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Geschichten vom Missionsfeld - Indien

15 Kinder sitzen vor dem Eingang des Rehabilitationszentrums für körperbehinderte Kinder in Ludhiana/Nord-Indien. Zum Teil im Rollstuhl, einige an Krücken, einige mit Rollatoren.

Alle Kinder wurden von Dr. Santhosh operiert und sind nun im Rehabilitationsprogramm, machen Krankengymnastik und erhalten Physiotherapie.

„Sie kommen auf allen vieren oder werden mit Schubkarren oder Bollerwagen gebracht. Und mein Ziel ist es, dass all diese Kinder auf eigenen Beinen wieder aus dem Krankenhaus herauslaufen können“.

Die Kinder und ihre Eltern sind sehr glücklich und sehr zufrieden. Sie haben als Dankeschön ein Lied eingeübt. „Aber bevor ihr das singt“, sagt Dr. Santhosh, „beten wir zusammen und sagen dem danke, der Euch diese Heilung geschenkt hat: Jesus Christus, Gottes Sohn“.

Kinder mit Körperbehinderungen werden besonders von armen Eltern in Indien vor der Öffentlichkeit versteckt. Manchmal sind es Kinder mit gebrochenen Gliedmaßen, die nicht behandelt werden, weil einfach das Geld fehlt. Solche Kinder leben dann mit nicht behandelten Brüchen. Können nicht mehr laufen oder ihre Arme normal bewegen und einsetzen. Auch Kinder mit angeborenen Körperbehinderungen werden oft aus finanziellen Gründen nicht operiert.

Das Christian Medical College in Ludhiana hat sich auf solche Kinder spezialisiert. Finanziert durch unsere Spenden operiert und behandelt Dr. Santhosh solche Kinder.

Bei dem jungen Mädchen aus unserem Kinderheim in Chitador waren die Füße falsch herum angewachsen. Sie kam mit dieser Behinderung auf die Welt.
Nach einer Operation und langer Krankengymnastik kann sie heute ganz normal laufen.

Kinder und Eltern erhalten Würde und Freiheit zurück.

 

Manche Behinderungen kann Dr. Santhosh auch operativ nicht beseitigen. Wie bei dem jungen Mann auf seinem Motordreirad. Aber der querschnittsgelähmte Mann hat im Rehabilitationsprogramm von Dr. Santhosh und seinem Team gelernt, sich in seinem Motordreirad selbständig fortzubewegen.

„Es gibt mir die Würde zurück, denn ich habe nicht nur Bewegungsfreiheit und Arbeit gefunden. Ich habe sogar eine Frau gefunden, die mich geheiratet hat. Das hätte ich nie für möglich gehalten“.

EBM INTERNATIONAL unterstützt dieses Rehabilitationsprogramm mit Spenden. Träger dieses Programms ist das „Christian Medical College Ludhiana“. Mit diesem Krankenhaus hat 1960 das Engagement der inzwischen zu EBM INTERNATIONAL übertragenen „Hans-Herter-INDIENHILFE“ begonnen.

Es ist ebenso bewegend wie beeindruckend, wie viele Menschen in diesen vielen Jahrzehnten Hilfe, Hoffnung und Liebe erlebt haben.

 

Pastor Christoph Haus

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Geschichten vom Missionsfeld

Ich bin eine Frau, die von Jesus verändert wurde. Ich bin mit einer Sehschwäche geboren, habe aber trotzdem einen Mann geheiratet und zwei Söhne mit ihm. Doch meine Familie ist jetzt viel größer geworden als dieser kleine enge Kreis.”

Yamile ließ sich am 14.02.2016 taufen.

„Wohl wegen meiner Sehbehinderung hatte ich mein Leben sehr auf meine Familie konzentriert. Aber etwas hat mir in meinem Inneren gefehlt, da war immer ein Loch, eine unbestimmte Sehnsucht. Heute weiß ich, dass nur Jesus diese Leere in mir ausfüllen konnte. Ich bin Gott unglaublich dankbar, dass er mich zu dieser Gemeinde in Abel Santamaría geführt hat. Das war kein Zufall! Gott hatte das geplant.

Heute habe ich eine neue Familie. So fühle ich mich nämlich seit dem ersten Tag. Das größte Geschenk, das ich habe, wofür ich jeden Tag dankbar bin, ist, dass wir Kinder Gottes sind. Ich habe schwere Schicksalsschläge in meinem Leben erlebt, aber jetzt erlebe ich den Frieden Christi, wie ich das noch nie zuvor erlebt habe. Er lässt mich wissen, dass er immer an meiner Seite ist. Ich lobe Gott, weil ich immer seinen Schutz genieße und seine Fürsorge. Immer wieder überrascht er mich mit Menschen, durch die er mich segnet. Ich bete immer darum, dass er mir Weisheit, geistliches Wachstum und Gesundheit schenkt. Und ich bete viel für meine beiden Söhne, 16 und 7 Jahre alt, dass sie sich auch für Christus entscheiden.”

Yamile

Im März 2013 starteten einige Mitarbeiter in Abel Santamaría einen Kinderbibelclub. Schnell kamen auch Kontakte zu den Familien der Kinder zustande. Viele Menschen kamen zum Glauben und ließen sich taufen. Schon knapp zwei Jahre später, 2015, wurde eine Gemeinde gegründet. Diese trifft sich sonntags unter einem Blechdach, dass am kleinen Haus vom Ehepaar Olga und Jacinto, aus der Gemeinde, angebaut wurde. Letztes Jahr konnte ein Grundstück gekauft werden. Jetzt bauen sie ein kleines Gemeindehaus. Sergio und Regina Gomez heißen die leitenden Missionare in Abel Santamaría.

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Geschichten vom Missionsfeld

Ich bin eine Frau, die von Jesus verändert wurde. Ich bin mit einer Sehschwäche geboren, habe aber trotzdem einen Mann geheiratet und zwei Söhne mit ihm. Doch meine Familie ist jetzt viel größer geworden als dieser kleine enge Kreis.”

Yamile ließ sich am 14.02.2016 taufen.

„Wohl wegen meiner Sehbehinderung hatte ich mein Leben sehr auf meine Familie konzentriert. Aber etwas hat mir in meinem Inneren gefehlt, da war immer ein Loch, eine unbestimmte Sehnsucht. Heute weiß ich, dass nur Jesus diese Leere in mir ausfüllen konnte. Ich bin Gott unglaublich dankbar, dass er mich zu dieser Gemeinde in Abel Santamaría geführt hat. Das war kein Zufall! Gott hatte das geplant.

Heute habe ich eine neue Familie. So fühle ich mich nämlich seit dem ersten Tag. Das größte Geschenk, das ich habe, wofür ich jeden Tag dankbar bin, ist, dass wir Kinder Gottes sind. Ich habe schwere Schicksalsschläge in meinem Leben erlebt, aber jetzt erlebe ich den Frieden Christi, wie ich das noch nie zuvor erlebt habe. Er lässt mich wissen, dass er immer an meiner Seite ist. Ich lobe Gott, weil ich immer seinen Schutz genieße und seine Fürsorge. Immer wieder überrascht er mich mit Menschen, durch die er mich segnet. Ich bete immer darum, dass er mir Weisheit, geistliches Wachstum und Gesundheit schenkt. Und ich bete viel für meine beiden Söhne, 16 und 7 Jahre alt, dass sie sich auch für Christus entscheiden.”

Yamile

Im März 2013 starteten einige Mitarbeiter in Abel Santamaría einen Kinderbibelclub. Schnell kamen auch Kontakte zu den Familien der Kinder zustande. Viele Menschen kamen zum Glauben und ließen sich taufen. Schon knapp zwei Jahre später, 2015, wurde eine Gemeinde gegründet. Diese trifft sich sonntags unter einem Blechdach, dass am kleinen Haus vom Ehepaar Olga und Jacinto, aus der Gemeinde, angebaut wurde. Letztes Jahr konnte ein Grundstück gekauft werden. Jetzt bauen sie ein kleines Gemeindehaus. Sergio und Regina Gomez heißen die leitenden Missionare in Abel Santamaría.

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Geschichten vom Missionsfeld

Die Gemeinde in São Paolo baute hier das erste Sozialzentrum mit Hilfe von EBM MASA. Die Not der Kinder, die sich oft völlig selbst überlassen sind und auf der Straße leben, bewegte sie dazu.

Und so sieht der Kontext der meisten Kinder aus, die im Sozialzentrum betreut werden:

Samara, 8 Jahre alt, kommt aus einem Umfeld mit häuslicher Gewalt und Vernachlässigung. Ihre Schwester, 12 J., wurde Opfer von sexuellem Missbrauch.

Gleidson, 8 Jahre, wohnt mit seinen beiden Geschwistern bei seiner Mutter, die depressiv ist. Er wurde Opfer von häuslicher Gewalt und Vernachlässigung. Darüber hinaus wurde er Zeuge des Mordes an seine Großmutter.

Jaqueline, 7 Jahre, lebt zusammen mit ihrer Mutter und dem 28-jährigen Bruder, der geistig behindert ist. Sie hat ein starkes Aufmerksamkeitsdefizit.

Rodrigo, 10 J., und seine Zwillingsschwester wohnen bei den Großeltern. Ihre Mutter ist früh verstorben; der Vater verließ die Kinder schon nach der Geburt. Rodrigo ist in psychologischer Behandlung, weil er sehr aggressiv ist. Oft haut er von zuhause ab, schwänzt die Schule und verbringt viel Zeit auf den Straßen.

Cetelyn, 7 Jahre alt, ist Opfer von sexuellem Missbrauch. Sie wird psychologisch betreut. Ihre Mutter glaubte ihr nicht, dass es ihr Stiefvater getan hatte.

Malon, 14 Jahre, wohnt bei seiner Oma. Seine Mutter ist drogenabhängig und lebt auf der Straße.

Matheus, 13 J., lebt bei seiner Mutter mit zwei Geschwistern. Sie leidet unter chronischer Depression und kann deshalb nicht für die Kinder sorgen. Matheus war schon in Drogengeschäften involviert.

Dieses sind Beispiele aus dem Alltag der rund 300 Kinder und Jugendlichen, die täglich im Sozialzentrum betreut werden. Gewalt, Drogenabhängigkeit, kaputte Familien, Missbrauch, Vernachlässigung prägen ihr Leben. Hier bekommen sie endlich Hilfe und Chancen darauf, dass sich ihre Lebenssituationen verbessern. Das Mitarbeiterteam des Sozialzentrums geht ihre Probleme mit Zuversicht, leidenschaftlicher Hingabe und Gottvertrauen an.

Den Familien wird vielfältige Hilfe angeboten. Dazu werden sie zu Aktionen, Seminaren, Sozialbildungstreffen sowie zu speziellen Events mit sozialen und geistlichen Themen eingeladen. Diese bewirken bei den Kindern und ihren Familien Veränderungen. Durch Hausbesuche werden die Familien einerseits unterstützt, andererseits werden Fundamente für die Arbeit mit den Kindern gelegt. Die Ergebnisse sind offensichtlich. Die Kinder und Jugendlichen werden mehr wertgeschätzt, familiäre und gesellschaftliche Beziehungen werden gestärkt. Die Kinder gehen wieder regelmäßiger zur Schule. Familienkonflikte werden auf positive Art gelöst.

Viele Familien nehmen an den Veranstaltungen der Gemeinde teil. Die missionarische Gemeindearbeit im Umfeld des Sozialzentrums hat mittlerweile mehr als 200 Mitglieder; in den letzten vier Jahren war die Hälfte der ca. 60 neu getauften Personen Frucht der Arbeit im Sozialzentrum.

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Die Gemeinde in São Paolo baute hier das erste Sozialzentrum mit Hilfe von EBM MASA. Die Not der Kinder, die sich oft völlig selbst überlassen sind und auf der Straße leben, bewegte sie dazu.

Und so sieht der Kontext der meisten Kinder aus, die im Sozialzentrum betreut werden:

Samara, 8 Jahre alt, kommt aus einem Umfeld mit häuslicher Gewalt und Vernachlässigung. Ihre Schwester, 12 J., wurde Opfer von sexuellem Missbrauch.

Gleidson, 8 Jahre, wohnt mit seinen beiden Geschwistern bei seiner Mutter, die depressiv ist. Er wurde Opfer von häuslicher Gewalt und Vernachlässigung. Darüber hinaus wurde er Zeuge des Mordes an seine Großmutter.

Jaqueline, 7 Jahre, lebt zusammen mit ihrer Mutter und dem 28-jährigen Bruder, der geistig behindert ist. Sie hat ein starkes Aufmerksamkeitsdefizit.

Rodrigo, 10 J., und seine Zwillingsschwester wohnen bei den Großeltern. Ihre Mutter ist früh verstorben; der Vater verließ die Kinder schon nach der Geburt. Rodrigo ist in psychologischer Behandlung, weil er sehr aggressiv ist. Oft haut er von zuhause ab, schwänzt die Schule und verbringt viel Zeit auf den Straßen.

Cetelyn, 7 Jahre alt, ist Opfer von sexuellem Missbrauch. Sie wird psychologisch betreut. Ihre Mutter glaubte ihr nicht, dass es ihr Stiefvater getan hatte.

Malon, 14 Jahre, wohnt bei seiner Oma. Seine Mutter ist drogenabhängig und lebt auf der Straße.

Matheus, 13 J., lebt bei seiner Mutter mit zwei Geschwistern. Sie leidet unter chronischer Depression und kann deshalb nicht für die Kinder sorgen. Matheus war schon in Drogengeschäften involviert.

Dieses sind Beispiele aus dem Alltag der rund 300 Kinder und Jugendlichen, die täglich im Sozialzentrum betreut werden. Gewalt, Drogenabhängigkeit, kaputte Familien, Missbrauch, Vernachlässigung prägen ihr Leben. Hier bekommen sie endlich Hilfe und Chancen darauf, dass sich ihre Lebenssituationen verbessern. Das Mitarbeiterteam des Sozialzentrums geht ihre Probleme mit Zuversicht, leidenschaftlicher Hingabe und Gottvertrauen an.

Den Familien wird vielfältige Hilfe angeboten. Dazu werden sie zu Aktionen, Seminaren, Sozialbildungstreffen sowie zu speziellen Events mit sozialen und geistlichen Themen eingeladen. Diese bewirken bei den Kindern und ihren Familien Veränderungen. Durch Hausbesuche werden die Familien einerseits unterstützt, andererseits werden Fundamente für die Arbeit mit den Kindern gelegt. Die Ergebnisse sind offensichtlich. Die Kinder und Jugendlichen werden mehr wertgeschätzt, familiäre und gesellschaftliche Beziehungen werden gestärkt. Die Kinder gehen wieder regelmäßiger zur Schule. Familienkonflikte werden auf positive Art gelöst.

Viele Familien nehmen an den Veranstaltungen der Gemeinde teil. Die missionarische Gemeindearbeit im Umfeld des Sozialzentrums hat mittlerweile mehr als 200 Mitglieder; in den letzten vier Jahren war die Hälfte der ca. 60 neu getauften Personen Frucht der Arbeit im Sozialzentrum.

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