Bund Ev.-Freikl. Gemeinden

Hören auf Gottes lebendige Stimme

###3_IMAGES###Kirchenmusiker Manuel Schienke hat schon früh erlebt, dass Gott ihm durch Musik begegnet. Als Pop-Kantor der EFG Kassel-Möncheberg möchte er Anderen diese Erfahrung ermöglichen. Er ist überzeugt: Musik ist Kommunikation zwischen Gott und Menschen, und sie trägt durch Grenzsituationen hindurch.

Wer hat nicht schon mal den Satz gehört oder gesagt: „Diese Musik ist mir ins Herz gegangen, sie hat mich berührt!“ Dazu passt für mich der Bibelvers aus Psalm 28,6: „Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen. Und mein Herz ist fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.“ Gottes Stärke und Schutz lassen mein Herz hoffen. Sie erfüllen mein Herz mit Freude und lassen mich singen.

So erinnere ich mich, schon früh in meiner Kindheit dieses Gefühl im Herzen gehabt zu haben. Aufgewachsen in einer ur-baptistischen Familie war es gang und gäbe, zu singen und Instrumente zu spielen. Mich faszinierte es, wenn Zuhause oder im Gottesdienst Choräle mehrstimmig gesungen wurden oder der Jugendchor Bibelworte mit einer Band in neuen Rhythmen gesungen und gespielt hat. Das Auswendiglernen von Bibelversen fiel mir in der Sonntagschule in gesungener Form immer leichter, und das ist bis heute noch so.

Als Teenie saß ich bei ProChrist 1993 jeden Abend bei der Liveübertragung aus der Grugahalle in Essen. Ich weiß nicht mehr, was der Redner Billy Graham gesagt hat, erinnere mich aber noch genau an die gesungenen Lieder. Vor allem, als ich dort das erste Mal das Lied „Jesus, zu dir darf ich so kommen wie ich bin“ gehört und mitgesungen habe. Es ging direkt in mein Herz. Ich hatte dort das Gefühl: Gott begegnet mir ganz persönlich und redet zu mir! So auch, als ich das erste Mal bei J.S. Bachs „Matthäuspassion“ mitgesungen habe. Die Verbindung von Wort und Musik haben mir auf eindrückliche Weise gezeigt, was Jesus für mich am Kreuz getan hat; aus Liebe zu mir. Eine unvergessene Gottesbegegnung.

Eindrücklich waren auch die Erlebnisse während meiner Studienzeit in New Orleans (USA). Dort konnte ich die Gospelmusik authentisch erleben. Menschen, die auch heute noch wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert werden, schöpfen im gemeinsamen Singen und Spielen von Gospels Kraft, Hoffnung und Mut. Dabei geht es, wie ich erleben durfte, um weit mehr als ein gutes Gefühl oder die Freude an dem Stil, sondern um die wahre Botschaft, dass Jesus lebt und er ihnen nahe ist. Die vielen spontanen Begegnungen mit Musikern und das gemeinsame Musizieren haben mich Gott nahegebracht. Ich durfte spüren, wie Gott Menschen durch Musik verbindet, wie Menschen aus unterschiedlichen Nationen Gott loben und preisen und wie daraus eine starke Verbindung im Glauben entsteht.

Musik ist Gottes Gabe, die er uns Menschen geschenkt hat. Sie dient dazu, unseren Schöpfer zu loben und zu preisen, IHM die Ehre zu geben. Wir dürfen mit der Musik antworten, Fragen stellen, Zweifel bringen, unsere Not ausdrücken, erfahren aber auch gleichzeitig Stärkung, Trost und Hoffnung. Musik ist keine Einbahnstraße. Sie ist eine lebendige Kommunikation zwischen Gott und uns Menschen, ein Gebet. Es ist für mich Segen und Geschenk, Gott am Instrument zu dienen und ihn zu ehren, mit IHM persönlich zu sprechen und seine Botschaft weitersagen zu dürfen.

Als Kantor in einer Gemeinde habe ich erleben können, wie andere Menschen sich durch die Musik von Gott ansprechen lassen. Und das zeigt sich durch alle Generationen und Musikstile. Für die einen ist es das Orgelpräludium, das Bläserchorstück oder die Band im Gottesdienst, die sie ansprechen; für andere das gemeinsame Singen von Chorälen, Worshipsongs oder Gospels, bei denen sie sich Gott nahe fühlen.

Das Singen und Musizieren ist daher für mich ein wichtiger Teil im Gottesdienst. Gemeinsam Gott loben und IHN ehren, auf das hören, was er uns durch Lieder sagen möchte, IHN bekennen und seine Botschaft verkündigen. Alte und neue Lieder singen, die über die Erfahrungen von Menschen mit Gott berichten, Lieder, die Gott loben und Menschen Mut und Hoffnung geben.

So etwas praktizieren wir am Möncheberg mit dem Wunschliedersingen. Einmal im Monat treffen wir uns, um Lieder aus den unterschiedlichen Epochen zu singen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Jahrzehnt die Lieder kommen. Wichtig ist der persönliche Austausch, warum dieses oder jenes Lied für den Einzelnen eine Rolle im Leben spielt. Oft kommt der Dank für Gottes Führung im Leben, aber auch der Trost in schweren Zeiten zum Ausdruck.

Und dann ist da die Gospelchorarbeit. Sie zeigt mir, wie Gott durch die Musik Menschen aus verschiedenen Alters- und Sozialschichten anspricht. Das Erleben von Gemeinschaft und die generelle Freude an der Musik stehen vielleicht für einige an erster Stelle. Jedoch erlebe ich, dass die Botschaft, die in den Texten der Lieder enthalten ist, nicht spurlos an den Sängern und Sängerinnen vorübergeht. Die Auseinandersetzung mit Texten wie „Mein Erlöser lebt“ führt dazu, dass sie Fragen stellen, mehr über den Glauben an Jesus Christus erfahren und spüren, dass mehr als nur Rhythmus und ein schöner Satzgesang dahinterstecken. Oft höre ich auch hier: „Ich fühle mich angesprochen“ und „Das Lied war für mich.“

Auch beim Musizieren mit Kindern erlebe ich, wie Gott durch die Musik spricht. Die Freiheit der Kinder, laut und fröhlich zu singen (auch lauthals auf der Straße), zu lachen und sich zu bewegen, zeugt davon, wie Gott uns durch Musik berühren kann.

Gott legt uns Lieder oft so tief in unsere Herzen, dass sie auch in den Grenzsituationen unseres Lebens abrufbar sind und manche sogar durch das Sterben hindurch begleiten. Ich habe erlebt, dass Menschen, die schon nicht mehr sprechen konnten, Herzenslieder mitsangen oder gar selbst anstimmten, und dass Menschen, die nicht mehr lesen konnten, ganze Lieder auswendig und aus vollem Herzen singen konnten. Ein Lied kann uns durch unser Leben und bis zum letzten Atemzug begleiten.

Bei allen Diskussionen über Stil, Lautstärke, Tempo und Instrumentalisierung der Musik in unseren Gottesdiensten sollten wir doch eines immer im Blick behalten: den Inhalt. Gott redet zu uns - auch durch und mit der Musik. Vielleicht redet er zu uns in Moll, in Dur, im Adagio, im Shuffle, im Pianissimo, im Fortissimo, mit Schlagzeug oder mit der Orgel. Lassen wir Gott in uns wirken, begegnen wir IHM und werden Mitspieler seines großen Orchesters.

Unsere Weltmission ist bunt, genauso wie unser Bund!

Rund 70 Menschen trafen sich Anfang November in Herford zum allerersten Samstag der Weltmission des BEFG. Eingeladen zu dieser Premiere hatte das Komitee für Weltmission des Dienstbereichs Mission, das die weltmissionarischen Aktivitäten innerhalb unserer Bundesgemeinschaft bündelt und koordiniert.

Und weltmissionarische Aktivitäten gibt es viele wie gleich zu Beginn der Veranstaltung deutlich wurde. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren aufgerufen mit kleinen pfeilförmigen Stickern auf einer großen Weltkarte die Orte zu markieren, an denen sie als Einzelpersonen oder als Gemeinde missionarische Projekte unterstützen. Heraus kam ein buntes Bild mit Pfeilen bei Hawaii im Westen bis zu den Philippinen im Osten, in Europa und Russland im Norden bis zu Südafrika im Süden. In einem gezeichneten Kurzfilm, einem sogenannten Pencast, wurden die außenmissionarischen Aktionen im BEFG optisch kurzweilig präsentiert.

Thomas Klammt, BEFG-Referent für Integration, führte am Beispiel des berühmten Ausspruchs von Fußballer Adi Preißler „entscheidend is' auf’m Platz“ in die Diskussion zu den die sieben Werten der Weltmission ein, die das Komitee für Weltmission formuliert hatte. Denn es ginge beim Fußball eben nicht nur darum, was auf dem Platz passiert, sondern man solle sich durchaus auch mit dem „Drumherum“ beschäftigen. Als Beispiel nannte er die möglichen Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit der WM 2006 oder die öffentliche Debatte um das Foto, welches Mesut Özil dieses Jahr gemeinsam mit Erdogan gemacht hatte. Genauso gehe es beim Thema Weltmission zwar auch vor allen Dingen darum, was vor Ort passiert, „in der Notsituation, im Herzen der Menschen, wenn Christen ihren Glauben weitergeben. Und doch ist auch das Drumherum nicht ganz egal.“ Man müsse sich auch fragen, wie man mit Geldern, die einem anvertraut sind, gut umgeht und an welchen Werten sich die weltmissionarische Arbeit orientiert. Diese Werte wurden im Anschluss von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an sieben im Raum verteilten Stationen genauer diskutiert. ###3_IMAGES###Am Nachmittag war Gelegenheit, an unterschiedlichen Ständen die Arbeit der einzelnen weltmissionarischen Dienste des BEFG genauer kennenzulernen und sich mit drei Gästen über verschiedene Aspekte der Weltmission zu unterhalten.

Daniel Gonzales erzählte etwas über die Geschichte Kubas und wie das Evangelium den Inselstaat erreichte. Beeindruckend ist das kontinuierliche Wachstum der Gemeinden und die zahlreichen Gemeindegründungen. Alle diese Aktivtäten werden mit nur sehr gering zur Verfügung stehenden materiellen Ressourcen durchgeführt.

Ertan Cevik berichtete über die Gemeindeaufbauarbeit in der Türkei und den Schwierigkeiten, die die Geschwister in diesem überwiegend muslimischen Land immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Ermutigend waren Berichte von Treffen mit staatlichen und muslimischen Amtsträgern, zum Beispiel bei einem Frühstück für Geschäftsleute, welches eine der türkischen Gemeinden ausgerichtet hat.

Omid Homayouni ist innerhalb des Landesverbandes Nordwestdeutschland Referent für Integration. Er berichtete über die Arbeit der Deutsch-Persischen Gemeindeentwicklung und informierte uns über die Gründe, warum persische Christen den Iran verlassen. Omid erzählte von dem Heimweh, unter welchen viele von ihnen leiden. Besonders erwähnt hat er, dass die persischen Geschwister im Glauben wachsen wollen durch den gemeinsamen Gemeindebau mit Deutschen.

Grenna Kaiya aus Malawi, die seit August im Büro der EBM INTERNATIONAL in Elstal als Projektleiterin tätig ist, Ertan Cevik und Daniel Gonzales gaben im Abschlussplenum ihre persönlichen Eindrücke über deutsche Eigenarten humorvoll und hintergründig zum Besten gegeben. Dabei wurde deutlich: „Gemeinsam lachen ist die schönste Form der Partnerschaft“.

„Demenz – Leben mit Honig im Kopf“

„Demenz – Leben mit Honig im Kopf“ lautete das Thema des Impulstags Diakonie, zu dem der BEFG und das Diakoniewerk Kirchröder Turm am 20. Oktober gemeinsam eingeladen hatten.

„Der Umgang mit der steigenden Zahl an Demenzkranken ist eine ethische Frage an unser Werteverständnis und Menschenbild und mit den Zukunftsfragen unserer Gesellschaft vernetzt“, lautete die Ausgangsthese zu diesem Tag. Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich schwerpunktmäßig mit den Fragen: „Wie können positive Perspektiven aussehen?“ und „Welche Auswirkungen hat der Einsatz von Musik bei Menschen mit Demenz?“

Gabriele Löding, BEFG-Referentin für Diakonie, hielt das Impulsreferat zum Umgang mit demenziell erkrankten Menschen. Dabei hob sie hervor, wie wichtig Gewohnheiten und die Einbeziehung aller Sinne und der Gefühle sowohl für die an Demenz Erkrankten als auch für die sie Pflegenden seien.

Johanne Dziewas, Studentin der Musikwissenschaften, erläuterte, dass Musik sowohl der Demenz vorbeugt, als auch in der Demenz Emotionen, Erinnerungen und Aktivitäten fördern kann.

In drei Workshops am Nachmittag näherten sich die Teilnehmenden, die sowohl Angehörige von an Demenz Erkrankten als auch Interessierte und Betroffene waren, dem Thema auf unterschiedliche Weise: Die Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes im Diakoniewerk Kirchröder Turm Sabine Schmidt tauschte sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur „Basalen Stimulation“ aus, bei der es darum geht, Menschen durch Berührung, Stimulation und Sinnesanregungen zu fördern und zu aktivieren. „Ich hatte noch nie etwas von basaler Stimulation gehört“, sagte eine Teilnehmerin. „Nach dem Workshop bin ich begeistert, dass ich dadurch eine neue Möglichkeit gefunden habe, mit meiner an Demenz erkrankten Oma zu kommunizieren. Durch die Berührung bin ich ihr nah, und sie spürt es. Das finde ich toll!“

Monika Glaßer, Therapeutin in der Beratungsstelle für Lebens- und Beziehungsfragen im Diakoniewerk Kirchröder Turm, bot einen Workshop zum Thema „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten … Kommunikation bei Demenz“ an. Johanne Dziewas gab in ihrem Workshop „Anregungen für den Einsatz von Musik an Demenzerkrankten“ und erhielt gute Rückmeldungen: „Ich arbeite in einer Seniorenresidenz. Die Anregungen, die wir für den Einsatz von Musik bei demenziell Erkrankten bekommen haben, fand ich persönlich super! Ich bin sehr motiviert, Musik nun viel stärker in die Arbeit zu integrieren.“

Auch insgesamt kam die Veranstaltung gut an. So zog eine ältere Teilnehmerin am Ende des Tages ein positives Fazit: „Seit Jahren pflege ich meinen demenziell erkrankten Mann. Dieser Tag hat mir so gut getan, weil ich hier offen von meinen Erfahrungen und Herausforderungen sprechen konnte.“

Weitere Impulstage Diakonie sind vom Dienstbereich Mission für 2019 in unterschiedlichen Regionen geplant.

Liebet einander

 „Love one another“ (Liebet einander) – das war das Thema der Europäischen Baptistischen Frauenkonferenz, die vom 20. bis 23. September in Lviv (Lemberg) in der Ukraine stattfand. Gisela Bullermann nahm als Abgeordnete des Forums Frauen im BEFG an dieser Konferenz teil. Einen Bericht über ihre Eindrücke können Sie hier lesen.

Die Konferenz des Europäischen Baptistischen Frauenbundes (EBWU) findet alle fünf Jahre immer in einem anderen europäischen Land statt. Zu den 85 Teilnehmenden in diesem Jahr gehörten 80 Frauen aus 30 Ländern und fünf Männer, die als Begleitung mitgekommen waren. Besonders hoch war der Anteil der Frauen aus den osteuropäischen Ländern und ehemaligen Sowjetrepubliken wie Moldawien, Weißrussland, Russland, Aserbaidschan und Usbekistan. Es waren sogar zwei Amerikanerinnen aus Illinois angereist. Die Skandinavierinnen waren mit zwölf  Frauen auch gut vertreten. Das kleine Land Libanon schickte fünf Frauen zur Konferenz. Der Libanon hat eine Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen. Es fehlt an Vielem. Der Kontakt zu den europäischen Frauen ist für die libanesischen Frauen sehr wichtig. Die baptistischen Frauen engagieren sich in der Flüchtlingsarbeit und helfen, wo sie können.

Zum Eröffnungsabend begrüßte die bisherige Präsidentin der EBWU, Aniko Ujvari, alle Gäste und dankte den Gastgeberinnen, den ukrainischen Frauen, für die Einladung. Zur Vorstellung hatte Wies Dijkstra, bisherige Vizepräsidentin der EBWU, sich etwas Originelles ausgedacht. Sie stellte jeweils eine Abgeordnete in der alphabetischen Reihenfolge der entsendenden Länder vor. Sie zeigte zunächst ein gemaltes Frauenporträt aus dem entsprechenden Land. Danach kam die Abgeordnete nach vorne, steckte ihren Kopf in einen großen Bilderrahmen und wurde fotografiert. Dazu sagte sie ihren Namen und  den Satz: „I am God‘s masterpiece“ – „Ich bin Gottes Meisterstück“. Das war ein guter Auftakt und eine großartige Ermutigung für alle Frauen.

Im Anschluss daran stellten einige Frauen noch ein anderes Meisterstück nach: das berühmte Gemälde „Die Nachtwache“ von Rembrandt. Dazu schlüpften die Darstellerinnen in unbequeme mittelalterliche Männerkleidung mit hohen Stulpenstiefeln, bekamen Schwerter und Degen und mussten genau die Stellung einnehmen, die die Personen auf dem Bild innehaben. Es war zwar anstrengend, so lange in einer bestimmten Haltung still zu stehen, doch die Mühe hatte sich gelohnt, es war ein großer Erfolg. ###3_IMAGES### Am Freitag hielt Ksenija Magda aus Kroatien, die Präsidentin des Baptistischen Weltbunds der Frauen, eine Bibelarbeit zu dem Text aus Johannes 15,1-17, der in Kleingruppen vertieft wurde. Nachmittags gab es Workshops zu verschiedenen Themen. Im Plenum wurde aus der Arbeit unterschiedlicher Länder berichtet. Besonders Frauen aus Osteuropa unterstützen und fördern sehr aktiv Frauen in ihren Gemeinden, damit diese sich ihren Fähigkeiten entsprechend einbringen können. Rev. Dr. Lauran Bethell aus Kalifornien, jetzt in den Niederlanden lebend, berichtete von der Arbeit des Anti-Trafficking-Netzwerkes, das sich gegen Menschenhandel einsetzt. Auch hier sind es überwiegend Frauen, die anderen Frauen versuchen zu helfen, welche mit Versprechungen eines guten Jobs nach Westeuropa gelockt werden und dann in der Prostitution landen oder auch als moderne Haushaltssklavinnen ausgebeutet werden. ###3_IMAGES### Am Samstag feierte die EBWU ihren 70. Geburtstag mit einer großen Torte. Vorbereitet wurde der Zusammenschluss der baptistischen Frauen bereits 1947 als sich der Baptistische Weltbund (BWA) in Kopenhagen traf. Viele Frauen kamen zu diesem Treffen und Mrs. George Martin lud sie ein, sich von ihren Plätzen zu erheben und laut den Bibelvers aus Johannes 3,16 in ihrer Muttersprache aufzusagen: „Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.“ Spannungen untereinander und Bitterkeit, verursacht durch die harte Zeit des Zweiten Weltkrieges, sollten endgültig beendet sein. 1948 traf sich die BWA in London und 19 Frauen, Europäerinnen und Amerikanerinnen, setzten die Idee einer schwesterlich geprägten, europäischen Mitgliedschaft in die Tat um. Somit ist der Europäische Baptistische Frauenbund ein Jahr älter als die Europäische Baptistische Föderation (EBF), deren Ratstagung im Anschluss an die Konferenz der Frauen in Lviv stattfand. Das Ziel der Baptistinnen war von Anfang an eine engere Gemeinschaft und eine größere Zusammenarbeit getragen vom tiefen Wunsch, das Leben der anderen und ihre alltäglichen Schwierigkeiten, mit denen sie leben, besser zu verstehen. Sie regten an, ein fünfköpfiges Komitee zu gründen. Ebenso trafen die Frauen die Entscheidung, in regelmäßigen Abständen ein bestimmtes Thema mit Fragen in einem Rundschreiben zu veröffentlichen, einen Gebetstag einzuführen und sich ein Projekt zu Weihnachten zu überlegen. Besonders der Gebetstag im November war den Frauen ein wichtiges Anliegen, wenn sie gemeinsam füreinander und für die Anliegen der Welt beten. Niemals kann Nachfolge tiefer, reicher und kraftvoller sein, als wenn Herz und Seele zusammen vor Gott treten, so war ihre Aussage. Mehr als ein halbes Jahrhundert später durften 80 Frauen in Lviv den 70. Geburtstag feiern und dabei dankbar an die Schwestern von damals mit ihrem Mut, ihrer Tatkraft und ihrer Entschlossenheit denken. ###3_IMAGES### In diesem Jahr schieden alle fünf Frauen aus dem Leitungskomitee gleichzeitig aus, so dass dieses komplett neu gewählt werden musste. Ein wichtiger Grundsatz bei der Kandidatinnenfindung war es, ein gutes Gleichgewicht von Vertreterinnen aus West- und Osteuropa zu haben. Fabienne Seguin aus Frankreich wurde zur neuen Präsidentin der EBWU gewählt. Vizepräsidentin ist Ruth Madarova aus der Slowakei. Alexandra Anderson aus Wales ist neue Sekretärin der EBWU und Ligita Bodniece aus Lettland neue Schatzmeisterin. Als weitere Mitglieder gehören Siham Daoud aus dem Libanon und Cristina Pokidkoaus Moldawien dem Leitungsgremium an. ###3_IMAGES### Die finanzielle Lage der EBWU hat sich, so wurde es während der Konferenz deutlich, dramatisch verschlechtert. Das ehemalige Frauenwerk im BEFG hatte durch seine vielen Gruppen regelmäßig hohe Beiträge gespendet. So konnte die Arbeit weitergeführt und die Frauen durch Projekte unterstützt werden. Sie wurden in den Zusammenkünften ermutigt und in ihrer geistlichen Entwicklung gestärkt. Ein großer Teil der Spenden kam durch den Baptistischen Weltgebetstag zusammen, der jedes Jahr im November gefeiert wird. Durch den Wegfall vieler Frauengruppen in Deutschland sind die Spenden rapide zurückgegangen. Frauengruppen in Deutschland, die sich mit anderen europäischen Frauengruppen vernetzen wollen, können einfach per E-Mail Kontakt aufnehmen und Verbindung halten. Im jährlich erscheinenden Magazin „News & Views“, das auch kostenlos auf der Internetseite der EBWU heruntergeladen werden kann, gibt es interessante Berichte aus ganz Europa nachzulesen. Und mit der Member-Fee, einer Art Mitgliedsbeitrag, kann die wichtige, solidarische Arbeit der EBWU unterstützt und gefördert werden.

Wenn Geschäftsführer den Lobpreis leiten…

Vom 12. bis zum 14. Oktober fand die Tagung zu Finanz- und Rechtsfragen in der Ferienstätte Dorfweil im Taunus statt. Über 50 Leitungs- und Finanzverantwortliche aus Gemeinden des Bundes nahmen an der Tagung teil, die der BEFG zwei Mal im Jahr gemeinsam mit der Spar- und Kreditbank Bad Homburg (SKB) durchführt.

Die finanziellen und steuerlichen Herausforderungen, mit denen Finanzverantwortliche in Ihrer Arbeit für die Ortsgemeinde zu tun haben, sind komplex und ändern sich stetig. Zudem gewinnen rechtliche Fragen im Gemeindealltag zusehends an Bedeutung. Das Referententeam, bestehend aus Hauptamtlichen des Bundes, Mitarbeitenden der SKB sowie Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, informierte die Teilnehmenden umfangreich und ging konkret auf Fragen und Problematiken aus dem Gemeindealltag ein.

Das Themenspektrum ist traditionell weit gefächert: Es reicht von Staatskirchenrecht, Versicherungen und Gemeinnützigkeit über Spendenrecht, Fundraising, Treuhandverwaltung und Immobilien bis hin zur Rolle des Kassenverwalters, Lizenz- und Urheberrecht, Aufzeichnungs-und Buchführungspflichten, Geldanlagen und Online-Banking.

Mit etwa 20 Vorträgen bietet die Tagung generell ein straffes Programm. Fast die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war zum ersten Mal dabei. Ihnen gab Bernd Primke gleich zu Beginn den Rat, bei der Fülle der Themen selektiv zuzuhören: „Viele Themenfelder sind für sich schon so umfassend, dass sie ein ganzes Wochenende füllen würden, können hier aber nur angerissen werden.“ Daher empfiehlt das Vorstandsmitglied der SKB auch, die Tagung häufiger zu besuchen und das erworbene Wissen immer wieder aufzufrischen. ###3_IMAGES###Auch Katrin und Dirk Nekwinda aus der EFG Rodewisch nahmen zum ersten Mal teil: „Vieles ist neu für uns.“ Bei aller Intensität hätten sie jedoch die wichtigsten Fragen beantwortet bekommen. „Die Referenten hatten in den Pausen immer Zeit für unsere Anliegen und haben uns individuell kompetente Auskunft erteilt.“ Immer wieder bildeten sich während des Wochenendes kleinere Gesprächsgruppen.
 
In den Vorträgen wurde auch die geistliche Ebene der Tätigkeit von Finanzverantwortlichen stets hervorgehoben. Das Seminarprogramm selbst bot kurze Auszeiten und geistige Inputs: mit einer Andacht am Freitagabend, einem geistlichen Einstieg zu Beginn des intensiven Samstagsprogramms und einem Gottesdienst am Sonntag mit Fürbittengebeten in Kleingruppen.

„So entsteht auf diesen Tagungen immer auch ein besonderes Miteinander“, berichtet Volker Springer. „Das Eis wird gleich zu Beginn durch ein lockeres Kennenlernen gebrochen. Das Wochenende bietet uns die Möglichkeit, mit den Geschwistern persönlich in Kontakt zu treten“, betont der kaufmännische Geschäftsführer des Bundes.

Spätestens wenn die Vorstandsvorsitzende einer Bank predigt und der kaufmännische Geschäftsführer des Bundes den Lobpreis leitet, wissen alle Teilnehmenden um das besondere Miteinander und den einzigartigen Charakter dieser Tagung.

„Versöhnung in Christus“

Zahlreiche Baptistinnen und Baptisten aus Europa trafen sich vom 24. bis 29. September in Lviv (Lemberg) in der Ukraine zur jährlichen Ratstagung der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF).

Das Thema der Konferenz lautete „Versöhnung in Christus“. EBF-Generalsekretär Tony Peck forderte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf, Versöhnung durch Friedensstiftung zu verkünden und zu praktizieren. Er sagte: „Lasst Frieden in der Welt sein und lasst ihn mit uns beginnen.“ Auch die Präsidentin der EBF, Jenni Entrican forderte die Delegierten heraus, „sich zu engagieren, einander zuzuhören und gemeinsam zu beten.
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BEFG-Generalsekretär Christoph Stiba, der auch Vorsitzender des Nominierungsausschusses der EBF ist, zeigte sich dankbar: „Es ist wirklich ein Gottesgeschenk, dass wir die Möglichkeit hatten, uns friedlich und ohne Angst vor Verfolgung in der Ukraine zu treffen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wie einige der Berichte gezeigt haben.“ So habe die ukrainische Regierung auch schon Gottesdienste von Baptistengemeinden aufgelöst und ihnen Geldstrafen auferlegt. Besonders beeindruckt zeigte sich Stiba von einem Bericht des ukrainischen Baptistenpastors Elisey Pronin. Bis ins Jahr 2014 war dieser der Pastor einer Gemeinde mit 300 Mitgliedern in der Region Luhansk. Als dort der Krieg ausbrach, hätten Separatisten ihm gedroht, seine Kirche niederzubrennen und ihn umzubringen, wenn er sie nicht unterstütze. Pronin berichtete, dass die Drohung wahrgemacht wurde und im August 2014 seine Kirche komplett ausbrannte. Mit seiner Familie flüchtete Pronin aus der Ostukraine, heute lebt er in den USA. Seine Erfahrungen verarbeitete er in dem Buch „Chronicles of Undeclared War“ (Chroniken eines Krieges ohne Kriegserklärung). Auf der Ratstagung berichtete er auch von seiner Suche nach einem Weg zur Versöhnung. „Sieh die Menschen, wie Gott die Menschen sieht“, – Diese Erkenntnis sei für ihn persönlich zum Ausgangspunkt geworden, Versöhnung anzustreben, auf Versöhnung zu hoffen und Schritte der Versöhnung zu gehen, so Pronin. ###3_IMAGES###

Auch Joachim Gnep, Leiter des BEFG-Dienstbereichs Mission, erlebte die Begegnungen mit den ukrainischen Baptistinnen und Baptisten in Lviv als „äußerst beeindruckend“: Trotz der enorm angespannten politischen und wirtschaftlichen Situation seien die Gemeinden „aktiv und erleben an vielen Stellen einen geistlichen Aufbruch“, sagte er. Sie steckten viel Energie und Leidenschaft in Evangelisation und Diakonie. „Die intensive Unterstützung des großen humanitären Engagements in der Ostukraine durch German Baptist Aid, die Hilfsorganisation des BEFG, wird sehr dankbar und positiv aufgenommen.“

Während der Ratstagung wurden zwei Resolutionen verabschiedet. Eine fordert die Einhaltung der Religionsfreiheit in den ukrainischen Regionen von Luhansk und Donezk. Darin wird – ergänzt durch drei weitere Punkte – auf die Resolution Bezug genommen, die im Juli dieses Jahres vom Baptistischen Weltbund (BWA) in Zürich verabschiedet wurde. Leitung und Mitgliedsbünde der EBF verpflichten sich, „für die Verantwortungsträger zu beten, die Wahrheit in Liebe auszusprechen und Religions-  und Glaubensfreiheit in Luhansk und Donezk zu fördern.“ Die andere Resolution beschäftigt sich mit der anhaltenden Herausforderung durch Migration. Dabei wird einerseits anerkannt, dass sich viele Regierungen unter enormem Druck befänden, sowohl der bereits im Land lebenden Bevölkerung als auch den neuen Migranten gerecht zu werden. Gleichzeitig wird die Ausbreitung von Intoleranz verurteilt, die es Menschen legitim erscheinen lasse, die Religion, Nationalität oder Ethnie anderer Menschen abzulehnen. Dies führe, so heißt es in dem Text, „zu einer Zunahme von Angst statt Hoffnung.“

Das neue Jahresprogramm ist da!

Wie in jedem Herbst erhalten die Gemeinden des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden das neue Jahresprogramm der Evangelisch-Freikirchlichen Akademie Elstal zugeschickt. Die Veranstaltungen sind den Themenfeldern Gottesdienst und Gemeindepraxis, Leitung und Gemeindeentwicklung, Mission und Integration, Seelsorge und Psychologie, Theologie und Gesellschaft sowie Familie und Generationen zugeordnet.

In den sechs Themenfeldern finden sich Angebote für alle Altersklassen und Interessensschwerpunkte. Es ist auch möglich, Referenten und Referentinnen in die Gemeinden vor Ort einzuladen und einen individuellen Workshop zu gestalten. Sprechen Sie uns an (akademie(at)baptisten.de oder Tel. 033234 74-168)!

Alle Angebote finden Sie in unserer Online-Ausgabe hier. Gerne schicken wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar zu.

3. Kursblock Seelsorge & Beratung

„Ich will mich zeigen, will Gefühle benennen und auch aussprechen. Das habe ich in diesem dritten Kursblock besonders ausprobiert und fühle mich dabei sehr wohl. Es hat auf der Heimfahrt eine Lebendigkeit ausgelöst, die mich sehr froh macht und mir die Möglichkeit gibt, wieder ganz beschwingt in den Alltag zu starten.

Für uns 20 Kursteilnehmer/-innen des Grundkurses Seelsorge und Beratung 2017/2019 war dies bereits der 3. Kursblock, der wieder von Sonntag bis Donnerstag in Elstal stattfand.

Einen großen Raum nahmen die Arbeitseinheiten Selbsterfahrung in der Gruppe ein, wo es darum geht, sich mit der eigenen Person intensiv auseinanderzusetzen, Gefühle zu erspüren und sie auch vor der Gruppe auszusprechen. Wir haben uns anfangs sehr schwer getan, dies zu begreifen und auch umzusetzen. Inhaltlicher Schwerpunkt war in diesem Kursblock die eigene Biografie und die intensive Auseinandersetzung mit Menschen und Sätzen, die unser Leben geprägt haben. Auf dem Stundenplan stand auch die Theorieeinheit „Wie Gott in der Seelsorge gegenwärtig ist“. Wir besprachen eigene Predigten und vor allem Gedächtnisprotokolle eigener Seelsorgegespräche. Ziel dabei ist es, persönliche Fragestellungen aufzuzeigen und für sich zu klären. Es wurde aber nicht nur ernsthaft gearbeitet. Wir waren als Gruppe auch abends zusammen, konnten Alltagsprobleme teilen, aber auch viel zusammen lachen. Wir sind in der persönlichen Entwicklung und als Gruppe gewachsen. Zwischen den Kursblöcken treffen wir uns in Regionalgruppen und können so den Kontakt leicht halten. Ich empfinde diesen Kurs für mich als sehr hilfreich. Ich kann ihn nur weiter empfehlen.“

Im Frühjahr ist der abschließende Kursblock. Für den nächsten Kurs, der im Herbst 2019 in Weltersbach beginnt, läuft das Bewerbungsverfahren.

Gottes Gaben weitergeben

Traditionell bittet der BEFG zu Erntedank um Spenden für überregionale Projekte, durch die Menschen Gottes Liebe konkret erfahren. Nach diesem dürren Sommer und großen Ernteausfällen werde das Fest vielerorts möglicherweise in einem anderen Licht wahrgenommen, so BEFG-Generalsekretär Christoph Stiba. „Verhungern muss hierzulande trotzdem niemand. Doch das ist nicht überall auf der Welt so.“

So sei Erntedank nicht nur Anlass, Gott dafür zu danken, dass er uns mit Nahrung, Wasser und vielen anderen Gaben versorgt. „Zu Erntedank denken wir auch an jene Menschen, deren Ernten tatsächlich nicht ausreichen, die kein sauberes Trinkwasser haben, denen Kleidung, medizinische Versorgung oder grundlegende Schulbildung fehlen. Wir geben von den Gaben, die Gott uns geschenkt hat“, so Stiba.

In diesem Jahr lädt der Bund Einzelpersonen postalisch und auf seiner Internetseite dazu ein, dies mit einer Spende an German Baptist Aid (GBAid) zu tun. „Durch die wertvolle Arbeit mit unseren Partnern vor Ort erfahren unzählige Menschen Gottes Liebe in Wort und Tat“, heißt es in dem Spendenaufruf. GBAid fördert über 50 humanitäre Hilfsprojekte in Osteuropa und Nahost.

Im Juni reisten Joachim Gnep und Frank Wegen für GBAid nach Jordanien und in den Libanon, um sich unterstützte Projekte anzusehen – unter anderem die Seifenwerkstatt des Zarqa Life Centers in Jordanien. „Das baptistische Hilfsprojekt fördert Frauen gezielt und nachhaltig und hilft ihnen dabei, ein eigenes Einkommen zu generieren“, so Wegen. Diese syrischen Frauen haben unvorstellbares Leid hinter sich. „Eine Frau hat davon erzählt, wie ihr siebzehnjähriger Sohn durch einen Kopfschuss getötet und ihr Mann durch Folter arbeitsunfähig wurde. Eine andere hat uns auf ihrem Handy Bilder ihres zerstörten und in Trümmern liegenden Hauses in Syrien gezeigt, das sie zurücklassen musste“, berichtet Joachim Gnep. In der Werkstatt fühlten sie sich wertgeschätzt und angenommen, schauten nach vorn, könnten sogar wieder lachen. „Die Frau, die ihren Sohn verloren hat, erzählte, dass ihr jemand einen Jesusfilm geschenkt hat. Sie hat ihn sich zusammen mit ihrem Mann angeschaut und am Ende wehmütig gesagt: Wenn dieser Jesus heute leben würde, er würde uns in unserer Not sicher auch helfen. In der darauffolgenden Nacht sei ihr Jesus im Traum erschienen und habe zu ihr gesagt: Es gibt mich tatsächlich und ich helfe dir. Diese Frau hat neuen Lebensmut gewonnen und hat mittlerweile in der Seifenwerkstatt Verantwortung übernommen.“

Mit den eingehenden Erntedank-Spenden an German Baptist Aid wird eine Vielzahl solcher Projekte in Nahost und in Osteuropa unterstützt.

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