ERF Plus - Anstoß

So und nicht anders

Die christliche Gemeinde in der antiken Stadt Kolossä bekommt Post. Der Apostel Paulus hat einen Brief geschrieben.

Ihm ist es wichtig, dass die Christen sich ein paar Dinge verinnerlichen. Zum Beispiel, wie man in Gemeinde und Familie das Miteinander gestaltet. Aber auch sehr grundsätzliche Fragen, die den Glauben betreffen, möchte er klären.

Paulus hat allen Grund zu schreiben. In den christlichen Gemeinden jener Zeit beginnen sich Vorstellungen zu verbreiten, die wenig mit dem Evangelium von Jesus Christus zu tun haben. Viele abenteuerliche theologische Meinungen verunsichern die Gläubigen.

Ist Jesus nur zum Schein ein Mensch? Ist er ein Gott, der so aussieht wie ein Mensch? Oder ist es anders herum? Ist er etwa ein göttlich anmutender Mensch?

In dieses Meinungswirrwarr hinein macht Paulus weitreichende Aussagen. Ausführlich beschreibt er in seinem Brief, wer Jesus ist. Schließlich fasst Paulus seine Gedanken mit den Worten zusammen:

In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. (Kolosser 2,9)

Was Paulus schreibt, ist in unserer Zeit wieder aktuell. Auch heute sind viele der Meinung, dass Jesus lediglich ein guter Mensch gewesen ist. Jemand, in dem das Göttliche zuhause war.

Dem stellt sich Paulus mit aller Macht entgegen. Nein, sagt er. Jesus ist mehr als das. In ihm ist Gott herabgekommen in diese Welt. Jesus ist Gott und Gott ist in ihm. Jesus ist der Erlöser. Er ist mein Retter. 

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Weil ich es kann!

Weil ich es kann! Dieser Slogan war einmal ziemlich verbreitet als Werbeträger für verschiedene Handwerksberufe. Durch die Abschaffung der Notwendigkeit eines Meisterbriefes sahen sich die Fachleute mit Meisterbrief und entsprechender Kompetenz im Zugzwang. Also gingen sie in die Offensive und priesen ihre umfassenden Fähigkeiten an, unterstützt mit den Worten "Weil ich es kann!" Eine gute Sache!

Weil ich es kann - diese Haltung hat aber auch schon zu sehr viel Unglück geführt. Dabei ging es jedoch nicht um die Frage fachlicher Kompetenz, sondern um Machtmissbrauch. Gerade in diesen Tagen war zu lesen, dass der Dienststellenleiter einer Bundesbehörde ein (Zitat) menschenverachtendes System aufgebaut haben soll. Die Versuchung, verliehene Macht auszunutzen, ist groß. Und alt!

Wehe denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben! So mahnte schon in Zeiten des Alten Testamentes der Prophet Micha die Verantwortlichen des Volkes Israel. Verbunden mit dem Angebot, von ihren Taten doch noch umzukehren. Vergeblich. Und ihr Versagen hatte Konsequenzen: Assyrer, Babylonier - viele Jahre Verschleppung und Gefangenschaft des ganzen Volkes.

Die Weherufe Gottes, die hier vom Propheten Micha ausgesprochen werden, gelten immer noch. Das Angebot der Gnade genauso, und das heißt heute: Jesus Christus. Gott hat die Strafe unserer Schuld auf ihn gelegt. Jeder ist eingeladen, umzukehren. Warum hat Gott das getan? Nicht nur, weil er es kann, sondern vor allem weil er uns liebt.

Autor: Hans Wagner

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Weil ich es kann!

Weil ich es kann! Dieser Slogan war einmal ziemlich verbreitet als Werbeträger für verschiedene Handwerksberufe. Durch die Abschaffung der Notwendigkeit eines Meisterbriefes sahen sich die Fachleute mit Meisterbrief und entsprechender Kompetenz im Zugzwang. Also gingen sie in die Offensive und priesen ihre umfassenden Fähigkeiten an, unterstützt mit den Worten "Weil ich es kann!" Eine gute Sache!

Weil ich es kann - diese Haltung hat aber auch schon zu sehr viel Unglück geführt. Dabei ging es jedoch nicht um die Frage fachlicher Kompetenz, sondern um Machtmissbrauch. Gerade in diesen Tagen war zu lesen, dass der Dienststellenleiter einer Bundesbehörde ein (Zitat) menschenverachtendes System aufgebaut haben soll. Die Versuchung, verliehene Macht auszunutzen, ist groß. Und alt!

Wehe denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben! So mahnte schon in Zeiten des Alten Testamentes der Prophet Micha die Verantwortlichen des Volkes Israel. Verbunden mit dem Angebot, von ihren Taten doch noch umzukehren. Vergeblich. Und ihr Versagen hatte Konsequenzen: Assyrer, Babylonier - viele Jahre Verschleppung und Gefangenschaft des ganzen Volkes.

Die Weherufe Gottes, die hier vom Propheten Micha ausgesprochen werden, gelten immer noch. Das Angebot der Gnade genauso, und das heißt heute: Jesus Christus. Gott hat die Strafe unserer Schuld auf ihn gelegt. Jeder ist eingeladen, umzukehren. Warum hat Gott das getan? Nicht nur, weil er es kann, sondern vor allem weil er uns liebt.

Autor: Hans Wagner

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Verzwickte Lage

König David kämpft mit seinen Männern im Norden gegen die Aramäer, als ein Bote angeritten kommt: „Überfall. Edomiter und Moabiter kämpfen im Süden gegen uns.“                                                           Ein Zweifrontenkrieg. Sind sie dem gewachsen?

Im Psalm 60 wird deshalb ein Teil aus dem Vermächtnis Jakobs, ihres Ahnen, zitiert. Jakob hatte die Stämme Israels vor seinem Tod gesegnet. Auch den Stamm Juda. Gott hatte versprochen: „Das Zepter wird von Juda nicht weichen, bis der besondere Herrscher, der Messias, kommt.“ (1. Mose 49,12) David ist zwar kampferprobt. Trotzdem sieht es ganz nach Zepterverlust aus.

Diesen Segen, hinter dem Gottes Versprechen steckt, kann kein Mensch mit Taktik, Kampfgeist oder Militärmacht erzwingen. Gott ist am Zug. Deshalb reden David und seine Männer mit Gott. Sie beten. V13 bringt die verzwickte Lage auf den Punkt: „Komm du uns in unserer Not zu Hilfe; auf Hilfe von Menschen ist kein Verlass!“ (GNB) Mit Gott wollen sie es anpacken.

Etwa 1000 Jahre später ist der Messias gekommen. Der König mit Namen Jesus, der seit 2000 Jahren unsere Hilfe im Auftrag Gottes ist. Oft genug liegt es mir näher, die Ärmel hochzukrempeln. Den Kampf gegen: „Habe ich es dir nicht gesagt. Das bringt doch eh nichts. Bleib da, wo du bist.“ aufzunehmen. Doch wenn ich Jesus um Hilfe bitte, weiß ich es wieder, welchen Weg Gott für mich im Blick hat.

Autor: Pastorin Elke Drossmann

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Verzwickte Lage

König David kämpft mit seinen Männern im Norden gegen die Aramäer, als ein Bote angeritten kommt: „Überfall. Edomiter und Moabiter kämpfen im Süden gegen uns.“                                                           Ein Zweifrontenkrieg. Sind sie dem gewachsen?

Im Psalm 60 wird deshalb ein Teil aus dem Vermächtnis Jakobs, ihres Ahnen, zitiert. Jakob hatte die Stämme Israels vor seinem Tod gesegnet. Auch den Stamm Juda. Gott hatte versprochen: „Das Zepter wird von Juda nicht weichen, bis der besondere Herrscher, der Messias, kommt.“ (1. Mose 49,12) David ist zwar kampferprobt. Trotzdem sieht es ganz nach Zepterverlust aus.

Diesen Segen, hinter dem Gottes Versprechen steckt, kann kein Mensch mit Taktik, Kampfgeist oder Militärmacht erzwingen. Gott ist am Zug. Deshalb reden David und seine Männer mit Gott. Sie beten. V13 bringt die verzwickte Lage auf den Punkt: „Komm du uns in unserer Not zu Hilfe; auf Hilfe von Menschen ist kein Verlass!“ (GNB) Mit Gott wollen sie es anpacken.

Etwa 1000 Jahre später ist der Messias gekommen. Der König mit Namen Jesus, der seit 2000 Jahren unsere Hilfe im Auftrag Gottes ist. Oft genug liegt es mir näher, die Ärmel hochzukrempeln. Den Kampf gegen: „Habe ich es dir nicht gesagt. Das bringt doch eh nichts. Bleib da, wo du bist.“ aufzunehmen. Doch wenn ich Jesus um Hilfe bitte, weiß ich es wieder, welchen Weg Gott für mich im Blick hat.

Autor: Pastorin Elke Drossmann

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Viel Segen

Es ist Zeit, ein letztes Mal öffentlich das zu sagen, worauf es ankommt. Aus diesem Grund versammelt der inzwischen hochbetagte Mose die führenden Männer aus dem Volk Israel und spricht mit ihnen über Gottes Segen und was es bedeutet, verflucht zu sein.

Entscheidend für das Wohlergehen ist, dass Gott den Platz in den Herzen der Menschen einnimmt, der ihm zusteht. Er ist kein lebloses Standbild aus Holz, Stein oder Silber, sondern der lebendige Herr. Er ist der Heilige und Allmächtige, der sich kümmert, sich einmischt und der Geschichte schreibt.

Wenn die Israeliten Gott Vorrang in ihrem Leben einräumen, dann wird das gute Auswirkungen haben. Davon ist Mose überzeugt. Er sagt: 

Der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände. (5. Mose 28,12)

Diese Gleichung hat Jahrhunderte lang bestanden. Wenn die Menschen ihr Leben an dem ausrichteten, was Gottes Gebote besagten und wenn sie ihm Priorität in ihrem Denken und Handeln einräumten, dann hatte das gute Folgen für alle.

Was kann ich lernen?

Als Christ richte ich mich an Jesus aus. Ich setze mich mit dem auseinander, was er mich lehren will. Ich richte mein Handeln danach aus. Und deswegen bin ich davon überzeugt, dass auch ich mit Gottes Segen rechnen kann. Wie auch immer Gott seinen Segen geben wird.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Viel Segen

Es ist Zeit, ein letztes Mal öffentlich das zu sagen, worauf es ankommt. Aus diesem Grund versammelt der inzwischen hochbetagte Mose die führenden Männer aus dem Volk Israel und spricht mit ihnen über Gottes Segen und was es bedeutet, verflucht zu sein.

Entscheidend für das Wohlergehen ist, dass Gott den Platz in den Herzen der Menschen einnimmt, der ihm zusteht. Er ist kein lebloses Standbild aus Holz, Stein oder Silber, sondern der lebendige Herr. Er ist der Heilige und Allmächtige, der sich kümmert, sich einmischt und der Geschichte schreibt.

Wenn die Israeliten Gott Vorrang in ihrem Leben einräumen, dann wird das gute Auswirkungen haben. Davon ist Mose überzeugt. Er sagt: 

Der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände. (5. Mose 28,12)

Diese Gleichung hat Jahrhunderte lang bestanden. Wenn die Menschen ihr Leben an dem ausrichteten, was Gottes Gebote besagten und wenn sie ihm Priorität in ihrem Denken und Handeln einräumten, dann hatte das gute Folgen für alle.

Was kann ich lernen?

Als Christ richte ich mich an Jesus aus. Ich setze mich mit dem auseinander, was er mich lehren will. Ich richte mein Handeln danach aus. Und deswegen bin ich davon überzeugt, dass auch ich mit Gottes Segen rechnen kann. Wie auch immer Gott seinen Segen geben wird.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Zeit, dass sich was dreht

„Zeit, dass sich was dreht - nicht nur im Fußball, auch im Outfit“, so der Vorschlag einer Modezeitschrift im Frühjahr 2021. Schluss mit dem Jogging-Hosen-Look des Lockdowns. Den Kleiderschrank entrümpeln. Stattdessen das schöne neue Outfit für ein buntes Leben genießen.

„Zeit, dass sich was dreht!“ Das ist auch die Situation 520 v.Chr. in Israel oder dem, was von dem einstigen Reich Davids und Salomos noch übrig ist. Knapp zwanzig Jahre sind seit der Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil vergangen. Immer noch steht das Volk vor scheinbar unüberwindbaren Schwierigkeiten. Rund läuft schon lange nichts mehr! Doch der Prophet Sacharja hält seinen resignierten Landsleuten ein Versprechen entgegen: Es gibt Hoffnung!

„Sieh her, ich nehme deine Sünde von dir und lasse dir Feierkleider anziehen.“ (Sacharja 3,4), so lässt Gott durch den Propheten ausrichten.

Gott nimmt dem Priester sein schmutziges Gewand weg. Er stattet ihn mit Feierkleidern aus. Genauso wird Gott auch die Sünde des Volkes wegnehmen. Er wird einen Neustart ermöglichen.

Für diesen Garderobenwechsel setzt Gott Himmel und Erde in Bewegung. 500 Jahre nach Sacharja kommt Jesus Christus; in ihm dehnt Gott sein Angebot an Menschen aus allen Völkern und Nationen aus. Signalisiert allen: Es ist Zeit, sich zu verabschieden von schweren, abgetragen Kleidern der Schuld, des Unglaubens und fesselnder Bindungen. Zeit, für das neue Kleid - makellos und maßgeschneidert durch Gottes Liebe. Ein Outfit, in dem ich Gottes bunte Vielfalt für mein Leben feiern kann. Zeit, dass sich was dreht!

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Zeit, dass sich was dreht

„Zeit, dass sich was dreht - nicht nur im Fußball, auch im Outfit“, so der Vorschlag einer Modezeitschrift im Frühjahr 2021. Schluss mit dem Jogging-Hosen-Look des Lockdowns. Den Kleiderschrank entrümpeln. Stattdessen das schöne neue Outfit für ein buntes Leben genießen.

„Zeit, dass sich was dreht!“ Das ist auch die Situation 520 v.Chr. in Israel oder dem, was von dem einstigen Reich Davids und Salomos noch übrig ist. Knapp zwanzig Jahre sind seit der Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil vergangen. Immer noch steht das Volk vor scheinbar unüberwindbaren Schwierigkeiten. Rund läuft schon lange nichts mehr! Doch der Prophet Sacharja hält seinen resignierten Landsleuten ein Versprechen entgegen: Es gibt Hoffnung!

„Sieh her, ich nehme deine Sünde von dir und lasse dir Feierkleider anziehen.“ (Sacharja 3,4), so lässt Gott durch den Propheten ausrichten.

Gott nimmt dem Priester sein schmutziges Gewand weg. Er stattet ihn mit Feierkleidern aus. Genauso wird Gott auch die Sünde des Volkes wegnehmen. Er wird einen Neustart ermöglichen.

Für diesen Garderobenwechsel setzt Gott Himmel und Erde in Bewegung. 500 Jahre nach Sacharja kommt Jesus Christus; in ihm dehnt Gott sein Angebot an Menschen aus allen Völkern und Nationen aus. Signalisiert allen: Es ist Zeit, sich zu verabschieden von schweren, abgetragen Kleidern der Schuld, des Unglaubens und fesselnder Bindungen. Zeit, für das neue Kleid - makellos und maßgeschneidert durch Gottes Liebe. Ein Outfit, in dem ich Gottes bunte Vielfalt für mein Leben feiern kann. Zeit, dass sich was dreht!

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Augen auf beim Beten

Bei uns zu Hause danken wir Gott immer vor dem Essen. - Fast immer. Als unsere Kinder noch klein waren, habe ich dabei manchmal die Augen ein bisschen aufgemacht. Denn ich war mir nicht sicher, welchen Schabernack eines von ihnen vielleicht gerade ausheckt.

 

Vom Beten mit einem wachsamen Blick schreibt auch Paulus - der Handwerker und Theologe im 1. Jahrhundert: Hört nicht damit auf, Gott immer wieder zu bitten. Haltet dabei Ausschau - und seid dankbar.“ Paulus ermutigt damit: „Haltet am Beten fest. Gebt nicht auf. Bittet Gott auch weiterhin immer wieder.“ Und ein konkretes Beispiel folgt: Bittet Gott auch für uns, schreibt Paulus - damit wir mit den Menschen über Jesus reden können.

 

Auch Sie und ich - wir können Gott bitten für andere Menschen. Wir können bitten für unsere Kinder, für unsere Nachbarn - dass sie doch erkennen, wie sehr sie geliebt sind – von Gott nämlich. Ja, wir können für alle Menschen bitten, die uns auf dem Herzen liegen.

 

Außerdem betont Paulus: „haltet dabei Ausschau“. Nämlich nach Jesus, der wiederkommen wird. Wörtlich heißt es: „seid wachsam. Und dieser Ausdruck ist sehr häufig mit der Rückkehr von Jesus Christus verbunden (z.B. 1. Thessalonicher 5,2.6). Wer nicht aufgibt, Gott zu bitten, dem ist diese Tatsache eine enorme Hilfe: Jesus kommt eines Tages wieder. Und dann setzt er Gottes Herrschaft endgültig durch. Und wer an Jesus glaubt, der kann total dankbar sein: ich gehöre zu Jesus und zu seinem Königreich. Jetzt und für alle Zeit.

Autor: Steffen Brack

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Augen auf beim Beten

Bei uns zu Hause danken wir Gott immer vor dem Essen. - Fast immer. Als unsere Kinder noch klein waren, habe ich dabei manchmal die Augen ein bisschen aufgemacht. Denn ich war mir nicht sicher, welchen Schabernack eines von ihnen vielleicht gerade ausheckt.

 

Vom Beten mit einem wachsamen Blick schreibt auch Paulus - der Handwerker und Theologe im 1. Jahrhundert: Hört nicht damit auf, Gott immer wieder zu bitten. Haltet dabei Ausschau - und seid dankbar.“ Paulus ermutigt damit: „Haltet am Beten fest. Gebt nicht auf. Bittet Gott auch weiterhin immer wieder.“ Und ein konkretes Beispiel folgt: Bittet Gott auch für uns, schreibt Paulus - damit wir mit den Menschen über Jesus reden können.

 

Auch Sie und ich - wir können Gott bitten für andere Menschen. Wir können bitten für unsere Kinder, für unsere Nachbarn - dass sie doch erkennen, wie sehr sie geliebt sind – von Gott nämlich. Ja, wir können für alle Menschen bitten, die uns auf dem Herzen liegen.

 

Außerdem betont Paulus: „haltet dabei Ausschau“. Nämlich nach Jesus, der wiederkommen wird. Wörtlich heißt es: „seid wachsam. Und dieser Ausdruck ist sehr häufig mit der Rückkehr von Jesus Christus verbunden (z.B. 1. Thessalonicher 5,2.6). Wer nicht aufgibt, Gott zu bitten, dem ist diese Tatsache eine enorme Hilfe: Jesus kommt eines Tages wieder. Und dann setzt er Gottes Herrschaft endgültig durch. Und wer an Jesus glaubt, der kann total dankbar sein: ich gehöre zu Jesus und zu seinem Königreich. Jetzt und für alle Zeit.

Autor: Steffen Brack

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Damit Sie auch morgen noch kraftvoll leben

Wann ist ihr Akku leer? Schon mal 16 Stunden am Stück gearbeitet oder länger? Dann kennen Sie vielleicht dieses Gefühl, dass irgendwann nichts mehr geht. Mir sind diese Momente sehr bekannt. Wenn ich vor Müdigkeit nicht mehr kann, werde ich echt grantig. Zum Glück kenne ich mich mittlerweile so gut, dass mein Umfeld darunter nicht mehr leiden muss. Ich ziehe mich rechtzeitig zurück, um wieder Kraft zu bekommen.

Da mache ich es wie mein großes Vorbild, Jesus. Die ganze Stadt stand vor der Haustür und wollte etwas von ihm. Den ganzen Tag heilte er Kranke, befreite Menschen von Dämonen. Das macht selbst Jesus nicht mal eben so. Das war kräftezehrend! Also lese ich als Folge im Markusevangelium: „Am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort.“ Mit anderen Worten: Jesus zog sich in die Einsamkeit zurück, um wieder Kraft zu bekommen. Von wo kam seine Kraft? Von Gott, seinem Vater im Himmel. Die regelmäßige Begegnung mit seinem Vater gab ihm Kraft.

Diese Möglichkeit haben Sie auch: Holen Sie sich Kraft von Gott, täglich! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es funktioniert – beim ersten Mal und immer wieder.

Autor: Tobias Schier

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Damit Sie auch morgen noch kraftvoll leben

Wann ist ihr Akku leer? Schon mal 16 Stunden am Stück gearbeitet oder länger? Dann kennen Sie vielleicht dieses Gefühl, dass irgendwann nichts mehr geht. Mir sind diese Momente sehr bekannt. Wenn ich vor Müdigkeit nicht mehr kann, werde ich echt grantig. Zum Glück kenne ich mich mittlerweile so gut, dass mein Umfeld darunter nicht mehr leiden muss. Ich ziehe mich rechtzeitig zurück, um wieder Kraft zu bekommen.

Da mache ich es wie mein großes Vorbild, Jesus. Die ganze Stadt stand vor der Haustür und wollte etwas von ihm. Den ganzen Tag heilte er Kranke, befreite Menschen von Dämonen. Das macht selbst Jesus nicht mal eben so. Das war kräftezehrend! Also lese ich als Folge im Markusevangelium: „Am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort.“ Mit anderen Worten: Jesus zog sich in die Einsamkeit zurück, um wieder Kraft zu bekommen. Von wo kam seine Kraft? Von Gott, seinem Vater im Himmel. Die regelmäßige Begegnung mit seinem Vater gab ihm Kraft.

Diese Möglichkeit haben Sie auch: Holen Sie sich Kraft von Gott, täglich! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es funktioniert – beim ersten Mal und immer wieder.

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Gebet und Gesang

Heute ist Sonntag. Für sehr viele Menschen ein schöner Tag. Denn am Sonntag müssen die meisten Leute nicht arbeiten, können ausschlafen und ihren Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Längst nicht alle, aber immer noch viele nutzen die Gelegenheit und besuchen einen Gottesdienst. Etliche dieser Menschen freuen sich dann darauf, dass dort auch gesungen wird. Lieder, die davon handeln, wie groß Gott ist und was er alles getan hat und tut: In der Schöpfung, der Menschheitsgeschichte, im Leben von einzelnen Menschen bis heute.

Andere freuen sich über das Gebet. In Dank- und Fürbittgebeten und im Vater Unser bringen Menschen ihre Anliegen vor Gott. Beides gehört zu einem Gottesdienst: Lieder singen und Gebete sprechen und natürlich auch die Predigt. Aber dem eigenen Glauben und den eigenen Gefühlen Ausdruck geben, das geht durch beten und singen. Und damit geschieht das, was Jakobus in seinem Brief den Christen vor fast 2000 Jahren empfiehlt: "Leidet jemand unter euch? Dann soll er beten! Hat einer Grund zur Freude? Dann soll er Gott Loblieder singen." (Jakobus 5,13)

Unser Leben hat beides. Da ist Leid, und wir benötigen Gottes Hilfe. Die können wir erbitten. Und da ist Freude. Gründe dafür gibt es unzählige. Manchmal ist mir der Blick dafür nur verstellt. Ich singe dann und halte es mit Psalm 146, wo es heißt: "Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin."  

Autor: Horst Kretschi

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Gebet und Gesang

Heute ist Sonntag. Für sehr viele Menschen ein schöner Tag. Denn am Sonntag müssen die meisten Leute nicht arbeiten, können ausschlafen und ihren Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Längst nicht alle, aber immer noch viele nutzen die Gelegenheit und besuchen einen Gottesdienst. Etliche dieser Menschen freuen sich dann darauf, dass dort auch gesungen wird. Lieder, die davon handeln, wie groß Gott ist und was er alles getan hat und tut: In der Schöpfung, der Menschheitsgeschichte, im Leben von einzelnen Menschen bis heute.

Andere freuen sich über das Gebet. In Dank- und Fürbittgebeten und im Vater Unser bringen Menschen ihre Anliegen vor Gott. Beides gehört zu einem Gottesdienst: Lieder singen und Gebete sprechen und natürlich auch die Predigt. Aber dem eigenen Glauben und den eigenen Gefühlen Ausdruck geben, das geht durch beten und singen. Und damit geschieht das, was Jakobus in seinem Brief den Christen vor fast 2000 Jahren empfiehlt: "Leidet jemand unter euch? Dann soll er beten! Hat einer Grund zur Freude? Dann soll er Gott Loblieder singen." (Jakobus 5,13)

Unser Leben hat beides. Da ist Leid, und wir benötigen Gottes Hilfe. Die können wir erbitten. Und da ist Freude. Gründe dafür gibt es unzählige. Manchmal ist mir der Blick dafür nur verstellt. Ich singe dann und halte es mit Psalm 146, wo es heißt: "Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin."  

Autor: Horst Kretschi

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Hochmut gefährdet Erfolg

Knallbunt, albern und übertrieben - Karnevalsuniformen. Für mich sind sie die schönsten Uniformen. Nicht weil ich Karneval besonders mag. Aber sie zeigen eines ganz deutlich: Wenn der Mensch sich aufspielt, wenn er sich größer macht, als er ist, dann macht er sich letztlich lächerlich. Und genau das drückt die Karnevalsuniform aus. Sie ist eine Parodie auf das Großmannsgehabe der Mächtigen.

Und tatsächlich. Im richtigen Leben funktioniert das genau so. Eine übertriebene Paradeuniform, pathetisches, selbstherrliches Auftreten. Die täglichen Nachrichten zeichnen genau dieses Bild: je affiger das Gehabe, desto fragwürdiger die Politik.

Gut, wenn ich darüber lachen kann. Schlecht, wenn Menschen tatsächlich darunter leiden müssen, weil sie einem Diktator grenzenlos ausgeliefert sind.

Ein Satz aus der Bibel gibt Hoffnung. Er weist hinaus über die akute Drangsal, die von solchen Figuren ausgeht. Lakonisch heißt es in den Sprüchen Salomos:

"Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall."

Na bitte, Gottes Atem ist länger. Seine Kraft ist mächtiger. Die lächerliche Figur auf der Mattscheibe, die für das Elend ihrer Bevölkerung verantwortlich ist, sie wird nicht ewig Bestand haben. Irgendwann fällt sie auf die Nase wie ein Karnevalsclown. Das finde ich ausgesprochen tröstlich.

Autor: Andreas Odrich

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Hochmut gefährdet Erfolg

Knallbunt, albern und übertrieben - Karnevalsuniformen. Für mich sind sie die schönsten Uniformen. Nicht weil ich Karneval besonders mag. Aber sie zeigen eines ganz deutlich: Wenn der Mensch sich aufspielt, wenn er sich größer macht, als er ist, dann macht er sich letztlich lächerlich. Und genau das drückt die Karnevalsuniform aus. Sie ist eine Parodie auf das Großmannsgehabe der Mächtigen.

Und tatsächlich. Im richtigen Leben funktioniert das genau so. Eine übertriebene Paradeuniform, pathetisches, selbstherrliches Auftreten. Die täglichen Nachrichten zeichnen genau dieses Bild: je affiger das Gehabe, desto fragwürdiger die Politik.

Gut, wenn ich darüber lachen kann. Schlecht, wenn Menschen tatsächlich darunter leiden müssen, weil sie einem Diktator grenzenlos ausgeliefert sind.

Ein Satz aus der Bibel gibt Hoffnung. Er weist hinaus über die akute Drangsal, die von solchen Figuren ausgeht. Lakonisch heißt es in den Sprüchen Salomos:

"Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall."

Na bitte, Gottes Atem ist länger. Seine Kraft ist mächtiger. Die lächerliche Figur auf der Mattscheibe, die für das Elend ihrer Bevölkerung verantwortlich ist, sie wird nicht ewig Bestand haben. Irgendwann fällt sie auf die Nase wie ein Karnevalsclown. Das finde ich ausgesprochen tröstlich.

Autor: Andreas Odrich

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Richter, Meister, König

In einer Welt, in der Gewalt und Schrecken sich verbreiten und in der vieles infrage gestellt wird, ist für den Propheten Jesaja eines unumstößlich klar:

Der HERR ist unser Richter, der HERR ist unser Meister, der HERR ist unser König; der hilft uns! (Jesaja 33,22)

Wenn ich Jesaja richtig verstehe, ist er davon überzeugt, dass Gerechtigkeit und Hilfe allein bei Gott zu finden sind. Aber kann ich dieses Bibelwort, das in einer völlig anderen Zeit ausgesprochen wurde, auf mein Leben übertragen? Und wenn ja, was würde es für meinen Alltag bedeuten?

Ich beginne mit den Umschreibungen dessen, wer Gott in Jesajas Augen ist:

Er ist Herr. Drei Mal verwendet Jesaja diesen Begriff in einem Vers. Damit macht er unmissverständlich klar, wer das Sagen hat: nicht ich, sondern Gott!

Er ist Richter. Das bedeutet, dass Gott Fakten und Verhaltensweisen zu beurteilen vermag und das auch tut. Und es bedeutet, dass Gottes Urteil für mich verbindlich ist.  

Er ist Meister. Nach menschlichem Verständnis ist ein Meister jemand, der sein Handwerk herausragend gut beherrscht. Wenn Jesaja Gott als Meister bezeichnet, dann sicher auch deshalb, weil er besser weiß, wie ein Vorhaben gelingen kann. Ich kann wie ein Lehrling von meinem Meister lernen.

Er ist König und damit die Autorität, der ich mich unterzuordnen habe. Nicht ich bin das Maß der Dinge, sondern Gott. Er hat die letzte Autorität inne. Mein ist mein Herr.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Richter, Meister, König

In einer Welt, in der Gewalt und Schrecken sich verbreiten und in der vieles infrage gestellt wird, ist für den Propheten Jesaja eines unumstößlich klar:

Der HERR ist unser Richter, der HERR ist unser Meister, der HERR ist unser König; der hilft uns! (Jesaja 33,22)

Wenn ich Jesaja richtig verstehe, ist er davon überzeugt, dass Gerechtigkeit und Hilfe allein bei Gott zu finden sind. Aber kann ich dieses Bibelwort, das in einer völlig anderen Zeit ausgesprochen wurde, auf mein Leben übertragen? Und wenn ja, was würde es für meinen Alltag bedeuten?

Ich beginne mit den Umschreibungen dessen, wer Gott in Jesajas Augen ist:

Er ist Herr. Drei Mal verwendet Jesaja diesen Begriff in einem Vers. Damit macht er unmissverständlich klar, wer das Sagen hat: nicht ich, sondern Gott!

Er ist Richter. Das bedeutet, dass Gott Fakten und Verhaltensweisen zu beurteilen vermag und das auch tut. Und es bedeutet, dass Gottes Urteil für mich verbindlich ist.  

Er ist Meister. Nach menschlichem Verständnis ist ein Meister jemand, der sein Handwerk herausragend gut beherrscht. Wenn Jesaja Gott als Meister bezeichnet, dann sicher auch deshalb, weil er besser weiß, wie ein Vorhaben gelingen kann. Ich kann wie ein Lehrling von meinem Meister lernen.

Er ist König und damit die Autorität, der ich mich unterzuordnen habe. Nicht ich bin das Maß der Dinge, sondern Gott. Er hat die letzte Autorität inne. Mein ist mein Herr.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Alles ist in Gottes Liebe eingebettet

Ich liebe meine Kinder. Und natürlich freue ich mich, wenn sie den ein- oder anderen Ratschlag von uns Eltern annehmen. Aber kann ich das bei einem Teenager und einem inzwischen Erwachsenen erwarten oder gar einfordern? Natürlich nicht.

Das wäre Zwang und würde unsere Beziehung vergiften. Außerdem sind wir als Eltern nicht perfekt. Es ist also gut, wenn unsere Kinder uns durchaus manchmal auch kritisch begegnen und hinterfragen.

Menschen, die Jesus Christus nachfolgen, bleiben ein Leben lang Kinder – und zwar Kinder ihres himmlischen Vaters. Wenn ich für mich spreche: Manchmal gibt es da auch dieses Misstrauen: Meint es Gott wirklich gut mit mir? Macht er keine Fehler? Und über die Jahre hinweg komme ich mehr und mehr zu dem Schluss: Alles was Gott tut, alles was mir widerfährt, ist in seine Liebe eingebettet.

Ich spüre, wie Gottes Erwartungen an mich keine Zwangsmaßnahmen sind, sondern liebevolle Hinweise, wie mein Leben gelingen kann.

Und so kann ich die Worte aus dem 1. Johannesbrief in der Bibel aus Überzeugung mitsprechen:

Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Ich glaube, dass sich mein himmlischer Vater jedes Mal freut, wenn ich mich auf ihn und seinen Willen einlasse. Genauso, wie ich mich freue, wenn es mir hin und wieder gelingt, meinen Kindern einen guten Rat zu geben. Und wenn sie ihn dann sogar noch dankbar annehmen.

 

Autor: Oliver Jeske

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