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Bloß nicht die Kontrolle verlieren!

Eine Fahrt in der Achterbahn wäre für mich der totale Horror. Bungeejumping – mich an einem Gummiband von einer Brücke stürzen? Vergessen Sie’s! Ich hasse es, wenn ich die Kontrolle verliere.

Doch auch wenn Sie mutiger und schwindelfreier sein sollten als ich: Eins hätten Sie mit mir gemeinsam: Über Ihrem und meinem Leben steht eine bittere Wahrheit: Rein statistisch gesehen geraten Sie und ich irgendwann in eine echte Krise, eine Situation, die wir alleine nicht mehr unter die Füße kriegen.

Ich habe das schon erlebt. Und ich bin froh, dass ich aus tiefster Überzeugung die Zeilen eines alten biblischen Gebets mitsprechen kann:

„Gott hat meine Seele vor dem Tode bewahrt, meine Augen vor den Tränen und meine Füße vor dem Stolpern.“

So steht es in Psalm 116, einem mindestens 2.500 Jahre alten Lied. Sicherheiten vor Krisen in unserem Leben gibt es nicht. Aber eins ist sicher: Wer sich an den Gott wendet, der in Jesus von Nazareth Mensch geworden ist, der ist in der Krise nicht allein. Im Gegenteil! Gott freut sich nicht an unserer Not. Er will uns heraushelfen. Und er hat eine Zukunft – für Sie und für mich.

Wahrscheinlich werde ich meinen Lebtag lang keine Achterbahn betreten. Und Bungeejumping überlasse ich Anderen. Aber das ist auch gar nicht wichtig. Viel entscheidender ist mein fester Entschluss: Sollte mich einmal wieder eine echte Lebenskrise beuteln: Ich will an Gott festhalten!

Autor: Oliver Jeske

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Dieser Preis ist heiß

Im Wintersport gibt's zum Teil originelle Preise zu gewinnen. Im Biathlon zum Beispiel, bei den Rennrodlern und auch im alpinen Ski-Weltcup winken Kugeln aus Kristallglas, kunstvoll gestaltet in einer der großen Glasbläsereien im Bayrischen Wald. Erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler bringen im Lauf der Jahre eine ganze Sammlung dieser ebenso begehrten wie zerbrechlichen Trophäen zusammen. Die wollen auch ordentlich präsentiert werden. Und da sind manche Athletinnen und Athleten dann ganz froh, wenn sich der heimische Skiklub erbarmt und die Vitrine im Vereinsheim damit bestückt. 

Es gibt Wettkämpfe, da warten ganz exklusive Preise, und die gibt der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin dann auch nicht mehr aus der Hand. Das ewige Leben ist so ein Fall - das ist ein ganz persönlicher Siegespreis, und der winkt Menschen, die den guten Kampf des Glaubens bestehen. Auf dem Sofa ist dieser Preis nicht zu gewinnen. Er fordert schon Hingabe und leidenschaftlichen Einsatz. Dafür ist aber auch der Preis nicht zu überbieten. Und den stellt Gott den Menschen in Aussicht, die sich auf ihn einlassen. So hat vor etwa 1960 Jahren der Apostel Paulus seinem Mitarbeiter Timotheus eingeschärft: "Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast!" Wer zum Wettlauf antritt, will und wird dann auch alles geben, um sich den Preis zu holen. Das ewige Leben wartet. Will ich, wollen Sie es warten lassen? 

Autor: Markus Baum

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Neujahrsvorsatz in der Ewigkeit

Das neue Jahr ist nun schon drei Wochen alt, und so allmählich schwindet wohl bei den meisten Menschen die Kraft, die guten Vorsätze noch einzuhalten. Der vielfach geäußerte Wunsch, sich von nun an etwas mehr zu bewegen, etwas mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben oder sich gesünder zu ernähren, bekommt wohl schon die ersten Risse. Wir fallen in alte Muster zurück.

Dabei haben die meisten Personen durchaus ehrbare Ziele. Unter den beliebtesten Zielen für Neujahrsvorsätze, haben die ersten drei allesamt mit dem Thema „Zeit“ zu tun. Mehr Zeit für sich selbst, für die Familie, für den Sport. Wir stehen immer mehr vor der Herausforderung, unsere Zeit klug und richtig einzuteilen. So vieles verlangt nach unserer Aufmerksamkeit und unserem Konsum, dass wir gar nicht mehr dazu kommen, zu prüfen, was uns wirklich gut tut.

Sich davon zu befreien, fällt nicht leicht. Ein Weg aber könnte sein, sich intensiver mit Christus zu beschäftigen. Im Galaterbrief 5, 1 heißt es: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Wenn ich nun diese Freiheit, die Christus mir schenkt, maßvoll nutze, um meine Zeit besser einzuteilen, dann kann ich zu einer echten Veränderung gelangen.

Im Glauben leben, dem biblischen Wort folgen und Christus als Maßstab meiner Entscheidungen zu nehmen, das führt mich zu einem Leben, indem ich mehr Zeit für das Wichtige und Sinnvolle finde. Das ist wichtiger als eine kurzfristige Veränderung. Denn was zählt schon ein Neujahrsvorsatz in der Ewigkeit?

Autor: Dariush Ghobad

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Neu renoviert

Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Das steht in der Bibel und klingt wie ein Traum. Das Alte einfach von sich abstreifen, sich von Grund auf erneuern: Dieser Mythos vom Jungbrunnen ist uralt. Und gerade darin ewig jung. Er hat bis heute seinen Reiz nicht verloren. Man steigt als alter Mensch in den Jungbrunnen hinein und kommt als junger, erneuerter Mensch wieder heraus. Im Nu verwandelt. Nichts Altes belastet mehr. Kompletter Neuanfang. Ein wunderbar verrückter Traum. Der Apostel Paulus hat das nicht nur geträumt, sondern erlebt. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Ich verstehe es so: wenn ich Christ geworden bin, wenn er in mein Leben eingezogen ist, dann renoviert er mich und mein Leben von Grund auf. Ich persönlich bin gerade am Renovieren und merke, wie schön das ist, wenn die vergilbten Tapeten abkommen, neue elegante Tapeten und Farben die Wände schmücken. Die Schränke ausgeräumt und entrümpelt sind. Neue Lichtquellen meine Wohnung schön hell machen. Das war einfach mal dran. Das verändert meinen Blick. Das verändert mich. Ich freue mich, wenn ich wieder nach Hause komme, dass mich eine schöne Wohnung erwartet.

„Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Der Traum wird wahr. Gott macht uns schön. Von innen und von außen. Er renoviert uns gründlich. Er verpasst uns einen neuen Look. Und wir werden andere Menschen, als wir es zuvor waren. Nicht mehr so egoistisch und selbstbezogen. Nicht mehr schuldbeladen und voller Sorgen. Er nimmt uns den alten Mief aus den Ecken....und erfrischt mich mit seinen Heiligen Geist. Wenn wir uns auf diesen Erneuerungsprozess einlassen, dann wird unser Leben sinnvoll, friedevoll, liebevoll und schön. 

Autor: Ulrike Schild

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Über jeden Zweifel erhaben

Wie gut, dass das stimmt, was Paulus seinem Mitarbeiter Timotheus schreibt:

Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. (1. Timotheus 1,15)

Es gibt für Paulus keinen Zweifel. Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um Sie und mich „selig“ zu machen.

Aber, was heißt das: selig machen? Ich schlage nach und finde diese Beschreibung: selig machen heißt, jemanden sehr glücklich machen und es bedeutet, aufgehoben sein.

Beides trifft auf das zu, was Jesus vollbracht hat: Er hat mich sehr froh gemacht, weil ich um die Vergebung meiner Schuld weiß. Ich muss vor Gott keine religiösen Verrenkungen anstellen. Ich muss nichts leisten. Ich darf zu ihm kommen wie ich bin und dankbar annehmen, was Jesus mir anbietet.

Außerdem bin ich selig im Sinne von: Ich darf mich aufgehoben wissen bei Gott. Nichts und niemand kann mich von ihm trennen. Bei ihm bin ich sicher.

Ein anderes Wort für aufgehoben sein ist  geborgen sein. Paulus schreibt seinem Mitarbeiter: Jesus hat mich sehr froh gemacht. In ihm bin ich geborgen. Das ist unumstößlich wahr.

Was für Paulus und Timotheus gegolten hat, trifft heute noch in gleicher Weise zu, wenn ich Jesus mein Vertrauen ausspreche: Er macht mich froh. In ihm bin ich geborgen.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Erst Gott die Ehre

Ich - mich - meiner - mir - Herr, segne diese vier. Dieser Spruch bringt sehr ironisch und überzogen auf den Punkt, worum es in unserem Leben, in meinem Leben, meist geht: um mich! Was bringt es mir? Was hab ich davon? Das sind Fragen unserer Zeit. Die zu Ende gehende Allianz-Gebets-Woche hatte die wichtige Frage "Wo gehöre ich hin?". Oft stehe ich also auch in meinem Gebet im Zentrum. "Danke, Gott, dass du mir ..." "Herr, ich bitte dich, dass du mir ... dass du für mich" ... Kommt mir bekannt vor.

Und dann lese ich den Römerbrief. Ich liebe diesen Brief, denn der Apostel Paulus bringt darin in beeindruckender Weise auf den Punkt, worum es Gott geht: um mich! Also um uns Menschen, aber immer im Blick auf den ganzen göttlichen Zusammenhang. Wenn Sie das zwölfte Kapitel dieses Briefes lesen, dann finden Sie darin genau beschrieben, wie Gott durch das Leben jedes Menschen wirken will. Doch bevor Paulus das beschreibt, endet er im 11. Kapitel mit einem sogenannten Lobpreis an Gott. Er stellt erst mal Gott dahin, wo er hingehört: Ins Zentrum! "Von Gott kommt alles, durch Gott lebt alles, zu Gott geht alles. Ihm gehört die Herrlichkeit für immer und ewig! Amen." Ihm! Gott allein! Diese Worte sind für Paulus die Grundlage, um sich dann mit dem Menschen als Gegenüber zu beschäftigen. Ein guter Ansatz für mich - den will ich mir merken. Erst Gott die Ehre, dann ich!

Autor: Hans Wagner

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Gott gegen Gott

Da könnte ja jeder kommen! Billige Arbeitskräfte einfach aufgeben. Das verringert den wirtschaftlichen Gewinn. Gott gegen Gott - argumentieren und setzen Zeichen.

Pharao, der König von Ägypten, der sich als Gott Ägyptens sah, trat gegen den Gott Israels an. Was war das überhaupt für ein Gott, der nicht verhindern konnte, dass seine Untergebenen zu Sklaven wurden?

Die andere Seite lässt sich durch Mose und Aaron, zwei Brüder, vertreten. Der eine hatte immerhin Beziehungen zum Königshof gehabt und kannte die ägyptischen Gepflogenheiten. Sie taten mutig das, was Gott, der Gott Israels, ihnen auftrug. Zum neunten Mal sprachen Sie beim Pharao vor. Bisher blieb er bei seiner Einstellung: „Wer ist der Herr, dass ich auf ihn hören soll?“

Gott hatte Mose und Aaron bereits gebrieft: Das Herz des Pharaos lässt kein Umdenken zu, dafür habe ich selbst gesorgt. Dennoch gehen Sie zum Pharao. Mit den Worten, die sich im 2. Mosebuch, Kapitel 10, Vers 3 finden:

„Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!“

Und heute? Der Gott Israels und Vater Jesu Christi z. B. gegen den Gott Geld. Auch heute, möchte Gott, dass sein Volk – Juden und Christen – ihm dienen. Er will uns herausziehen aus der Sklaverei des Gottes Geld mit dem Ziel, ihm zu dienen.

Autor: Pastorin Elke Drossmann

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Bewusstseinsänderung

Wenn ich an das denke, was mich heute erwartet, muss ich unwillkürlich tief Luft holen. Eine Reihe von Herausforderungen türmen sich gerade auf meinem Schreibtisch. Einiges davon schiebe ich schon längere Zeit vor mir her, weil es ausgesprochen unangenehme Dinge sind.

Und das drückt mich nieder. Es will mir meine Lebensfreude nehmen.

An Tagen, wie heute, tut es gut, wenn ich meine Aufmerksamkeit bewusst auf etwas Neues ausrichte. Dazu macht Psalm 119,64 Mut. Dort heißt es:

HERR, die Erde ist voll deiner Güte; lehre mich deine Gebote. (Psalm 119,64)

Stimmt. Die Erde ist tatsächlich voll der Güte Gottes. Während ich das Bibelwort auf mich wirken lasse, fällt mir auf: Ich habe das heute Morgen bereits erfahren. Beispielsweise habe ich einen wunderschönen Sonnenaufgang erlebt, die herrlichen Farben vom Wohnzimmerfenster aus bestaunt. Außerdem habe ich in einer warmen Küche reichlich gefrühstückt. Nach zwei Tassen Kaffee ist sogar die Morgenmüdigkeit verflogen. Und ich habe Zeit mit Gottes Wort verbracht. Der Tag hat also besser begonnen, als ich das zunächst gedacht habe.

„Lehre mich deine Gebote“, heißt es weiter. Auf meine Situation angewendet, bedeutet das: „Bitte hilf mir, Herr Jesus Christus, das zu verstehen und im Leben anzuwenden, was ich in der Bibel lese.“ Jetzt gleich, am Arbeitsplatz, mit den Menschen, die mir begegnen werden. 

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Anleitung zum Dankbar sein

Ich kenne Menschen, die haben sich zu richtigen Griesgramen entwickelt. Haben immer schlechte Laune, beschweren sich über alles und jeden und sind den ganzen Tag nur am Jammern. Natürlich kenne ich auch solche Tage, an denen ich schon schlecht gelaunt aufwache. Weil ich nicht gut geschlafen habe und mir wieder mal alle Knochen weh tun. Aber immer nur Jammern, dazu habe ich einfach keine Lust. Deshalb tue ich alles, um den Tag zu einem guten Tag zu machen. Egal, wie schlecht der Start auch war. Was mir besonders dabei hilft: Dankbarkeit. Ich weiß, dass ich sehr viele Gründe habe, von Herzen dankbar zu sein. In meiner Fantasie habe ich einen Kaminsims konstruiert, auf dem ich Gegenstände sammle, die mich daran erinnern sollen, wofür ich dankbar sein kann. Für meine Frau, meine Familie, meine Gesundheit. Dass ich genug zu essen habe, ein warmes Bett zum Schlafen, ein Dach über dem Kopf und so weiter. Mein innerer Kaminsims ist voll von guten Gründen, dankbar zu sein. Zu Zeiten des Alten Testaments gab es wohl noch keinen Kaminsims. Statt dessen hat man damals oft Altäre gebaut als Erinnerung an das Gute, das Gott getan hat. Gideon hat das zum Beispiel so gemacht, von dem im Buch Richter berichtet wird. Er hatte Angst zu sterben, weil er Gott gesehen hatte. Nachdem der ihm die Angst genommen hatte heißt es: „Da baute Gideon einen Altar und nannte ihn: „Der HERR ist Friede“. Gideon hatte einen guten Grund, Gott zu danken. Sie doch sicher auch? Wofür wollen sie Gott heute Danke sagen? Wofür würden sie ihm einen Altar bauen oder aus Dankbarkeit eine Kerze anzünden? Ich bin sicher: Sie werden einen Grund finden, ihm dankbar zu sein.

 

Autor: Stefan Loß

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Eine böse Macht

Die Katze unseres Nachbarn ist ein herrliches Tier. Ein großer Kater, schwarz weiß gescheckt. Er kommt fast jeden Tag und hält ein Mittagsschläfchen auf unserem Sofa. Doch dieser Schmusekater kann auch ganz anders. Wenn er sein Revier in der Nachbarschaft durchstreift, sucht er gezielt die Mäuselöcher auf. Dort kauert er sich dicht auf den Boden, spannt die Muskeln seines kräftigen Körpers an - und lauert auf seine Beute. Und sobald sie auftaucht, schießt er nach vorne. Die Maus hat normalerweise keine Chance. Der Kater ist eben auch ein echtes Raubtier.

 

Vor einem Räuber ganz anderer Art warnt Gott. Und zwar jeden von uns. „Wenn du Gutes im Sinn hast, kannst du doch jedem offen ins Gesicht sehen. Wenn du jedoch Böses planst, dann lauert die Sünde schon vor deiner Tür. Sie will dich zu Fall bringen, du aber beherrsche sie!“ Diese Worte richtet Gott zuerst an Kain. Den Sohn Adams und Evas. Gott sieht ihm an, wie die Wut in ihm kocht. Starr und finster blickt er zu Boden. Gott hat das Opfer seines Bruders Abel angenommen. Seines aber nicht. Die Sünde ist eine reale Bedrohung für uns. Eine böse Macht. Wie ein Raubtier lauert sie vor unser Tür. Sie will uns verführen, Böses zu tun. Was anderen schadet, sie verletzt, ihr Leben zerstört. Lassen wir uns hinreißen, schadet das auch uns selbst. Und sie ist am Ziel, die Sünde. Jene böse Macht. „Lass Dich nicht ein auf diese böse Macht!“, sagt Gott, „weise ihr die Tür. Herrsche über sie.“

Autor: Steffen Brack

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Jesus, der Influencer

Jesus der Influencer

Influencer: Als Influencer werden Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen. Die passenden Bilder im Netz dazu: Menschen mit Smartphones in der Hand, die hip und stylisch aussehen, ein Selfie machen, um es gleich zu posten. Einige der Grundvoraussetzungen, um ein Influencer zu werden: Glaubwürdigkeit, Anzahl relevanter Kontakte, Fan- und Followerzahlen, Expertenstatus zu einem bestimmten Thema.

War Jesus ein Influencer? Machen wir einen kurzen Check. Relevante Kontakte- Fischer, Zöllner und Prostituierte… Followerzahlen - 12. Das kann doch nicht gut gehen!

Außerdem hätte er seine Botschaft wirklich netter verpacken können, oder? Im Markusevangelium Kapitel 1 lese ich: „Jesus spricht: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ Für den Satz hätte er heutzutage wohl keinen Like gekriegt. Da muss ich schon genau hinhören. Das Reich Gottes ist greifbar für jeden, der Busse tut und an die gute Nachricht von Jesus Christus glaubt. Das sind doch eigentlich die besten Nachrichten der Welt. Er hat sie halt gerade heraus gesagt, anstatt sie ansprechend zu verpacken und durch einen Filter zu jagen…. Trotzdem: Diese gute Nachricht zählt mehr als alle Followerzahlen

Zwei weitere Dinge, die ein Influencer mitbringen muss: Glaubwürdigkeit und Expertenwissen. Wer sich das Leben und Handeln von Jesus auf dieser Erde anschaut, merkt schnell: Jesus war und ist glaubwürdig. Als Sohn Gottes war und ist er Experte auf seinem Gebiet. Wenn er also „tut Buße“ sagt, dann sollte ich das auch tun.

Jesus ist Träger für Werbung. Er wirbt für ein Leben mit Gott. Und auch wenn die Followerzahlen anfangs nicht so dolle aussahen, heute folgen ihm 2,3 Milliarden Menschen weltweit. Dagegen sind Masha, Caro und Toni nur kleine Fische.

Autor: Tobias Schier

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Das hätte sich keiner ausdenken können

Manchmal stehe ich einfach nur da und staune. Ich staune über die Weite des Weltalls, wenn ich nachts zu den Sternen emporschaue und mich frage, wie viele das wohl sein mögen? Ich staune aber genauso, wenn ich durch den Wald spaziere und mir die Natur betrachte. Wie Flora und Fauna in einem feinen Gleichgewicht existieren und wie wunderbar jede einzelne Pflanze und jedes Tier geschaffen sind. Alles nur Zufall? Endstanden durch glückliche Umstände? Durch einen Knall und dann viele Millionen Jahre der Entwicklung? Ich sehe in all diesen Dingen den genialen Schöpfergott, von dem die Bibel spricht. Es ist eben jener Gott, der durch seine Kreativität das alles ins Leben gerufen hat. Er hat auch die Menschen in einer Beziehung zu sich in diese Welt gesetzt. Doch Menschen haben diese Beziehung durch ihr Verhalten beschädigt und torpediert. In seiner unerschöpflichen Liebe und Gnade hat eben dieser Gott dafür gesorgt, dass jeder Mensch auch heute in einer Beziehung zu ihm leben kann. Er hat seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde geschickt, um für die Schuld aller Menschen gerade zu stehen und so wieder Frieden und eine Beziehung mit Gott zu ermöglichen. Das hätte sich kein Mensch ausdenken können. Ein grandioser Erlösungsplan Gottes für die gesamte Menschheit. Für die Guten und die Bösen und alle dazwischen. Der Apostel Paulus findet dafür im Brief an die Christen in Rom folgende Worte: "Welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!"

Autor: Horst Kretschi

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Gott hasst Affentheater

Der Prophet Amos räumt auf. Das Volk Gottes ergeht sich in Hohlheiten. Seine Gottesdienste sind nur noch Staffage, die religiösen Übungen nicht mehr als frommes Affentheater.

Gott selbst kann und will das alles nicht mehr sehen und ertragen. Ich kann eure Gottesdienste nicht mehr riechen, lässt Gott seinem Volk durch den Propheten mitteilen. Das Schlachtopfer ist fett, die Gottesdienstgestaltung pompös, aber leider in Verlogenheit nicht mehr zu überbieten.

Denn draußen wird ständig das Recht gebrochen. Die Armen werden ausgenommen, die Richter sind korrupt, das Bild, das das Volk Gottes von sich zeichnet, hängt mehr als schief. Wie es wieder zurückfindet in seinen Rahmen und die Gottesdienste wieder Gott und den Menschen dienen, packt Amos in eine simple Formel:

"Es ströme das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach."

Uppsi. Dem Worship müssen Taten folgen. Gelebte Barmherzigkeit, ausgeübtes Recht sind sogar überhaupt erst die Grundlage, um Gottesdienst feiern zu dürfen. Das Volk Gottes will das alles nicht wahrhaben und jagt den Propheten weg. Doch das ändert nichts an Gottes Grundsätzen:

Fromm sein äußert sich nicht in zelebrierter Religiosität. Fromm sein heißt schlicht und einfach für die Menschen da sein und Gerechtigkeit leben. Und das, jawohl, im Auftrag Gottes.

 

 

Autor: Andreas Odrich

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Anker der Gewissheit

Ich bin gewiss, dass nichts uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn - weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur.

Was für ein Satz! Was für ein Anker der Gewissheit, den der Apostel Paulus da in den schwankenden Boden menschlicher Zweifel und Lebensfragen hineintreibt, Wort für Wort, Hammerschlag auf Hammerschlag.

Und das ist auch nötig - zumindest für mich. Wenn ich ehrlich bin, gleicht mein Alltag oft eher einem Balancieren auf dem Schwebebalken statt einem behagliches Ruhen auf einer weichen Turnmatte. Mein Leben spielt sich ab in Spannungsfeldern zwischen Schuld und Vergebung, Gelingen und Scheitern, Aushalten und Durchstehen, Leid und Erlösung vom Leid. Zwischen der altenbekannten Welt und Gottes neuer Schöpfung. Zwischen Erde und Himmel.

Was hält mich auf Kurs? Was gibt mir die Zuversicht, dass es all das Versuchen und Hinfallen und Wiederaufstehen am Ende wert sein wird? Dass alles Ringen und aller Kampf ein gutes Ende haben werden?

Als Christ kenne ich keinen besseren Anker der Gewissheit, und ich brauche auch keinen anderen, als diesen:

Ich bin gewiss, dass nichts uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn - weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur.

Autor: Dr. Jörg Dechert

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Gutmensch und Idealist

Gutmensch, Idealist! – Wer möchte schon gerne so genannt werden, vor allem wenn die Bezeichnung mit Verachtung verbunden ist. Wenn ich aus Nächstenliebe handle, gerate ich da nicht schnell in den Ruf, leicht ausgenutzt zu werden? Alles das könnte Philemon aus Kolossä durch den Kopf gegangen sein, als er vor 2000 Jahren einen Brief des Apostel Paulus in den Händen hielt. Philemon musste wohlhabend sein. Er besaß einen Sklaven namens Onesimus. Der war ihm entlaufen. Und jetzt schickt ihn Paulus zu ihm zurück – und setzt sich gleichzeitig für ihn ein. Unter anderem mit den Worten:

Meine Bitte an Gott ist: Der Glaube, an dem du Anteil hast, möge sich bei dir dahin auswirken, dass du all das Gute erkennst, das unter uns im Blick auf Christus zu seiner Ehre zu tun ist.

Paulus verzichtet auf direkte Befehle. Er appelliert an das Herz von Philemon: Du bist ein Anhänger von Jesus Christus geworden. Die Liebe zu denen, die glauben wie du, prägt dich. Nun sei auch deinem Sklaven gegenüber gnädig, der nach Römischem Recht schwerste Strafen verdient hätte – und der ein Christ geworden ist wie du.

Es hat noch über 1.700 Jahre gedauert, bis beispielsweise die Sklaverei in Großbritannien abgeschafft wurde. Die Keimzelle dafür wurde aber bereits in diesem Schreiben des Apostels Paulus an Philemon gelegt. Und deshalb lohnt es sich auch heute, sich wenn nötig einen Gutmenschen und Idealisten schimpfen zu lassen – weil am Schluss die Liebe Gottes zu den Menschen siegt!

Autor: Oliver Jeske

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Güte und Vertrauen - und das Scharnier dazwischen

Biblisches Hebräisch für Anfänger. In der Sprache der Bibel gibt's eine unscheinbare Silbe aus den beiden Buchstaben Kaf und Jod, in lateinischen Lettern würde man "Ki" lesen. Diese Silbe verschmilzt gern mit nachfolgenden Worten, und fast immer nimmt sie Bezug auf das, was unmittelbar vorher gesagt wurde. Wirkt also wie ein Scharnier. 

Beispiel Psalm 33. Dieses Stück aus dem Liederbuch Israels endet mit den Worten "Jehi-Chasdecha Adonai alenu kiaschär jechalnu lach." Der Teil vor dem "Ki" ist kein Problem: "Deine Güte, Herr, sei über uns - sei mit uns - sei bei uns." Und die letzten beiden Wörter sind auch klar: "Wir warten auf dich" im Sinn von: Wir verlassen uns, wir hoffen auf dich. Aber wie sind die beiden Teile verknüpft? Steht das "Ki aschär"  für "Weil" oder "Denn" - "Weil wir auf dich hoffen" - ? Oder "Denn wir hoffen auf dich" - ? Oder hängt die Hoffnung von der Güte Gottes ab, nach dem Motto "deshalb hoffen wir auf dich" - ? Oder steht das eine nur lose verknüpft neben dem andern, nach dem Motto: "Deine Güte, Herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen?" 

Für die singende Gemeinde Israels war das offensichtlich einerlei, da schwang vermutlich jede dieser Bedeutungen mit. Nur bei der Übersetzung ins Deutsche müssen wir uns für eine Variante entscheiden. Martin Luther hat für seine Übersetzung die letzte Version gewählt: "Wie wir auf dich hoffen." Das ist sachgerecht. Denn ganz gleich, ob Gottes Güte uns vorauseilt oder nachfolgt, sie hat es auf jeden Fall verdient, dass wir sie mit Vertrauen quittieren.

Autor: Markus Baum

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Wo wohnt eigentlich Gott?

Wir wohnen nun schon im vierten Jahr in Wetzlar und allmählich hat es sich in unserer Nachbarschaft herum gesprochen, wo ich arbeite und dass ich auf Glaubensfragen vielleicht nicht immer fundierte aber zu mindestens unterhaltsame Antworten habe. So kam es, dass mich vor einiger Zeit ein Kind aus der Nachbarschaft fragte: „Wo wohnt eigentlich Gott?“

Da war ich ein wenig verdutzt und sofort war mir klar, mit dem üblichen „im Himmel“ wäre das Kind wohl nicht zufrieden gewesen. Daher war ich froh, als ich im Buch des biblischen Propheten Sacharja folgenden Satz las: „Der Herr sagt: ›Ich selbst werde für die Stadt eine Mauer aus Feuer sein und ich will in meiner strahlenden Herrlichkeit darin wohnen.‹“ Zukunftsmusik für die Stadt Jerusalem. Ein Versprechen, das Gott seinem Volk Israel macht.

Jetzt wäre die Antwort, Gott wohnt im Feuer, etwas zu profan gewesen und hätte sicherlich das Kind für die nächsten Grillabende etwas beunruhigt. Vielmehr leitete ich daraus ab, dass Gott unter uns weilt. Uns sogar, bildlich gesprochen, wie eine Mauer aus Feuer vor allem Unheil schützt. Für uns das Licht in der Dunkelheit ist.

Das ist ein wohltuender und in dieser kalten Jahreszeit ein wärmender Gedanke. Gott ist unter uns, er umgibt und schützt uns. Gott wacht über uns und behütet uns vor allem Ungemach. Wir dürfen seine Nähe, seine Liebe und seine Wärme spüren. Darauf vertrauen und anderen davon berichten. So wie ich es dem staunenden Nachbarskind vor ein paar Wochen kundtat.

Autor: Dariush Ghobad

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Er kennt unsere Namen

Experten sagen: Wer gut einschätzen kann, welche Probleme, Sorgen, Wünsche, aber auch Charaktereigenschaften das Gegenüber hat, kommt mit jeder Situation leichter klar – weil er sich auf den Stuhl des anderen setzen, Verständnis aufbringen und entsprechend reagieren kann. Auch kann ein Menschenkenner rasch erkennen, ob der Auftritt seines Gegenübers „echt“ ist oder ob er nur eine Show abzieht. Wer eine gute Menschenkenntnis hat, ist daher in vielen Situationen im Vorteil. Es hilft enorm, wenn ein z.B. Chef sein Personal ein- und wertschätzen kann.“ Ich kenne noch einen Menschenkenner. Einen, wie es keinen zweiten gibt. Einen, der mich absolut richtig einzuschätzen weiß. Von ihm heißt es: „Der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen.“ Ein Satz, den Paulus an den jungen Thimotheus geschrieben hat. Das ist ein gewaltiger Satz. „Der Herr kennt die Seinen“. Jawohl, Gott ist der beste Menschenkenner, den es gibt. Einen, der mich absolut richtig einzuschätzen weiß. Gott kennt uns  - mit allem, was unser Leben ausmacht. Er kennt uns richtig. Weiß, wie wir in den tiefsten Tiefen unserer Seele ticken, warum wir so sind, wie wir sind, was unsere Beweggründe sind...was unser Handeln bestimmt. Er kennt unsere Schmerzen, unsre Sorgen. Er kennt die verschlungenen Pfade unserer Seele. Er kennt mich nicht nur – bei ihm bin ich erkannt. Die Wertschätzung von Gott zeigt sich beispielsweise daran, dass er sogar Details von uns kennt. Jesus selber sagt uns, dass Gott sogar die Anzahl der Haare auf unserem Kopf kennt. 

Und Gott kennt unsere Namen: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir“ steht schon im Alten Testament. Das müssen wir uns mal vergegenwärtigen. Gott liebt nicht diffus die Menschheit einfach so... und wir laufen da irgendwie mehr oder weniger am Rande mit. Nein, Gott liebt Sie und mich. Ganz konkret. Ganz individuell.  

 

Autor: Ulrike Schild

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Wenn’s hell wird

Die schwärzeste Dunkelheit ist machtlos, wenn ein einziges Licht angezündet wird. Und deshalb ermutigen mich folgende Worte in der Bibel:

Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12)

Wenn es um mich herum dunkel ist, richte ich meine Augen auf Jesus. Er ist das Licht der Welt. Jesus ist auch mein Licht. Seine Freundlichkeit und Güte leuchten in mein Leben und vertreiben dunkle Gedanken. Ja, ich habe es schon oft erlebt: Jesus macht mein Leben hell und das ist wunderbar.

Wenn es stockdunkel ist, fällt es mir schwer, mich zu bewegen. Ich sehe nichts. Die Gefahr, dass ich auf irgendetwas trete, stolpere, vielleicht sogar hinfalle und mich verletze, ist groß. Aber wenn ich den Lichtschalter finde oder eine Taschenlampe zur Hand nehmen kann, wenn also ein Licht leuchtet, dann kann ich mich sicher bewegen. Ich brauche keine Angst mehr zu haben.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn das Licht Jesu in meinem Herzen leuchtet, mir die Finsternis nichts anhaben kann.

Deshalb möchte ich Ihnen Mut machen. Richten Sie Ihre Blicke auf Jesus, den Anfänger und Vollender Ihrer und meiner Erlösung. Setzen Sie sich heute bewusst dem Licht des Evangeliums aus. Es wird Ihnen guttun.

 

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Allein durch Jesus

Ein Leben als Christ hat viele verschiedene Facetten. Ich bin vor allem gerne ein fröhlicher Christ. Das liegt vielleicht daran, dass ich Grund genug habe, für vieles dankbar zu sein. Darum sprudle ich manchmal über vor Begeisterung. Es fühlt sich für mich dann einfach alles so leicht an, es klingt so logisch: Ja, so soll das Leben sein! Da könnte ich dann fast abheben. Bis zu dem Moment, an dem ich an die Herausforderungen komme, mit denen ich große Probleme habe. Zum Beispiel mit dem, was im 6. Kapitel des Lukasevangeliums zu lesen ist, die Aufforderung von Jesus: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bitter für die, die euch beleidigen.

Ehrlich: Ich kann das nicht. Und ich kann mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass es Menschen gibt, die das können. Ok, ja, ein paar wenigen mag das gelingen, aber in der Summe. Doch wissen Sie was: Ich bin froh, dass ich das nicht kann! Das mag merkwürdig klingen, aber diese Herausforderung holt mich dann wieder zurück in das Wissen: Ich brauche Jesus! Egal, wie sehr ich mich anstrenge und wie gut mir das eine oder andere auch schon gelingen mag: Ich bin trotzdem auf ihn angewiesen! Immer. Diese Ernüchterung in den Momenten, in denen ich mein Versagen erkenne, sie erinnert mich daran. Sie macht mir deutlich: Es geht nicht um ein moralisch gutes Leben, in dem ich es schaffe. Es geht um Jesus, um seine Kraft und seine Liebe.

 

Autor: Hans Wagner

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