ERF Plus - Anstoß

Hausputz ist angesagt

Hausputz ist angesagt. Die Gelegenheit, unliebsame Gegenstände auszusortieren. Nicht nur abstauben und wieder zurück ins Regal stellen, sondern weg damit.

Vor gut 3000 Jahren forderte Samuel die Israeliten auf, bei ihrem Hausputz alle Götterstatuen auszusortieren. Die Liebesgöttin Astarte, den Fruchtbarkeitsgott Baal – Gottes Konkurrenz soll aus den Häusern weichen. Die Israeliten wussten, Samuel sagt nicht einfach so: „Weg damit, weil die Mode sich geändert hat.“ Samuel sagt das in Gottes Auftrag. Gott hatte Samuel als einzigen Politiker Israels engagiert. Er wurde zu den Richtern im alten Israel gezählt.

Die Israeliten folgen tatsächlich Samuels Anweisung. Kaum haben sie sich leichten Herzens von den Göttern getrennt, ist Gefahr im Anzug. Die Philister bedrohen sie kampfeslustig.

Die Israeliten holen nicht aus Angst die aussortierten Götter zurück, sondern flehen Samuel an: „Lass nicht ab, für uns zu schreien zu dem Herrn, unserm Gott, dass er uns helfe.“ So steht es im 1. Samuelbuch, Kapitel 7, Vers 8.

Der Hausputz verändert ihre Einstellung. Die Israeliten glauben: Gott hat alle Macht der Welt. Gott wird mit den Philistern fertig. Sie bauen auf Gott. Diese Hilfe suchen sie und bitten Samuel, einen Gebetstag einzulegen.

Wenn Sie bei sich zuhause Hausputz machen, auf welche Konkurrenz Gottes treffen Sie? Z. B. auf Buddhastatuen, Glücksbringer, Schutzengel?

Wenn Sie Hilfe brauchen, wen schalten Sie ein? Jesus Christus, den Sohn Gottes – der mit seinem Namen für Hilfe steht?

Autor: Pastorin Elke Drossmann

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Ein göttliches Bauprojekt

Schon als kleiner Junge haben mir meine Eltern vom »Vater im Himmel« erzählt. Woran ich mich gerne erinnere, ist das gute Gefühl, dass ich später einmal bei Gott sein würde. Eine wichtige Rolle spielte dabei ein Versprechen von Jesus, das im Johannesevangelium überliefert wird:

„In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen“, Johannes 14,2. Weiter sagt Jesus: „Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?“

Die Vorstellung, dass Jesus vorausgegangen ist, um für Sie und mich einen Ort vorzubereiten, an dem wir einmal sein werden, diese Vorstellung überwältigt mich. Denn das bedeutet ja, dass Sie und ich im Himmel willkommen sind, mehr noch: Wir werden erwartet.

Für mich ist dieses Wort von Jesus nicht einfach nur ein billiges Vertrösten auf später. Nein. Hier geht es um eine feste Zusage, um eine Perspektive, die weit über meinen Alltag hinausreicht und auf die es sich lohnt hinzuleben.

Es gibt aber ein wichtiges Detail, das ich nicht unterschlagen darf. Jesus spricht von seinem Vater. Mit anderen Worten: Er steht in einer engen Beziehung zu Gott. In gleicher Weise ist es notwendig, dass Sie und ich in einer Beziehung zu Jesus stehen. Er will mein und Ihr Herr und Meister sein. Er möchte mit uns unser Leben gestalten, und zwar alle Tage, bis Sie und ich unser Lebensziel erreicht haben.

Ich lade Sie ein: Vertrauen Sie sich Jesus an.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Exportschlager Evangelium

Man muss sich das mal vorstellen: Da lief ein Wanderprediger, Sohn eines Zimmermanns, durch das Land Israel. Er sammelte eine Schar von Freunden um sich. Dazu gehörten Fischer und Zöllner. Einfache Menschen, die wenigsten konnten lesen und Schreiben. Er spricht über Gott als Vater. Verkündet eine Botschaft von Liebe, Barmherzigkeit und Erlösung. Die politisch Verantwortlichen beobachteten das Ganze mit Skepsis, ließen ihn schließlich hinrichten, auf Druck des Volkes. Und sie waren sicher, dass diese „Jesus-Bewegung“ damit ein Ende gefunden hatte. Heute wissen wir: Sie haben sich getäuscht. Was Jesus damals auf seinen Wanderungen verkündet hatte, wurde zu einer Botschaft, die die ganze Welt erfasste. Keiner der Gefolgsleute des Sohns eines Zimmermanns hätte sich vorstellen können, dass die Botschaft von Jesus eine solche Dynamik entwickeln würde. Nur Jesus wusste das. Er sitzt mit seinen Jüngern auf einem staubigen Hügel in der Nähe von Jerusalem. Dann sagt er die Worte, die im Evangelium nach Matthäus überliefert sind: „Die rettende Botschaft von Gottes Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst wird das Ende kommen.“ Wer hätte das gedacht? Die Botschaft von Jesus, dem Sohn eines Zimmermanns hat sich weit über die Grenzen Israels hinaus verbreitet. Sogar uns hat sie erreicht. Gott sei Dank!

 

Autor: Stefan Loß

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Licht

Für Autofahrer heißt es jetzt wieder: Licht einschalten! Denn morgens wird es später hell. Und abends früher dunkel. Autoscheinwerfer bringen eine Menge Licht auf die Fahrbahn. Das ermöglicht eine alte, aber geniale Technik: ein nach innen gewölbter Spiegel. Der bündelt die Lichtstrahlen der Glühbirne - oder eines anderen Leuchtmittels. Und er wirft das Licht in die gewünschte Richtung. Ohne diese Spiegelfläche würde sich das Licht in alle Richtungen verteilen. Wie bei einer Kerze. Und nur wenig Licht würde dort landen, wo wir es brauchen: auf der Straße.

 

Gott spricht viel von Licht. Einmal sagte er: „Steh auf! Leuchte! Denn dein Licht ist gekommen. Und die Herrlichkeit Gottes ist über dir aufgegangen.“ Gott ruft seinen Leuten zu: „Erhebt Euch! Und leuchtet!“ Dabei muss niemand aus sich selbst heraus Licht hervorbringen. Nein. Gott ist das Licht. Und mit seinem Licht kommt er - zu jedem, der an ihn glaubt (2Kor 4,6). So wie die Sonne über einer Stadt aufgeht. Und sie im besten Licht erstrahlen lässt. Wo Gott mit seinem Licht auftaucht, vertreibt er alles Dunkle und Böse (Jes 5,20). Alles Schmerzliche und Qualvolle (Offb 21,4.8.23.27). Ja sogar den Tod. Und sein Licht schafft neues Leben (Mt 4,16). Wirkliches Leben. Leben das niemals vergeht. Wenn Sie sich Gott anvertrauen, dann leuchtet sein Licht auch in Ihrem Leben. Und macht es hell.

Autor: Steffen Brack

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Wie lange geht die Ewigkeit?

Wie lange geht die Ewigkeit?

Könnte man Sie als Strecke messen: Wie weit wäre die Entfernung von einer Ewigkeit zur anderen Ewigkeit? Keine Ahnung! Unendlich weit wahrscheinlich. Aber wie kann es eigentlich zwei Ewigkeiten geben? Wenn es sich doch bei der einen Sache um die Ewigkeit handelt, wird sie ewig gehen, und es wird keinen Platz, keine Zeit für eine zweite Ewigkeit übrigbleiben. Und tatsächlich dauert ja manchmal eine Minute schon ewig, je nachdem, was ich mache.

Sie merken schon, es ist unmöglich, diese Frage zu beantworten! Eine Frage, über die sich der Mensch wohl in alle Ewigkeit den Kopf zerbrechen wird.

Das ich damit Probleme habe, liegt wohl daran, dass in meiner Vorstellung alles einen Anfang und ein Ende haben muss. Die Ewigkeit hat das aber nicht. Die Ewigkeit ist damit unvorstellbar für uns Menschen. Jetzt begreife ich, warum König David genau dieses Phänomen nutzt, um die Gnade Gottes zu beschreiben. Im Psalm 103 Vers 117 heißt es: „Die Gnade des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten.“ Gottes Gnade ist also unermesslich, nicht messbar. Mit dieser Gnade schaut Gott auf mein und ihr Leben. Diese Gnade umgibt mich jeden Tag. Alles um mich herum ist Gnade. Das ich jetzt schon 18 Jahre mit meiner Frau verheiratet sein darf: Gnade. Dass ich drei Kinder haben darf: Gnade. Dass ich leben darf: Gnade. Dass ich Gott gefunden habe: Gnade. Die Gnade Gottes schenkt ein dankbares Herz.

Schauen Sie zurück! Worin zeigt sich die Gnade Gottes in Ihrem Leben? Und Sie brauchen keine Angst vor der Zukunft haben, denn seine Gnade währt ewig.

Autor: Tobias Schier

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Nicht wie ein Fisch!

„Hätte ich doch nur was gesagt!“ Wie oft habe ich im Leben diesen Satz schon gedacht. Meist nach Situationen, in denen ich den Mund hätte aufmachen sollen und doch stumm geblieben bin wie ein Fisch. Doch das Reden in Gruppen und in der Öffentlichkeit fällt eben nicht jedem leicht. Auch ich bin immer nervös, weil ich mir nie sicher bin, ob meine Worte auch gehaltvolle Gedanken transportieren. Aber im Laufe des Lebens habe ich gelernt, dass es den meisten anderen Menschen ähnlich geht wie mir. Der israelitische König David erfleht gar von Gott Hilfe beim Reden. In Psalm 51 schreibt er: „Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.“

David will also nicht irgendetwas erzählen. Der Sinn seines Redens liegt vielmehr darin, dass er Gottes Ruhm verkündet. Beim Blick auf die restlichen Verse dieses Psalms wird klar, dass David sich einige Verfehlungen hat zuschulden kommen lassen. Er bittet Gott um Gnade und Vergebung. Er macht deutlich: Gott ist die ernsthafte Buße, die von Herzen kommt, wichtiger, als alles, was Menschen rein äußerlich tun. Und genau darin liegt der Ruhm Gottes, dass er ein gnädiger Gott ist. Er schaut die Herzen der Menschen an und sieht, wie sie es meinen. Gottes Liebe und Barmherzigkeit sind noch viel grandioser als alle Wunder der Welt, die er geschaffen hat. So wie David will auch ich davon erzählen, wie mir Gottes Güte und Barmherzigkeit täglich neu begegnet und wie ich von seiner Liebe lebe. Jeden Tag neu!

 

Autor: Horst Kretschi

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Schweigen, wie ein Grab

Manchmal ist die Bibel ausgesprochen praktisch, manchmal unangenehm direkt. Im Buch der Sprüche wird beispielsweise folgendes festgestellt:

„Wer als Verleumder umhergeht, gibt Vertrauliches preis, wer aber verlässlich ist, behält Geheimnisse für sich“, Sprüche 11,13.

Wenn ich diesen Maßstab anlege, bin ich mehr als einmal ein Verleumder gewesen. Ich habe Dinge ausgeplaudert, die nur für meine Ohren bestimmt waren und so viel Schuld auf mich geladen.

Im Nachhinein habe ich mich gefragt, warum mir das passiert ist. Wollte ich mit meiner exklusiven Information als jemand Besonderes gelten? War es der Drang, auch zu denen zu gehören, die „Bescheid wissen“? Oder wollte ich mit meiner gezielten Indiskretion ein bisschen Politik machen, beispielsweise die Meinung anderer beeinflussen?

Auf alle Fälle hat es mir hinterher sehr leidgetan, denn ich hatte durch mein Verhalten das Vertrauen von Menschen enttäuscht. Rückblickend muss ich sagen, dass mein Fehlverhalten immer schwerer gewogen hat, als ein möglicher Vorteil.

Das Buch der Sprüche richtet sich zunächst an das Volk Israel. Aber die darin enthaltene Weisheit kann ich auch auf mein Leben als Christ anwenden: Mein Ja soll ein Ja sein und mein Nein ein Nein bleiben. Und es gehört dazu, dass ich Menschen nicht enttäusche, sondern mich als vertrauenswürdig erweise, in dem ich schweige, wenn ich darum gebeten werde.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Keine Angst vor Hilfe

Wer geht lieber zum Zahnarzt – Patienten ohne Zahnprobleme oder Menschen, deren Gebiss ein Sanierungsfall ist?

Ich finde das interessant: Meistens gehen die lieber zum Zahnarzt, die damit rechnen, ohne große Behandlung wieder rauszukommen. Wer dagegen Bohren oder Spritzen befürchtet, schiebt seinen Zahnarztbesuch eher vor sich her.

Obwohl das eigentlich total unlogisch ist. Denn wem könnte der Zahnarzt mehr helfen, als dem, der Hilfe nötig hat? Und wer könnte hinterher das Gefühl von Befreiung mehr genießen, als der, der Wiederherstellung dringend braucht?

Wir Menschen sind schon eigenartig: Je mehr wir Hilfe brauchen, desto mehr drücken wir uns davor, sie in Anspruch zu nehmen. Vielleicht auch deshalb, weil wir nicht gerne unserer Hilfsbedürftigkeit ins Auge sehen.

Ich glaube, mit Gott ist es ein bisschen wie mit dem Zahnarzt: Je mehr wir das Gefühl haben, in seinen Augen als Sanierungsfall dazustehen, desto weniger suchen wir seine Nähe, Vergebung und Wiederherstellung.

Obwohl das total unlogisch ist – denn Gott ist wirklich gut darin, uns trotz unserer Schwächen von Herzen zu lieben, Schuld zu vergeben und das, was an uns kaputt ist, wiederherzustellen. Das ist nämlich die Erfahrung von Menschen, die sich auf Gott eingelassen haben. Sie alle haben erfahren, was in der Bibel in Psalm 25 so ausgedrückt wird:

Dein Name, Herr, bürgt für deine Liebe; darum vergib mir meine Schuld – sie ist so groß!

Dieser Gott ist nur ein Gebet weit entfernt. Also, schieben Sie’s nicht auf - und gehen Sie kurz mit diesem Gott ins Gespräch!

Autor: Dr. Jörg Dechert

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Historische Romane

Historische Romane sind genial. Sie liefern einen leichten unterhaltsamen Einstieg in die Geschichte. Allerdings verliere ich leicht den Überblick, wenn es mehr als vielleicht zehn Hauptakteure in ihnen gibt. Wer mit wem auf welche Weise verwandt, verschwägert ist oder auch nur irgendwie interagiert: Das überfordert mich – je nach Autor – spätestens nach fünfzig gelesenen Seiten.

Dabei muss ich anerkennen: Beziehungen sind im täglichen Leben wichtig. Ohne Beziehungen keine Freundschaft, keine Liebe – ja, eigentlich kein Leben.

Besonders deutlich wird das in einem Brief des Jesus-Nachfolgers Johannes im Neuen Testament. Darin schreibt er:

Wir haben es selbst gesehen und sind Zeugen dafür, dass der Vater seinen Sohn gesandt hat als den Retter der Welt.

Das hier ist Beziehung pur: Gott, der Vater, liebt uns Menschen so sehr, dass er sich seinen geliebten Sohn vom Herzen reißt. Er schickt ihn auf diese Welt, obwohl klar ist: Am Schluss wird er hingerichtet werden. Gott tut das nicht, weil er ein Sadist ist, sondern weil es die einzige Möglichkeit ist, dass wir mit Gott wieder in eine versöhnte Beziehung treten können.

Liebe zeigt sich in Beziehung. Gott geht jedem der über 7,5 Milliarden Menschen auf unserem Erdball nach, so erfahren wir es aus der Bibel. Als Antwort darauf lebt eine enorm große Zahl von Christen aktiv in dieser Liebesbeziehung zu Gott. Das sprengt das Who is Who und Wer mit Wem jedes historischen Romans. Trotzdem möchte ich persönlich keine Sekunde darauf verzichten: auf diese Beziehung zu Gott und zu immerhin einigen von den Menschen, die mit mir an Jesus Christus glauben.

Autor: Oliver Jeske

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Jonas Mut

Die biblische Geschichte von Jona fasziniert mich schon seit Kindestagen. Jona bekommt von Gott den Auftrag nach Ninive zu gehen, doch er wiedersetzt sich dem und flieht vor der Verantwortung. Auf seinem Schiff kommt es zu einem gewaltigen Sturm und Jona wirft sich ins Meer, um die anderen Seeleute vor Gottes Wut zu bewahren. Daraufhin wird er von einem großen Fisch verschlungen, in dem er drei Tage und drei Nächte ausharrt, bis er wieder ausgespien wird.

Während der Zeit im Fisch wendet sich Jona doch wieder an Gott und betet ihn an. Er bekennt sich zu Gott und gelobt ihm seine Gefolgschaft. Er spricht: „Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade.“ Doch Jona wendet sich nicht ab und erfährt so Rettung durch Gott.

Ich bin mein Leben lang fasziniert von dem Mut, den Jona hatte. Erst wiedersetzt er sich Gott, allein hier bin ich mir nicht sicher, ob ich das wagen würde, dann begibt er sich vollkommen in seine Gnade, indem er sich in die Fluten stürzt. Und schließlich verzagt er nicht bei großen Unglück, sondern betet ihn liebevoll an, als er in einer scheinbar hoffnungslosen Situation im Bauche des Fisches war.

Woher nimmt Jona nur diesen Mut? Woher kommt diese Gewissheit, sich vollkommen auf Gottes Gnade zu verlassen? Es bleibt für mich persönlich ein Faszinosum. Und eine Inspiration für meinen Glauben. In bin vielleicht in anderen und weniger bildhaften Dingen gefangen als Jona. Doch so wie er bitte ich Gott darum, mich nicht in seiner Gnade zu verlassen.

Autor: Dariush Ghobad

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Gott macht stark

Unwissenheit ist niemals gut. Ich habe beispielsweise Jahre lang gedacht, es heißt in der Bibel: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“. Aber das steht nirgendwo in der Bibel. Im Gegenteil, das stellt die Verhältnisse buchstäblich auf den Kopf: Denn Gott hilft uns; wir müssen und können uns seine Hilfe nicht erarbeiten oder verdienen. Der Prophet Daniel bringt im heutigen Losungswort eine zeitlose Erfahrung auf den Punkt: Wer keine Hoffnung hat, ist der Gegenwart ausgeliefert. Wer keinen inneren Halt hat, ist wie ein Blatt im Wind. Wer nicht weiß, zu wem er gehört oder an was er glaubt, wird schnell verführt. Geht den Aussagen anderer Menschen auf den Leim. Genauer Wortlaut: „Das Volk derer, die ihren Gott kennen, wird stark bleiben...“ Und ich habe mich gefragt: Kenne ich Gott? Weiß ich, dass er souverän ist, dass er gutes im Sinn hat, auch wenn‘s mir grad nicht gut geht. Weiß ich um seine Liebe, die mich immer umgibt. Weiß ich, dass er mich manchmal auch durchs dunkle Tal führt und dann auch wieder auf die Beine stellt. Weiß ich, dass er der Weltenherrscher ist, auch wenn‘s politisch drunter und drüber läuft und man denken mag, es gibt keinen Gott. Gott kennen, macht stark. Gott kennen ist leben. Gott kennen gibt Halt. Ewigen Halt. Nur der Blick durch Jesus hindurch auf ihn - rettet uns. Ich möchte Gott immer mehr kennen lernen. 

Autor: Ulrike Schild

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Danke, Gott!

Wenn das Herz voller Freude ist, kommen Worte leicht über die Lippen. Genauso kann man Hannas Situation beschreiben. Sie hat eine schwere Last tragen müssen. In der Kultur ihrer Zeit galt  Kinderlosigkeit für eine verheiratete Frau als Schande. Mehr noch, Kinderlosigkeit wurde von der Gesellschaft als Strafe Gottes gewertet.

Aber damit ist es jetzt vorbei. Vor nicht langer Zeit hat Gott Hannas verzweifeltes Gebet erhört und ihr einen Sohn geschenkt. Jetzt bringt sie diesen Sohn zur sogenannten Stiftshütte, dem Heiligtum der Israeliten jener Zeit. Hier will sie Samuel Gott weihen.

Hanna betet voller Dank. Sie macht sich bewusst, wer Gott ist und wie er handelt. Dieses Gebet ist in der Bibel im 1. Buch des Propheten Samuel aufgeschrieben. Im Kapitel 2, Vers 7 lese ich:  

Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht. (1. Samuel 2,7)

Hanna weiß, dass Gott die Geschicke der Menschen lenkt. Einigen schenkt er Reichtum, anderen versagt er eben diesen. Manche bringt er zu besonderen Ehren, andere nicht.

Gott ist souverän. Man kann ihn nicht manipulieren. Aber, und auch das hat Hanna persönlich erlebt, Gott hört Bitten, die im Glauben und im Vertrauen vorgetragen werden.  

Das ist bis heute so. Ich darf Gott im Namen von Jesus Christus ansprechen. Ich kann ihm mein Herz ausschütten und darauf vertrauen, dass er mein Anliegen hört. Und wenn er es tut, dann stimme ich in das Lob von Hanna ein und danke Gott für sein wunderbares Handeln.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Entscheidend ist die Gottesbegegnung

In verschiedenen Gesprächen tauchte bei mir immer wieder mal die Frage auf, was wohl besser sei: In einem frommen Elternhaus aufgewachsen zu sein, dadurch von Jesus erfahren und dann selbst auch diesen Glauben angenommen zu haben? Oder in einem Umfeld gelebt zu haben, in dem Glaube und Kirche gar keine Rolle spielten? Um dann in einem entscheidenden Moment für sich zu erkennen: Wow, was Gott da in Jesus am Kreuz getan hat, das hat auch für mich Bedeutung! Besser oder schlechter ist hier sicher die falsche Wortwahl, es ist einfach anders. Entscheidend ist allein, dass es diesen Moment der Gottesbegegnung gibt.

Auch der Apostel Paulus hat in seinem Brief an die Gemeinde in Rom diese Gottesbegegnung ins Zentrum gerückt, die schon damals aus unterschiedlichen Anlaufwegen herrühren konnte. Im 3. Kapitel betont er Gott als den einen Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Nichtjuden durch den Glauben. In den ersten christlichen Gemeinden waren Menschen, die mit diesem lebendigen Gott schon viele Jahre unterwegs waren, also das jüdische Volk. Aber es gab auch die Neuankömmlinge, sogenannte Heiden, die zunächst einmal gar nichts von Gott wussten. Paulus sagt: Es spielt es keine Rolle, ob die aus dem Glauben kommenden Gottes Gnade in Anspruch nehmen, oder ob es die Gottesfernen sind, die Gott überhaupt erst einmal durch einen Glauben kennenlernen. Entscheidend für jeden Menschen ist die persönliche Begegnung mit diesem Gott und seiner in Jesus Christus sichtbar gewordene Gnade, damals wie heute.

Autor: Hans Wagner

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Entscheidend ist die Gottebegegnung

In verschiedenen Gesprächen tauchte bei mir immer wieder mal die Frage auf, was wohl besser sei: In einem frommen Elternhaus aufgewachsen zu sein, dadurch von Jesus erfahren und dann selbst auch diesen Glauben angenommen zu haben? Oder in einem Umfeld gelebt zu haben, in dem Glaube und Kirche gar keine Rolle spielten? Um dann in einem entscheidenden Moment für sich zu erkennen: Wow, was Gott da in Jesus am Kreuz getan hat, das hat auch für mich Bedeutung! Besser oder schlechter ist hier sicher die falsche Wortwahl, es ist einfach anders. Entscheidend ist allein, dass es diesen Moment der Gottesbegegnung gibt.

Auch der Apostel Paulus hat in seinem Brief an die Gemeinde in Rom diese Gottesbegegnung ins Zentrum gerückt, die schon damals aus unterschiedlichen Anlaufwegen herrühren konnte. Im 3. Kapitel betont er Gott als den einen Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Nichtjuden durch den Glauben. In den ersten christlichen Gemeinden waren Menschen, die mit diesem lebendigen Gott schon viele Jahre unterwegs waren, also das jüdische Volk. Aber es gab auch die Neuankömmlinge, sogenannte Heiden, die zunächst einmal gar nichts von Gott wussten. Paulus sagt: Es spielt es keine Rolle, ob die aus dem Glauben kommenden Gottes Gnade in Anspruch nehmen, oder ob es die Gottesfernen sind, die Gott überhaupt erst einmal durch einen Glauben kennenlernen. Entscheidend für jeden Menschen ist die persönliche Begegnung mit diesem Gott und seiner in Jesus Christus sichtbar gewordene Gnade, damals wie heute.

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