ebm international

Geschichten vom Missionsfeld

Ein wichtiger Arbeitsbereich von EBM INTERNATIONAL

Bei unserer letzten Reise nach Kamerun konnten Christoph Haus und Matthias Dichristin auch wieder in den Norden des Landes reisen und gemeinsam mit dem Regionalrepräsentanten Magloire Kadjio die Ausbildungszentren besuchen, die EBM INTERNATIONAL in Garoua und Maroua unterstützt. Allein in dieser Region investieren wir jedes Jahr 100.000 Euro in die Ausbildung von jungen Frauen und Männern, weil wir überzeugt davon sind, dass eine qualifizierte Berufsausbildung das Leben von jungen Menschen nachhaltig beeinflusst und eine ganze neue Generation davon geprägt wird und ein eigenständiges sicheres Leben führen kann. Besonders in dieser Region des Landes, wo der Terror der Boko Haram Sekte einen großen Einfluss auf die junge Generation hat, ist Bildung der Schlüssel, um einer Radikalisierung vorzubeugen und die demokratischen Kräfte im Land zu stärken. Am Technischen Zentrum in Garoua (CTG) ist seit mehreren Monaten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen ein neuer Ausbildungsgang entstanden. In diesem Jahr haben bereits 13 Leute zusätzlich ihre Ausbildung als Restaurant- und Hotelfachkraft begonnen. Bei unserem Besuch im April waren die Ausbildungsräume noch im Bau, aber es war bereits deutlich, dass hier bald Leben einzieht. Nun fand am 28. Juni 2017 der erste offizielle Besuch auf dem fertigen Gelände statt und Persönlichkeiten aus Kirche und Politik konnten sich ein Bild davon machen, welche hervorragenden Ausbildungsmöglichkeiten am CTG gegeben sind. Neben dem neuen Ausbildungsgang läuft die Arbeit in den Bereichen Automechanik, Schneiderei und Schlosserei wie gewohnt weiter. Ungefähr 150 junge Menschen machen am CTG eine Ausbildung in den verschiedenen Bereichen. Eine hauseigene Autowerkstatt sorgt dafür, dass zusätzliche Einkünfte erzielt werden können. Für einige angesehene Automarken ist das CTG die offizielle Werkstatt in der Region. Produkte aus der Schneiderwerkstatt können regional verkauft werden und kleinere Maschinen (bspw. Ölpressen) werden in der Schlosserei selbst entwickelt und hergestellt. Unser Missionar Nathan Minard aus Frankreich ist Teil des über 20-köpfigen Mitarbeiterteams unter der Leitung des Kameruners Roland Godom. Das CTG ist damit ein wichtiger Arbeitgeber in der Stadt und wird wie alle Projekte, die wir als EBM INTERNATIONAL fördern von einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet. Als EBM INTERNATIONAL ist es unsere Vision, dass wir „Gottes verändernde Liebe teilen, damit Menschen in Hoffnung leben“. Diese Hoffnung ist ganzheitlich und umfasst alle Lebensbereiche. Aus diesem Grund investieren wir uns in fünf verschiedenen Arbeitsbereichen, die wir in unserem neuen Imagefilm vorstellen, der unter folgendem Link zu sehen ist http://ebm-international.org/ebm-imagefilm-2017-de.0.html

Matze Dichristin

 

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Geschichten vom Missionsfeld

Mission ist keine Einbahnstraße! Das konnte man beim EBM-Missionsrat in Wien hautnah und eindrücklich erleben. 150 Gäste und Delegierte aus 25 Ländern, mit denen EBM INTERNATIONAL partnerschaftlich verbunden ist, haben den Donauhof mit internationalem Leben gefüllt. Eine inspirierende Atmosphäre war an unzähligen Stellen und in vielen Veranstaltungen spürbar. Die Gastfreundschaft der Wiener Projekt:Gemeinde hat die Tage zu einem tollen Erlebnis gemacht und den besonderen Charme der Stadt und der Menschen gezeigt. In dem dreiminütigen Film von Valere Schramm, Mitarbeiter der Gemeinde, wird das wunderbar deutlich:

https://www.youtube.com/watch?v=FZEUpipokf0&feature=youtu.be

Die partnerschaftliche Verbundenheit, die die Missionsarbeit von EBM INTERNATIONAL kennzeichnet, wurde besonders durch die vielfältige Partizipation der Teilnehmenden spürbar. In elf Workshops berichteten Menschen, die mit unseren Projekten verbunden sind, von ihren Erfahrungen. Zusätzlich gab es in diesem Jahr zum ersten Mal anstatt klassischer Bibelarbeiten die Möglichkeit mit kurzen Testimonials die Gruppe zu inspirieren. Angelehnt an die TEDx Veranstaltungen, die viele aus den sozialen Medien kennen, erzählten 12 völlig unterschiedliche Personen, wie die Arbeit von EBM INTERNATIONAL ihr Leben nachhaltig prägt und verändert: Rui Teske aus Brasilien, Mitglied des Vorstandes von EBM INTERNATIONAL erzählte davon, wie der brasilianische Gemeindebund Pioneira Schulungen in Mosambik mit organisiert und durchgeführt hat und wie sie dann selbst davon profitiert haben, Teil der Mission von EBM INTERNATIONAL zu sein. Elizabeth Mvula, die amtierende Vizepräsidentin der Baptist Convention of Malawi bezeichnete sich selbst als "lebendiges Zeugnis". Sie meinte, es sei auch der Partnerschaft mit EBM INTERNATIONAL zu verdanken, dass sie als Frau eine solche Leitungsaufgabe in ihrem Gemeindebund übernehmen kann. Dr. Santosh, Arzt in einem Projekt von EBM INTERNATIONAL in Indien erzählte von einem tragischen Unglück, bei dem sein Sohn ums Leben kam und wie seine Familie heute Trost für andere spenden kann, die selbst Leiderfahrungen gemacht haben. Marlene Cevik aus unserer Gemeindegründungsarbeit in der Türkei berichtete von den großen Herausforderungen in der Türkei durch die vielen Geflüchteten, aber auch davon, wie die kleine Gemeinde in der Türkei helfen kann und Wachstum erlebt. Lea Herbert, Pastorin aus Großhansdorf erzählte von ihrer Begeisterung das Wirken Gottes auf dem Missionsrat hautnah zu erleben: "Durch Euch zu sehen, wie Gott in der Welt wirkt, gibt mir Mut für meinen Dienst hier in Deutschland". Und tatsächlich ist es jedes Jahr auf dem Missionsrat erstaunlich zu erleben, wie Gott in den über 300 Projekten die EBM INTERNATIONAL im Jahr 2016 unterstützt hat wirkt. In einem zweiten kurzen Film wird hier ein kleines Fenster dieser Segensspuren geöffnet:

http://ebm-international.org/ebm-imagefilm-2017-de.0.html

Und zum Schluss bleibt die Ermutigung an alle Gemeinden, sich aktiv zu einem Teil dieser Arbeit zu machen: Zeigt die Filme in den Gemeinden und unterstützt die Arbeit von EBM INTERNATIONAL im Gebet. Und lasst Euch durch einen Gemeindebesuch für die Missionsarbeit begeistern. Besonders spannend ist sicher der Besuch des Missionsrates, bei dem Besucher herzlich willkommen sind. Im nächsten Jahr findet er vom 2.-5. Mai in Gandia/Spanien statt.

 

 

Matze Dichristin

 

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Geschichten vom Missionsfeld

Mission ist keine Einbahnstraße! Das konnte man beim EBM-Missionsrat in Wien hautnah und eindrücklich erleben. 150 Gäste und Delegierte aus 25 Ländern, mit denen EBM INTERNATIONAL partnerschaftlich verbunden ist, haben den Donauhof mit internationalem Leben gefüllt. Eine inspirierende Atmosphäre war an unzähligen Stellen und in vielen Veranstaltungen spürbar. Die Gastfreundschaft der Wiener Projekt:Gemeinde hat die Tage zu einem tollen Erlebnis gemacht und den besonderen Charme der Stadt und der Menschen gezeigt. In dem dreiminütigen Film von Valere Schramm, Mitarbeiter der Gemeinde, wird das wunderbar deutlich:

https://www.youtube.com/watch?v=FZEUpipokf0&feature=youtu.be

Die partnerschaftliche Verbundenheit, die die Missionsarbeit von EBM INTERNATIONAL kennzeichnet, wurde besonders durch die vielfältige Partizipation der Teilnehmenden spürbar. In elf Workshops berichteten Menschen, die mit unseren Projekten verbunden sind, von ihren Erfahrungen. Zusätzlich gab es in diesem Jahr zum ersten Mal anstatt klassischer Bibelarbeiten die Möglichkeit mit kurzen Testimonials die Gruppe zu inspirieren. Angelehnt an die TEDx Veranstaltungen, die viele aus den sozialen Medien kennen, erzählten 12 völlig unterschiedliche Personen, wie die Arbeit von EBM INTERNATIONAL ihr Leben nachhaltig prägt und verändert: Rui Teske aus Brasilien, Mitglied des Vorstandes von EBM INTERNATIONAL erzählte davon, wie der brasilianische Gemeindebund Pioneira Schulungen in Mosambik mit organisiert und durchgeführt hat und wie sie dann selbst davon profitiert haben, Teil der Mission von EBM INTERNATIONAL zu sein. Elizabeth Mvula, die amtierende Vizepräsidentin der Baptist Convention of Malawi bezeichnete sich selbst als "lebendiges Zeugnis". Sie meinte, es sei auch der Partnerschaft mit EBM INTERNATIONAL zu verdanken, dass sie als Frau eine solche Leitungsaufgabe in ihrem Gemeindebund übernehmen kann. Dr. Santosh, Arzt in einem Projekt von EBM INTERNATIONAL in Indien erzählte von einem tragischen Unglück, bei dem sein Sohn ums Leben kam und wie seine Familie heute Trost für andere spenden kann, die selbst Leiderfahrungen gemacht haben. Marlene Cevik aus unserer Gemeindegründungsarbeit in der Türkei berichtete von den großen Herausforderungen in der Türkei durch die vielen Geflüchteten, aber auch davon, wie die kleine Gemeinde in der Türkei helfen kann und Wachstum erlebt. Lea Herbert, Pastorin aus Großhansdorf erzählte von ihrer Begeisterung das Wirken Gottes auf dem Missionsrat hautnah zu erleben: "Durch Euch zu sehen, wie Gott in der Welt wirkt, gibt mir Mut für meinen Dienst hier in Deutschland". Und tatsächlich ist es jedes Jahr auf dem Missionsrat erstaunlich zu erleben, wie Gott in den über 300 Projekten die EBM INTERNATIONAL im Jahr 2016 unterstützt hat wirkt. In einem zweiten kurzen Film wird hier ein kleines Fenster dieser Segensspuren geöffnet:

http://ebm-international.org/ebm-imagefilm-2017-de.0.html Und zum Schluss bleibt die Ermutigung an alle Gemeinden, sich aktiv zu einem Teil dieser Arbeit zu machen: Zeigt die Filme in den Gemeinden und unterstützt die Arbeit von EBM INTERNATIONAL im Gebet. Und lasst Euch durch einen Gemeindebesuch für die Missionsarbeit begeistern. Besonders spannend ist sicher der Besuch des Missionsrates, bei dem Besucher herzlich willkommen sind. Im nächsten Jahr findet er vom 2.-5. Mai in Gandia/Spanien statt.

 

 

Matze Dichristin

 

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