen.

Autor: Wolf Dieter Kretschmer

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Lukas 6,17–18

Von Berufswegen höre ich mir viele Predigten und Vorträge an. Wenn jemand gut reden kann, dann höre ich hin. Hat jemand etwas zu sagen, werde ich aufmerksam.

Ähnlich erging es den Leuten damals: Jesus fesselte mit seiner Botschaft von Hoffnung und Liebe. Er sprach nicht so, wie die Gelehrten seiner Zeit. Keine Floskeln oder blutleeren Reden. Vielmehr verwendete Jesus plastische Bilder und unterhaltsame Geschichten mit tiefem Sinn. Jesus war ein Mann, der nicht nur reden konnte. In seiner Nähe wurden die Menschen heil.  Und noch etwas bemerkenswertes: Jesus machte an dieser Stelle keinen Unterschied zwischen Einheimischen und Ausländern. Damals war das für fromme Juden unerhört.  Lukas berichtet das so:

„Um Jesus war eine große Schar seiner Jünger und eine große Menge des Volks aus ganz Judäa und Jerusalem und aus Tyrus und Sidon, am Meer gelegen, die gekommen waren, ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden; und die von unreinen Geistern umgetrieben wurden, die wurden gesund“, Lukas 6, 17-18.

Ich habe mich gefragt, warum die Menschen kamen. Der Apostel Petrus gibt mir einen Hinweis. In einem Gespräch mit Jesus bekennt er: „Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes“, Johannes 6, 68-69.

Wenn Jesus spricht, dann sind das Worte voller Kraft und Leben. Ich will mich seinen Worten öffnen. Jesus soll – so wie damals – direkt zu mir sprechen.

Autor: Wolf Dieter Kretschmer

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Römer 11,36

Woher komme ich? Wo gehe ich hin? Jeder Mensch stellt sich wohl im Laufe seines Lebens diese existenziellen Fragen. Als Christ, bin ich froh, dass ich diese Fragen für mich eindeutig beantworten kann.

1. Ich bin ein Geschöpf Gottes. Nach seinem Plan erdacht und gemacht.

2. Nach meinem irdischen Leben geht es weiter. Gott hält einen Platz für mich bereit.

Ich finde: Das sind tolle Aussichten!

Auf die Gefahr hin, dass Sie jetzt denken: „Die ist ja einfach gestrickt …Wer sagt denn, dass es diesen Gott überhaupt gibt?“

Ich gebe zu, beweisen kann ich es Ihnen nicht. Ich kann Ihnen nur sagen: Schon oft durfte ich spüren, dass Gott in meinem Leben eingegriffen hat. Damit bin ich nicht allein. Immer wieder machen Menschen, die ihr Vertrauen auf Gott, auf Jesus setzen, diese Erfahrung.

Wer Gott vertraut, bekommt etwas zurück. Vergebung, einen Neustart und ein Leben über den Tod hinaus.

Ich möchte darauf nicht verzichten und deshalb steht für mich dieser Satz aus dem Neuen Testament: „Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!“ schreibt der Apostel Paulus an die Römer.

Meine Empfehlung an Sie: Einfach ausprobieren!

Autor: Piera Reich

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Römer 11,36

Woher komme ich? Wo gehe ich hin? Jeder Mensch stellt sich wohl im Laufe seines Lebens diese existenziellen Fragen. Als Christ, bin ich froh, dass ich diese Fragen für mich eindeutig beantworten kann.

1. Ich bin ein Geschöpf Gottes. Nach seinem Plan erdacht und gemacht.

2. Nach meinem irdischen Leben geht es weiter. Gott hält einen Platz für mich bereit.

Ich finde: Das sind tolle Aussichten!

Auf die Gefahr hin, dass Sie jetzt denken: „Die ist ja einfach gestrickt …Wer sagt denn, dass es diesen Gott überhaupt gibt?“

Ich gebe zu, beweisen kann ich es Ihnen nicht. Ich kann Ihnen nur sagen: Schon oft durfte ich spüren, dass Gott in meinem Leben eingegriffen hat. Damit bin ich nicht allein. Immer wieder machen Menschen, die ihr Vertrauen auf Gott, auf Jesus setzen, diese Erfahrung.

Wer Gott vertraut, bekommt etwas zurück. Vergebung, einen Neustart und ein Leben über den Tod hinaus.

Ich möchte darauf nicht verzichten und deshalb steht für mich dieser Satz aus dem Neuen Testament: „Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!“ schreibt der Apostel Paulus an die Römer.

Meine Empfehlung an Sie: Einfach ausprobieren!

Autor: Piera Reich

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Psalm 90,8

Jemand hat einmal gesagt: Das wirklich Sinnvolle im Leben ist niemals bequem. Da ist was dran. Am meisten gelernt habe ich in den Situationen, in denen ich am meisten herausgefordert war.

Zum Beispiel bei meinen Abschlussprüfungen, nach denen ich einen Abschluss in der Hand und viel Know How im Kopf hatte. Oder im Kontakt mit unbequemen Menschen, die mir einen Spiegel vorhielten und ich wusste, an welchen Schwächen ich arbeiten musste. Das war unbequem, aber sinnvoll.

Leider mache ich es mir in meinem Alltag oft bequem. Ich suche den Weg des geringsten Widerstands und erhoffe mir darin ein gutes, weil sicheres Leben. Nur: Ich komme so nicht viel weiter.

Die Autoren der Bibel wussten, dass Gott nicht bequem ist. Mose zum Beispiel hat das in seinen Wüstenzeiten oft erlebt. Er ist es auch, der in Psalm 90 Vers 8 schreibt: „Du führst dir unsere Vergehen vor Augen, selbst unsere verborgenen Sünden kommen vor dir ans Licht.

Noch so ein unbequemes Thema: Ich habe Fehler, mache Fehler – und da ist jemand, der sie alle kennt und aufdeckt.

Aber Moment. So unangenehm die Aussage aus Psalm 90 auf den ersten Blick sein mag: Vielleicht verbirgt sich darin etwas sehr Wertvolles für mein Leben! Weil Gott mich herausfordern möchte. Weil er die dunklen Ecken meines Lebens hell machen möchte, mich heilen möchte.

Und ich frage mich: Wie viel Potential könnte Gott in mir freisetzen, wenn ich die dunklen Ecken mit ihm durchgehen würde? Das ist sicher nicht bequem. Aber sinnvoll. Und es bringt mich weiter. Zu meinem vollen Potential und einem Leben, das gut ist.

Autor: Tobias Schier

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Psalm 90,8

Jemand hat einmal gesagt: Das wirklich Sinnvolle im Leben ist niemals bequem. Da ist was dran. Am meisten gelernt habe ich in den Situationen, in denen ich am meisten herausgefordert war.

Zum Beispiel bei meinen Abschlussprüfungen, nach denen ich einen Abschluss in der Hand und viel Know How im Kopf hatte. Oder im Kontakt mit unbequemen Menschen, die mir einen Spiegel vorhielten und ich wusste, an welchen Schwächen ich arbeiten musste. Das war unbequem, aber sinnvoll.

Leider mache ich es mir in meinem Alltag oft bequem. Ich suche den Weg des geringsten Widerstands und erhoffe mir darin ein gutes, weil sicheres Leben. Nur: Ich komme so nicht viel weiter.

Die Autoren der Bibel wussten, dass Gott nicht bequem ist. Mose zum Beispiel hat das in seinen Wüstenzeiten oft erlebt. Er ist es auch, der in Psalm 90 Vers 8 schreibt: „Du führst dir unsere Vergehen vor Augen, selbst unsere verborgenen Sünden kommen vor dir ans Licht.

Noch so ein unbequemes Thema: Ich habe Fehler, mache Fehler – und da ist jemand, der sie alle kennt und aufdeckt.

Aber Moment. So unangenehm die Aussage aus Psalm 90 auf den ersten Blick sein mag: Vielleicht verbirgt sich darin etwas sehr Wertvolles für mein Leben! Weil Gott mich herausfordern möchte. Weil er die dunklen Ecken meines Lebens hell machen möchte, mich heilen möchte.

Und ich frage mich: Wie viel Potential könnte Gott in mir freisetzen, wenn ich die dunklen Ecken mit ihm durchgehen würde? Das ist sicher nicht bequem. Aber sinnvoll. Und es bringt mich weiter. Zu meinem vollen Potential und einem Leben, das gut ist.

Autor: Tobias Schier

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Jesaja 55,5

Ich gebe es zu: Ich bin Fremden gegenüber eher krtisch eingestellt. Ich kenne die Leute ja schließlich nicht. Nicht, dass ich grundsätzlich was gegen Fremde hätte, aber ich würde wildfremde Leute nicht unbedingt zu mir nach Hause einladen.

Ich weiß nun nicht, wie es den Israeliten vor nahezu 3000 Jahren gegangen ist. Wie deren Einstellung Fremden gegenüber aussah, aber Gott lässt dem Volk Israel durch den Propheten Jesaja ausrichten: "Ihr werdet Völker rufen, die ihr nicht kennt, und Völker, die euch nicht kennen, werden begierig zu euch kommen, wenn sie sehen, was ich an euch tue." Was Gott hier macht, ist eine Vorausschau auf eine Zeit, in der Gott seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde geschickt hat.

Menschen sehen, was Gott durch Jesus tut. Wie er verändert, heilt und einen Neubeginn ermöglicht. Das ist die gute Botschaft, die Jesus Christus mit sich brachte: Menschen können sich verändern und den Geist Gottes in sich aufnehmen und im Sinne Gottes handeln und mit Gott leben! Jesus schickt Menschen genau mit dieser Botschaft in die Welt hinaus! Bis ans Ende der Erde sollen sie gehen, zu Menschen, die sie nicht kennen, um von Gottes Liebe zu erzählen.

Das ist die eine Bewegung, und dann gibt es noch die Gegenbewegung. Menschen sehen, was Gott im Leben von anderen Menschen tut und kommen von sich aus und fragen nach Gott. Es sind zunächst Fremde, die aber durch den gemeinsamen Glauben zu Freunden werden. So ist eine weltweite Gemeinschaft von Christen entstanden. Dort fühle ich mich zuhause, auch wenn ich in der Fremde bin.

Autor: Horst Kretschi

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Jesaja 55,5

Ich gebe es zu: Ich bin Fremden gegenüber eher krtisch eingestellt. Ich kenne die Leute ja schließlich nicht. Nicht, dass ich grundsätzlich was gegen Fremde hätte, aber ich würde wildfremde Leute nicht unbedingt zu mir nach Hause einladen.

Ich weiß nun nicht, wie es den Israeliten vor nahezu 3000 Jahren gegangen ist. Wie deren Einstellung Fremden gegenüber aussah, aber Gott lässt dem Volk Israel durch den Propheten Jesaja ausrichten: "Ihr werdet Völker rufen, die ihr nicht kennt, und Völker, die euch nicht kennen, werden begierig zu euch kommen, wenn sie sehen, was ich an euch tue." Was Gott hier macht, ist eine Vorausschau auf eine Zeit, in der Gott seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde geschickt hat.

Menschen sehen, was Gott durch Jesus tut. Wie er verändert, heilt und einen Neubeginn ermöglicht. Das ist die gute Botschaft, die Jesus Christus mit sich brachte: Menschen können sich verändern und den Geist Gottes in sich aufnehmen und im Sinne Gottes handeln und mit Gott leben! Jesus schickt Menschen genau mit dieser Botschaft in die Welt hinaus! Bis ans Ende der Erde sollen sie gehen, zu Menschen, die sie nicht kennen, um von Gottes Liebe zu erzählen.

Das ist die eine Bewegung, und dann gibt es noch die Gegenbewegung. Menschen sehen, was Gott im Leben von anderen Menschen tut und kommen von sich aus und fragen nach Gott. Es sind zunächst Fremde, die aber durch den gemeinsamen Glauben zu Freunden werden. So ist eine weltweite Gemeinschaft von Christen entstanden. Dort fühle ich mich zuhause, auch wenn ich in der Fremde bin.

Autor: Horst Kretschi

Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Seiten