ERF Plus - Wort zum Tag

Adventskalender

Wie schön: Erster Advent. Und weil er in diesem Jahr sogar auf den 1. Dezember fällt, darf heute das erste Türchen am Adventskalender aufgemacht werden. Hab ich noch vor mir. Die kleine Überraschung steht noch aus. Aber eine Entdeckung traf heute Morgen schon mein Herz. Nämlich das Wort aus dem Hebräerbrief. Mensch, was für einen Segenswunsch!

Der Gott des Friedens mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus!

Wie ermutigend! Ich muss das mehrmals lesen und hören, um es  zu verinnerlichen. Etwas Wunderbares ist nämlich im Blick: Das gesegnete Leben. In jedem Augenblick.

Nicht nur heute, am Sonntag, dieser besonderen Zeit im Wochenrhythmus. Weil doch jeder Sonntag ein kleines Osterfest ist. Unser Herr, der gute Hirte und Hüter aller unserer Wege wurde vom Tode auferweckt.

Diese Botschaft steckt sogar in unserem heutigen Bibelvers mit drin. Er lautet in voller Länge: 

„Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unseren Herrn Jesus Christus von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig!“

Wir dürfen nicht übersehen, dass ein solcher Segenswunsch nicht nur ein Sonntags-, sondern dass er ein Alltagswort, ein Lebens-Wort sein soll.

Gott, von dem der wahre Frieden kommt, stärke uns in allem, was wirklich gut ist. Liegt´s allein an uns, das zu entscheiden? Was wirklich gut ist?

Luther übersetzt: „Gott mache euch tüchtig in allem Guten...“ Bedeutet: Gott zeigt uns maßgeblich durch die frohe Botschaft seines Sohnes Jesus Christus, was nicht nur an sich  g u t  ist, sondern was Jesus gefällt. 

Ich glaube, ihm gefiele nicht, dass wir womöglich den Advent einzig darauf ausrichten, ein perfektes Weihnachtsfest zu zelebrieren. Ein Fest, an dem die Geschenke der Knüller, der Baum ein Hingucker, das Essen wie vom Sterne-Koch sein wird. Auch um strikte Einhaltung von Tradition und Ritus muss es nicht in erster Linie gehen. Sondern: dass Jesus zur Welt kommt, darum dreht sich doch alles! Wie eine Pyramide auf dem Esstisch.

Jesus kommt. Doch nicht irgendwie und irgendwo abseits. In uns und durch uns will und wird er leben. Wie hat Jesus die Menschen gegrüßt, auf welche Weise begegnet er uns? Indem er spricht: „Friede sei mit dir!“

Das ist Jesu Wunsch: Wir mögen Friedensstifter sein. Denn Friedensstifter sind Brückenbauer. Freilich kostet das Kraft. Und Mut braucht es auch dazu. Aber beides bekommen wir durch den Segen geschenkt. Werden durch ihn ertüchtigt für diese Aufgabe, von der wir selbst einen großen Gewinn haben. Den Gewinn der Freude. Sicher, die Herausforderung steht: Das Gute zu wirken, den Frieden zu schaffen, verlangt von uns, dass wir uns zeigen. Verschlossen sein, führt nicht weiter. Jesus hat uns das vorgelebt. Er zeigte sich.

Zum Beispiel dem Groß-Betrüger Zachäus in seinem Versteck. Jesus ruft ihn heraus. „Bei dir will ich zu Gast sein. Lass uns reden. Friede sei mit dir!“ Jesus wendet sich ihm offen zu. Und Zachäus lässt sich berühren. Er öffnet Jesus zwei Türen: die seines Hauses und die seines Herzens.

Diese Begegnung verändert ihn völlig. Er handelt. Teilt seinen Besitz mit den Armen und Betrogenen. Er tut „....was Gott gefällt, durch Jesus, seinen Herrn.“

Lassen wir uns vom Herrn leiten, was wir Gutes tun können. Nicht nur heute, am Sonntag. Er stärkt uns. Geben wir seinen Frieden weiter in die Zerissenheit dieser Welt. Öffnen wir uns.

Apropos öffnen. Da war doch noch was? Na klar: der Adventskalender.

Autor: Karsten Loderstädt

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Sicherheit oder Vertrauen?

Autor: Pfarrerin Renate Schmidt

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Das wird ein Staunen geben!

Autor: Pfarrerin Renate Schmidt

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Am Ende?

Sind Sie selbst oder jemand, der ihnen nahesteht, schon mal am Ende ihrer Kräfte gewesen?  Es gibt die harte Diagnose des Arztes:  Krebs im Endstadium. Nach menschlichem Ermessen sei da nichts mehr zu machen.  Oder Sie haben von heute auf morgen die Kündigung durch ihren Arbeitgeber erhalten. Der Betrieb wird ins Ausland verlagert. Oder Sie werden nachts wach, weil Sie ihr Gewissen plagt. Der Streit war eskaliert und das Tischtuch scheint zerschnitten. Wohin soll ich mich wenden?  Wo kommt mir Hilfe her?   Viele fragen sich in solchen Lebenssituationen, ob der lebendige Gott noch da ist, ob er sich nicht im Gegenteil in seinem berechtigten Zorn gegen uns gewandt hat. Diese Erfahrung hat auch König David gemacht. Wir wissen nicht genau, was ihn hier plagt und bis ins Mark aufschreckt und entmutigt. Aber er weiß, wohin er sich in und mit seiner Not wenden muss. Er ruft völlig erschöpft zu seinem Gott und Herrn: Wende dich, Herr, und errette meine Seele, hilf mir um deiner Güte willen.

Damit ist er an der richtigen Adresse. Bei ihm reden wir nicht ins Leere. König David erinnert Gott an sein Versprechen, das er seinem Volk Israel damals am Sinai gegeben hat: Ich bin der Herr dein Gott, der dich aus der Knechtschaft in Ägypten befreit hat.  Immer wieder hat der lebendige Gott so in das Leben einzelner Menschen und auch seines Volkes eingegriffen. Ja, es wäre wirklich unser Tod, wenn sich der lebendige Gott von seinen Menschen abwenden würde. Wie gut, dass er sich in Jesus Christus noch einmal ganz neu  uns zuwendet. Der heilige Gott kommt in Jesus herunter und teilt unser Leben mit allen Höhen und Tiefen. Er kommt in einem geborgten Futtertrog und Stall zur Welt. Gleich nach der Geburt ist er mit seinen Eltern auf der Flucht. Am Höhepunkt seiner Wirksamkeit wird er von einem seiner Freunde verraten. Er wird gefangen genommen, verlacht, verspottet, gefoltert und schließlich stirbt er qualvoll am Kreuz draußen vor den Toren Jerusalems. Tiefer geht es nicht mehr. Die Todesart des Kreuzigens war die damals schlimmste Art. Die Römer als Besatzungsmacht hatten sie nur für Unmenschen, für Sklaven, für Menschen ohne Rechte vorgesehen. Aber auch am Kreuz hört Jesus nicht auf, sich zu uns zu wenden: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun, ruft er unter Schmerzen aus. Lass nicht ihr letztes Wort, Vater, dein letztes Wort sein. Der Vater im Himmel hört sein Rufen und er weckt ihn als ersten am Ostermorgen aus dem Grab auf, der nicht mehr stirbt. Damit ist die entscheidende Rettung und Befreiung geschehen. Jetzt rufen und schreien wir nicht mehr umsonst. Jetzt sind wir nie mehr allein, auch wenn es noch so knüppeldick in unserem Leben kommen mag. Jesus ist da. An ihn dürfen sie sich heute wenden. Mit ihm dürfen sie ringen auch in ihrer Not. Und vielleicht ganz ehrlich klagen: Herr ich kann nicht mehr. Ich bin erschöpft. Zu ihm dürfen wir auch kommen, wenn uns unsere Schuld in einer ruhigen Minute vor Augen steht und wir darüber erschrecken. Das gilt auch dann, wenn sie vielleicht lange Zeit gar nicht an Gott gedacht haben.

So wie König David dürfen wir beten: Wende dich, Herr, und errette meine Seele, hilf mir um deiner Güte willen. So erfahren wir neu: Gott hört unser Gebet.  Er hält uns fest, auch wenn wir keine Kraft mehr haben, uns bei ihm fest zu halten. Er wendet sich uns zu, auch wenn wir zur Zeit keinen Durchblick in unserem Leben haben. Er schenkt uns tiefen Frieden in die Unruhe unseres Lebens.

 

Autor: Matthias Rapsch

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Sind Sie ein Heiliger?

Was würden Sie antworten, wenn Sie gefragt werden: „Sind sie ein Heiliger?“  Z. B. „Ich eher nicht, aber ich kenne Leute, das sind für mich Heilige.“ Und dann würden Ihnen Namen einfallen wie Martin Luther, Mutter Theresa oder Dietrich Bonhoeffer. Mose, der sein Volk aus Ägypten geführt hat, soll es an alle Israeliten im Auftrag Gottes weitersagen: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott.“ Wenn das nicht nur für ein paar besonders Heilige gilt, sondern auch dem Volk Gottes Israel und durch Jesus Christus auch uns, dann muss ja mit dem Wort heilig etwas anderes gemeint sein.

Zum Ersten steht hier:  Gott ist heilig. Im Propheten Jesaja Kapitel 40,25 heißt es: So spricht der Heilige. Und dann ist die Rede davon, dass er diese ganze Welt geschaffen hat durch sein kräftiges Wort.  Er lenkt und leitet die Geschicke und den Weltlauf bis heute. Wie klein sind dagegen die Völker und die Menschen, auch wenn sie sich noch so groß aufspielen. Gleichzeitig aber zeigt sich seine Heiligkeit  darin, dass er sich und seinen Worten treu bleibt. Seine Treue drückt sich dadurch aus, dass er seinem Volk Israel und uns immer wieder Gemeinschaft anbietet. Das gilt auch dann, wenn sein Volk ihm untreu geworden ist. Ja, der heilige Gott geht soweit, dass er in unsere Welt hineinkommt. Da, wo es oft unheilig zugeht, und seine Gebote mit Füßen getreten werden. Dort hinein kommt er in Jesus Christus. Er wird einer wie wir, doch ohne sich von seinem Vater im Himmel zu trennen. Jesus nimmt unsere Unreinheit, unsere Schuld auf sich. Das sind die Dinge, die aus der Trennung von Gott folgen. Wir handeln eben nicht so, wie er es uns in seinen guten Wegweisern den zehn Geboten mitgeteilt hat. Wir hängen uns an andere Dinge, Mächte und Menschen, die uns wichtiger sind als Gott. Damit treiben wir Götzendienst. Wir sparen den Sonntag z. B. nicht als besonderen Tag für Gott und uns aus. Wir zerstören bewusst oder unbewusst unsere Beziehungen in Ehe und Familie.  Wir reden nicht die Wahrheit übereinander. Das sind nur einige Beispiele. Es gab nur einen Weg, um uns zu erneuern und damit zu heilen. Das Kreuz auf Golgatha. Dort hat  Jesus Christus  uns geheiligt. Dort hat Jesus unsere Schuld und unser Versagen getragen und mit seinem teuren Blut  bezahlt. Wer sich jetzt an Jesus hängt, der ist vom Tod ins Leben gekommen, der ist ein Heiliger.

Übersetzt kann das heißen: Ich bin heilig, weil ich diesem Jesus mein Leben anvertraut habe und ihm jetzt alles gehört. Wie kann das gehen? Ist das überhaupt möglich, nach so vielen Jahren ohne Gott, fragte mich neulich ein Passant in der Fußgängerzone. Ja, das ist möglich, wenn Sie  heute anfangen, mit ihm zu reden. Die Bibel nennt das Gebet.

Mit ihren eigenen Worten oder mit folgenden Worten: „Herr Jesus Christus. Du hast meine Schuld auf dich genommen und bist für meine Sünde gestorben. Dafür danke ich dir. Du hast versprochen, dass Menschen, die dir vertrauen nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben werden. Das will ich glauben und dir mein Leben anvertrauen. Ich will zu dir gehören und von dir lernen. Amen.“ 

Von nun an bedeutet Heilig sein nicht eine besondere menschliche Leistung oder Verkrampfung, sondern wir werden echte Menschen, die in seiner Gemeinde und der Welt gerne tun, was Jesus will. So geschieht, was der frühere schwedische Bischof Nathan Söderblom mal so formuliert hat:

„Heilige sind Menschen, durch die es anderen leichter wird, an Gott zu glauben.“

 

Autor: Matthias Rapsch

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Auf zum Ziel

Im Philipperbrief des Apostels Paulus im 3. Kapitel, Vers 13 schreibt Paulus: „Ich lasse das, was hinter mir liegt, bewusst zurück, konzentriere mich völlig auf das, was vor mir liegt.“ Was liegt vor Paulus? Was meint er damit?  Was liegt vor mir? Was liegt vor Ihnen? Irgendwann einmal für uns alle das Ende unseres Lebens.

Jemand hat einmal den ziemlich herben Vorschlag gemacht: Jeder möge  mal – so von Zeit  zu Zeit – seinen eigenen Nachruf selbst verfassen – zu Lebzeiten. Zwei Seiten weißes Papier – und dann mal los! Was würde auf Ihren Blättern, was auf meinen stehen?! Die australische Palliativpflegerin Bronnie Ware schreibt in ihrem Buch: „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ – Untertitel: „Einsichten, die Ihr Leben verändern werden“. „Der wahre Wert eines Menschen ist unabhängig von seinem Besitz, (…) Keinen meiner Pfleglinge hörte ich rückblickend klagen, er wünschte, er hätte mehr gekauft oder besessen, keinen einzigen. Vielmehr drehen sich die Gedanken Sterbender darum, wie sie ihr Leben gelebt haben, was sie getan haben und ob sie das Leben der Hinterbliebenen positiv beeinflusst haben (…) Die Dinge, die man zu brauchen glaubt, sind manchmal gerade die, die einen an ein unerfülltes Leben fesseln.“ Also: Geld und Besitz scheiden als Garant eines sinnvollen und erfüllten Lebens aus.

Aber was dann? Wo und wie gibt es erfülltes Leben? Ich glaube es schon, aber oft nur ziemlich theoretisch, viel zu wenig praktisch, dass bei Jesus das Leben ist. Ich vermute, mein Leben  und auch das unserer Kirchengemeinde würde noch ganz anders aussehen, wenn wir es wirklich verinnerlicht hätten: „Ja, Jesus, du bist die Quelle des Lebens.“ Paulus ist aus gutem Grund davon überzeugt, dass das stimmt. Unser Leben hat ein Ziel. Das Ziel ist, Jesus Christus zu kennen und mit ihm zu leben. Das Ziel ist, an der Kraft seiner Auferstehung Anteil zu haben. Wie eine Münze zwei Seiten hat, so hat dieses Lebensziel zwei Aspekte, die man nicht voneinander trennen kann. Auf der Vorderseite steht: Bei Jesus ist die Lebenskraft für heute. Unser Leben hat mit ihm eine neue Qualität. Auf der jetzt noch verdeckten Rückseite steht: Dieses Leben mit  Jesus hört nicht auf. Es geht mit ihm weiter, wenn wir hier auf der Erde einmal unseren letzten Satz gesprochen und unseren letzten Atemzug getan haben. Die Kraft der Auferstehung reicht für heute und bis ans Ende der Zeit. Das neue Leben startet im Hier und Jetzt und endet nicht, wenn wir unsere Augen auf dieser Erde für immer schließen. Jesus Christus ist nicht nur am Start und unter­wegs dabei. Er ist auch das Ziel.

Es geht heute in meinem Alltag und es geht einmal am Ende meines Lebens um nichts anderes, als um dieses eine: IHN, den aufer­standen Christus an meiner Seite zu wissen. Es geht darum, mit Gott, mit meinen Mitmenschen und mit mir selbst versöhnt zu leben und auch einmal sterben zu können. Was vor uns liegt, ist die Begegnung mit dem auferstandenen und wiederkommenden Herrn. Die Vorfreude auf die Begegnung mit Jesus lässt uns der Vergangenheit nicht nachtrauern.

Die Vorfreude, ihm zu begegnen, schenkt uns Mut und Kraft, unseren Lebensweg vertrauensvoll an seiner Hand zu gehen. Er hat uns versprochen, er bringt uns an sein gutes Ziel. Er sorgt dafür, dass wir bei ihm  zu Hause ankommen. Unbeschreiblich schön wird es mit ihm und bei ihm sein. Gott sei Dank!

Autor: Pastor Harry Moritz

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Kreise ziehen

Im 2. Korintherbrief 3, 6 des Apostels Paulus heißt es: Gott hat uns fähig gemacht, Diener des neuen Bundes zu sein. So gibt es die Neue Genfer Übersetzung wieder.

Paulus und seine Mitarbeiter stellen klar: Wer wir sind und was wir weitersagen, hat seinen Grund in der Beauftragung durch Gott. Er hat ihnen durch seinen Heiligen Geist die Augen ihrer Herzen für Jesus geöffnet. Sein Leben, sein Leiden, sein Sterben und Auferstehen sind ihnen eindrückliche Hinweise darauf, dass in Jesus Gott selbst Mensch geworden ist. Jesus, die Liebe Gottes in Person, hat ihr Denken und Reden, ihr Leben völlig verändert. Sie sind begeistert vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der der Vater von Jesus Christus ist.

Er wendet sich in seiner Liebe ausnahmslos allen Menschen zu. Niemand ist ihm zu unwichtig, zu klein oder zu groß. Allen gilt seine bedingungslose Zuwendung. Jeder Mensch darf wissen: Gott liebt ihn. Gott fragt nach ihm. Gott steht keinem Menschen gleichgültig gegenüber.

Hier fallen alle Grenzen und alle Schranken. Hier ist die Grundlage für echten Frieden gelegt. So hat Gott den Bund seiner Liebe, den er mit dem Volk Israel eingegangen ist, und der ohne Wenn und Aber gilt, ausgedehnt auf alle Menschen, die auf unserer Erde leben. Gott hat in Jesus alle Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Gott und Mensch und dass wir Menschen untereinander versöhnt leben können.

Jesus macht dies möglich! Er stiftet Frieden. Er kann und will unser Herz und Leben wirklich verändern. Wo Jesus im Mittelpunkt des Lebens steht, wo ich seine Worte schätze, da entscheidet er, wie wir mit anderen und mit uns selbst umgehen. Da wird seine Liebe zum Maßstab für mein Leben. Wer sich herzlich an und über Jesus freut, wer sich immer wieder von der Liebe Gottes anrühren lässt, der kann diese Liebe nicht für sich behalten. Gottes Heiliger Geist schenkt uns Mut und Kraft, mit anderen so herzlich und liebevoll umzugehen, wie Gott mit  uns umgeht. Eine echte Herausforderung für jeden von uns!

Wie schnell bleiben wir dahinter zurück! Ein Blick in unseren persönlichen Alltag, in das Miteinander in unseren Gemeinden und in verschiedene soziale Medien fordert uns immer wieder neu heraus. Leben wir aus der Kraftquelle der Liebe Gottes oder strengen wir uns richtig an, unsere moralischen Maßstäbe zu verwirklichen? Wollen wir anderen Menschen im Namen Gottes ein Nächster sein? Einer, der sich anderen wertschätzend und liebevoll zuwendet? Je intensiver die persönliche Vertrauensbeziehung zu Jesus ist, umso mehr befähigt Gott Sie und mich, Boten seiner großen Liebe zu allen Menschen zu sein.

Der Liedermacher Manfred Siebald bringt es auf den Punkt, wenn er  formuliert:

1. Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich, still und leise, und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort, in Tat und Wort, hinaus in unsre Welt.

2. Ein Funke, kaum zu sehn, entfacht doch helle Flammen; und die im Dunkeln stehn, die ruft der Schein zusammen. Wo Gottes große Liebe in einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt.

3. Nimm Gottes Liebe an! Du brauchst dich nicht allein zu mühn, denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise ziehn. Und füllt sie erst dein Leben und setzt sie dich in Brand, gehst du hinaus, teilst Liebe aus, denn Gott füllt dir die Hand.

Autor: Pastor Harry Moritz

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Im Leiden getröstet

Autor: Ruth Bai-Pfeifer

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Gott gibt mir alles, was ich brauche

Autor: Ruth Bai-Pfeifer

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Mittendrin

Autor: Bernhard Heyl

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Genug der Worte

Autor: Bernhard Heyl

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Die stärkende Kraft der Glaubenslieder

Autor: Pfarrer i. R. Hans-Jörg Blomeyer

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Errettet aus grausamer Grube

Autor: Pfarrer i. R. Hans-Jörg Blomeyer

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Keine Not trennt uns von Jesus

Autor: Walter Köhler

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Mit Gott neu beginnen

Autor: Walter Köhler

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Komisches Gefühl?

Autor: Günter-Helmrich Lotz

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Ein biblischer Intelligenztest

Autor: Günter-Helmrich Lotz

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