ERF Plus - Wort zum Tag

Keine Angst vor der Zukunft!

Autor: Thomas Eger

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Großer Jammer

Jesus ist unterwegs gewesen. Er hat die Städte und Dörfer in Galiläa besucht. Und er hat in den Versammlungsräumen der Gläubigen, den Synagogen, das Evangelium gepredigt.

Während Jesus über Land gezogen ist, hat er allerhand Leid gesehen. Menschen, die innere und äußere Not zu tragen hatten, die enttäuscht, verwirrt oder deprimiert waren. Leute, die an schlimmen Erkrankungen litten oder den Verlust eines lieben Angehörigen betrauerten.

Das alles hat Jesus nicht kaltgelassen. Im Gegenteil. Die Not hat ihn tief getroffen. Das Matthäusevangelium berichtet davon. Dort heißt es:

Als Jesus das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verängstigt und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Matthäus 9,36

Diesen Menschen fehlt das Entscheidende, berichtet Matthäus. Es ist so, als wären sie Schafe, die keinen Hirten haben. Sie brauchen jemanden, der sie sammelt, ihnen Orientierung und Sicherheit vermittelt.

Jesus hat sich dieser Aufgabe als Teil seiner Berufung gestellt. Er hat von der Liebe Gottes, des Vaters, erzählt und diese Liebe praktisch gelebt. Er hat Menschen aus Bindungen befreit, ihnen die Augen geöffnet, Hoffnung vermittelt, eine zweite Chance ermöglicht, ja, einigen sogar neues Leben geschenkt.

Aber Jesus hat das nicht aus sich heraus getan. Im Johannesevangelium verrät er sein „Erfolgsrezept“. Dort wird Jesus mit den Worten zitiert: „Ich tue das, was ich meinen Vater im Himmel tun sehe“, Johannes 5, 19.

Mit anderen Worten, Jesus lebt seine Berufung, indem er zum einen aufmerksam die Welt um ihn herum wahrnimmt und zum anderen sorgfältig auf das achtet, was sein Vater im Himmel vorhat.

Gesetzt den Fall, Jesus würde heute über Land ziehen. Ich glaube, dass er vergleichbare Not finden würde. Es würde ihn vermutlich genauso jammern wie damals, denn Trauer, Krankheit, Enttäuschung, Verwirrung oder Niedergeschlagenheit sind heute genauso allgegenwärtig, wie sie das früher waren. -  In gewisser Weise hat sich also nicht wirklich viel verändert.

Die Frage, der ich mich heute stelle, lautet: Bin ich bereit, mich von Jesus in den Dienst stellen zu lassen? Bin ich bereit, seinem Ruf zu folgen? Bin ich bereit, einerseits mitten im Leben zu stehen und gleichzeitig aufmerksam auf das zu achten, was Gott tun möchte?

Das wird ziemlich herausfordernd sein. Aber ich möchte mich herausfordern lassen. Ich werde mich aufmachen und mir von Jesus zeigen lassen, was er für heute an aufregenden Aufgaben vorbereitet hat.  Und ich lade Sie ein, das ebenfalls zu tun. Sagen Sie Jesus: Herr, hier bin ich. Bitte zeige mir, was für mich heute dran ist. Ich stehe dir zur Verfügung. Sende mich! 

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Ein großer Mann verabschiedet sich

Es ist eine Abschiedsrede der besonderen Art. Der Mann, der sie hält, hat Israel viele Jahrzehnte geführt. Er war von Kindesbeinen einer Berufung gefolgt, die höchstpersönlich von Gott ausgesprochen worden war. Ich spreche von Samuel, einem der ganzen großen Persönlichkeiten des Alten Testaments.

Das Volk Israel wollte einen König haben. Nach anfänglichem Widerstand hatte Samuel auf Gottes Anweisung hin einen jungen Mann aus der Sippe Kisch im Stamme Benjamin zum König gesalbt. Mit König Saul begann eine neue Ära in Israel. Das politische System der Richter wurde ersetzt durch die Monarchie.

Samuel nimmt diesen Moment zum Anlass, um dem Volk Israel noch einmal ein paar wichtige Dinge ins Stammbuch zu schreiben. Unter anderem erinnert er seine Zuhörer an folgende Tatsache: 

„Werdet ihr der Stimme des HERRN nicht gehorchen, so wird die Hand des HERRN gegen euch sein wie gegen eure Väter“, 1. Samuel 12,15.

Ich selber habe mehrfach Momente erlebt, die für mein Leben wegweisend waren. Ich denke besonders an den Abschied von einem meiner Mentoren. Nach vier Jahren Aufenthalt in Großbritannien führte mich mein beruflicher Weg wieder nach Deutschland, genauer gesagt zum ERF nach Wetzlar. Ich wusste, dass ich meinen Mentor, einen hochbetagten Finanzfachmann, in dieser Welt nicht mehr wieder sehen würde. Das war für mich ein beklemmendes Gefühl. Aber es war auch ein Moment, in dem ich offen war für – ich nenne das einmal –„letzte Ratschläge“.

Genauso stelle ich mir die Situation um Samuel vor. Er ruft seinem Volk eine Wahrheit zu, die diese eigentlich nur zu gut kennt. Ihr müsst der Stimme des HERRN gehorchen, sagt er. Tut ihr das nicht, werdet ihr die Konsequenzen eures Handelns tragen müssen. Und die werden schlimm sein.

Ich glaube, in diesem Moment werden alle Anwesenden gedacht haben: Selbstverständlich werden wir der Stimme des HERRN gehorchen. Das ist doch keine Frage, Samuel! Zweifelst du etwa an unserer Aufrichtigkeit?  Wir sind  Leute, die Gott vertrauen.

Leider hat die Geschichte gezeigt, dass es nicht weit her war mit den Vorsätzen der Zuhörer. Ein schleichender Prozess setzte ein, der wiederum zur Folge haben sollte, dass Samuels Warnung sich erfüllte.

Nun könnten Sie sich fragen, was diese Geschichte mit uns heute zu tun hat. Die Antwort ist verblüffend einfach:

Was damals gegolten hat, gilt in gewisser Weise immer noch. Samuel hat von der Stimme des HERRN gesprochen, der es zu folgen gilt. Christen folgen dem offenbarten Wort Gottes. Was Gott durch seinen Sohn Jesus Christus mir zu sagen hat, ist maßgeblich für mein Denken, Reden und Tun. Richte ich mich danach, werde ich Gottes Wohlwollen erleben. Die Bibel nennt das Segen. Tue ich das nicht, lebe ich nach meinen und nicht nach Gottes Maßstäben, werde ich mich dafür einmal zu verantworten haben. 

Ich wünsche Ihnen und mir heute die notwendige Kraft, damit wir tun können, was Gott uns tun heißt.

Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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Ohne Gott geht nichts

Autor: Ruth Bai-Pfeifer

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Gott ist Gott!

Autor: Ruth Bai-Pfeifer

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Wer bleibt übrig von unserem Leben?

Autor: Pfarrer Heinz-Günther Brinken

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Es wird so kommen

Wenn ich Bilder von großen Konzerten, Fußballspielen oder Festivals sehe, dann staune ich immer, wo so viele Leute her kommen können. Wacken 85.000, Fusion 70.000 , Endspiel Fußball-WM in Russland 2018 (Kroatien gegen Frankreich) 78.000 Besucher, … Sie müssen wissen: Ich wohne in einem Ort mit 2500 Einwohnern und bin in einem Dorf mit damals rund 500 Einwohnern aufgewachsen. Und wenn dann irgendwo 80.000 Leute zusammen kommen, dann staune ich immer, wie viele Menschen auf einmal zusammen sein können.

Ich staune über die Logistik und Versorgung, über das Transport-, Platz- und Informationsmanagement; ... und eigentlich auch: Wie kriegt man so viele Menschen mit einem Interesse, unter einem Thema vereint? Wie kriegt man es hin, dass die an dieser einen Stelle alle das Gleiche wollen? Und selbst wenn beim Fußballendspiel am Ende nicht alle denselben  Sieger sehen wollen: Vorher wollen sie alle ein gutes, spannendes Spiel sehen. – Das fasziniert mich immer wieder, auch wenn ich nicht unbedingt dabei sein muss, sondern mich in kleineren Gruppen wohler fühle.

Aber einmal möchte ich dabei sein, wenn sich noch viel mehr Menschen treffen werden. Sprich: wenn noch viel mehr Menschen unter einem Interesse versammelt sein werden. David betet im Psalm 86,: „Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren, …“ – Da möchte ich dabei sein. Darauf freue ich mich.

Alle Völker werden dabei sein - nicht nur die kleine Auswahl derer, die das Geld für Ticket und Fahrt aufbringen konnten. – Nicht nur die Auswahl derer, die schnell genug waren oder die besseren Beziehungen hatten. Alle Völker werden einmal vor Gott kommen und ihn anbeten. Was wird das für eine unüberschaubar große Menge sein. …

Allerdings heißt das noch nicht, dass alle dabei froh sein werden. Manche werden wohl auch mit Schrecken anerkennen müssen, dass es Gott doch wirklich gibt und er sie nach ihrem Leben fragt. Andere werden lobend anbeten und froh sein, endlich Jesus, den Sohn Gottes, zu sehen, der sie erlöst hat. Ich hoffe, ich darf unter diesen sein.

„Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren, …“ - Als David dies sagte, da war das keine strategische Aussage. David hat keinen Plan gemacht und dann unten irgendwo als Programmpunkt hin geschrieben: „Und dann kommen alle zu Gott und machen ihre Verbeugung.“, so wie die Aufmärsche und Demonstrationen in den sozialistischen Staaten geplant wurden, mit vorgeschriebenem Beifall und „Winkelementen“.

David hat aus einer Not heraus gebetet. Er wusste nicht weiter, er war ratlos, er hatte Angst. Und dann macht er sich bewusst, dass Gott da ist und dass Gott gut zu ihm ist. Er macht sich bewusst, dass Gott über allen Widrigkeiten und feindlichen Mächten steht und am Ende zu Seinem Ziel kommt. … Und da betet er: „Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren, dass du so groß bist und Wunder tust und du allein Gott bist.“ Diese Aussicht macht ihm wieder Mut, und er bittet um Wegweisung und Führung. Weil Gott über allem steht und Ihm alles dienen muss, darum hat die Zukunft Sinn.

Wenn Sie heute vielleicht Angst vor dem kommenden Tag oder den nächsten Herausforderungen haben, … dann können Sie sich einfach bewusst machen: Gott ist größer - und am Ende werden sich alle vor ihm beugen.

 

Autor: Pastor Christoph Reeps

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Licht zum Leben

Bauvorbereitung auf einem Kirchenboden. - Ein Ingenieur hockt in einer Ecke und betrachtet einen Balkenkopf. – „Komm mal mit der Lampe her!“ - Sein Mitarbeiter kommt mit einer kräftigen Taschenlampe und leuchtet in die finstere Ecke, in die der Ingenieur angestrengt schaut. - Und da zeigen sich die Schäden. Da zeigt sich, was Bestand hat, was verrottet ist und was erneuert werden muss. Sie kennen sicher auch solche Situationen, wo „erst im Lichte betrachtet“ deutlich wird, was wirklich da ist.

Nun war auf dem Kirchenboden schon etwas Licht, von den kleinen Fenstern. Die Leute konnten dort oben schon gehen und sich einiges ansehen. Das zusätzliche Licht war nur für die finsteren abseitigen Stellen nötig. Es gibt aber auch Räume und Bereiche, in die gar kein natürliches Licht kommt: tiefe Keller, Höhlen, Bergbaustollen. Da kann man ohne zusätzliches Licht gar nichts machen. Da ist man auf eine künstliche Lichtquelle angewiesen.

Von einem solchen Ort spricht Jesus. Dieser Ort ist unsere Welt. Nicht die Erde allein, sondern der Kosmos. Der Kosmos ist finster.

Doch, es gibt auch im Kosmos Licht. Das Licht der Sonne und anderer Sterne scheint in dieser Finsternis, und wo die Strahlen auf einen Planeten oder Mond treffen, da wird es an der Oberfläche hell und ein wenig Licht kann reflektiert werden. Alles andere bleibt in der Dunkelheit.

Unser Planet Erde hat gegenüber anderen Planeten den Vorteil einer Atmosphäre, in der sich das Licht auch noch sanft verteilt, so dass uns unsere Erde größtenteils hell erscheint. Und doch nennt Jesus sie „finster“. Die Erde liegt in einer anderen tiefen Finsternis, der Finsternis der Loslösung von Gott. Unsere Welt erkennt Gott nicht.

Mit dem Sonnenlicht und anderen Lichtquellen können wir uns zwar auf der Erde und in unserem menschlichen Alltag halbwegs gut orientieren und zurechtkommen; aber für das, was über dieses Leben hinaus geht, dafür haben wir keinen Blick. Davon sehen und verstehen wir nichts. Dafür haben wir keinen Plan, keine Chance, keinen Durchblick; da tappen wir voll im Dunkeln. Dafür brauchen wir ein anderes Licht. Da reichen Sonne Mond und Sterne nicht. Da hilft auch kein Feuer, nicht Glühlampe, LED und Lichtbogen. Da brauchen wir ein anderes Licht. Und dieses Licht ist Jesus selbst. Jesus sagt von sich: „Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ Jesus ist nicht – wie der Mitarbeiter auf dem Kirchenboden – mit einer Lampe gekommen und hat in die finstere Ecke geleuchtet. Jesus ist selbst als Licht in unsere Finsternis gekommen. Nicht nur als Lampe, sondern als Licht, als die Helligkeit! Jesus bringt nicht nur hier und da einen Lichtstrahl hin, sondern Jesus erhellt alles und macht ein anderes, ewiges Leben möglich. … -> für die, die ihm vertrauen. Wenn Jesus sagt: „wer an mich glaubt“, dann meint er damit nicht, dass wir nur denken sollen: „Den wird’s schon mal gegeben haben.“ Sondern dann meint er damit, dass wir ihm unser Leben anvertrauen sollen. Wer ihm glaubt, das sind die Menschen, die ihm vertrauen, dass er sie liebt und ihnen das Wichtigste und Beste sagt und gibt. Jesus meint damit die, die ihm ihre Schuld und ihr Versagen und ihr Ungenügen anvertrauen und ihm zutrauen, dass er sie trotzdem liebt und annimmt. – Gehören Sie zu denen, die ihm das glauben? Dann sind Sie in seinem Licht angekommen. Oder besser: Dann ist Sein Licht bei Ihnen angekommen.

 

Autor: Pastor Christoph Reeps

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In der von Jesus geschenkten Freiheit leben

In einem Gefängnis tragen die Gefangenen einheitliche Anstaltskleidung. Das weiß ich, denn schon Jahre gehe ich mit einem Team in die JVA Wittlich. Wir bieten den Gefangenen wöchentlich eine Gruppenstunde an, führen Einzelgespräche und halten mit ihnen Briefkontakt. Wir beten für sie und helfen ihnen, eine Beziehung zu Jesus zu bekommen. Das ist keine einfache Aufgabe. Wenn ich mit einem Gefangenen Ausgang mache, hole ich ihn an der Pforte ab und siehe da, er kommt in ganz normaler Kleidung. Seine Anstaltskleidung hat er nun für vier Stunden abgelegt. Man sieht ihm nicht an, dass er eigentlich ein Insasse der JVA ist. Wenn Insassen entlassen werden, müssen sie ihr Leben ändern. Das haben sie oft genug gehört, das wissen sie. Dazu gehört auch, dass sie die Gefahren erkennen, die sie unfrei machen, dass sie ihre alte Gesinnung ablegen und in der neuen Freiheit leben.

Der Apostel Paulus schreibt aus dem Gefängnis den Philipperbrief. Ihm wurde die Freiheit genommen, weil er an Jesus Christus glaubte. Stellen wir uns mal vor, wir würden eingesperrt, nicht weil wir kriminell wurden und etwas verbrochen haben, sondern weil wir Christen sind. Paulus rebellierte nicht. Er war sich seiner ernsten Lage bewusst. Sein gelebter Glaube an Jesus war sein Leben, und selbst wenn er dafür sterben müsste, konnte er nur gewinnen. Paulus machte einen Aufruf an die Christen und somit auch an uns:

Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi. (Philipper 1,27)

Wenn wir mit Jesus leben, hat das Konsequenzen – nicht nur für ein paar Stunden. Wir haben unsere alten sündigen „Einheits-Kleider“ ausgezogen und das neue Kleid der Gerechtigkeit angezogen. Wir machen die wunderbare Erfahrung, dass uns unsere Sünden vergeben wurden, dass wir Kinder Gottes sind. Gott als unser himmlischer Vater sorgt für uns. Wir haben die Gemeinde, können Gottesdienste feiern und z. B. die Bibelstunde besuchen.

Durch Jesus leben Christen in der Freiheit der Kinder Gottes. Das spricht Paulus hier an. Egal, in welchen Umständen du dich befindest – wandele würdig darin. Es ist ein Bild, wie wenn jemand ein neuer Staatsbürger eines Landes wird. Er lebt zwischen Rechten und Pflichten. Wir Christen sind durch Jesus befreit zu einem neuen Leben. Die Konsequenz ist, dass wir in dieser neugewonnenen Freiheit leben. Würdig des Evangeliums zu wandeln, bedeutet auch, die Gute Nachricht vom Retter Jesus denen zu bringen, die diese Freiheit in Jesus noch nicht entdeckt haben, und sich dafür einzusetzen, dass Menschen lebendige Christen werden. Aber Paulus spricht noch etwas anderes an. Ich lese es nach der Übersetzung der Guten Nachricht:

Steht alle fest zusammen in derselben Gesinnung! Kämpft einmütig für den Glauben, der in der Guten Nachricht gründet.

Paulus spricht die Einheit und den Zusammenhalt der Christen und der Gemeinden an. Wir sollen fest zusammenstehen. Wir tun dem Evangelium einen schlechten Dienst, wenn wir uneinig und zerstritten als Christen leben. Unversöhnlich sein - das darf unter Kindern Gottes dauerhaft keinen Platz haben. Vielleicht müssen wir aufeinander zugehen und Dinge klären und bereinigen! Wer in der Freiheit der Kinder Gottes lebt, hat die Freiheit zu vergeben und Vergebung anzunehmen. Christen leben aus der Vergebung. Schließlich vergibt Jesus uns auch!

Vielmehr sollen wir die Gesinnung Christi anziehen. Die Evangelien zeigen, wie Jesus gesinnt war. In derselben Gesinnung leben bedeutet, in demselben Heiligen Geist, den uns Gott gegeben hat. Es geht nicht nur darum, dass wir zu Christus und seiner Gemeinde gehören, sondern auch um die Wirksamkeit unseres Lebens mit Jesus. Die einfache Formel heißt: „Lebt darin – lebt mit Jesus.“

 

Autor: Siegfried Skubski

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Mit neuer Kraft für Jesus unterwegs sein

Die neu entstandene Gemeinde in Jerusalem stand vor einer gewaltigen Herausforderung. Ganz am Anfang war alles neu, nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für ihr Umfeld. Das Verhalten der Christen wurde beobachtet. So rückte auch die Not Einzelner in den Blickwinkel. In der heutigen Zeit wird die Not der Menschen in vielen Ländern sozial abgefedert. Dahinter steht eine soziale Gesetzgebung. Dem war damals nicht so. Zu Zeiten des römischen Reiches musste jeder selbst gucken, wo er blieb.

Der Zusammenhalt der Christen in der Jerusalemer Gemeinde wird beschrieben mit: „ein Herz und eine Seele“. Die Christen lebten miteinander. Sie sorgten für die Armen und Bedürftigen. Sie gründeten keine soziale Gütergemeinschaft, nein, aber sie hatten eine gelebte Glaubensgemeinschaft. Die Auswirkungen ihres gelebten Glaubens werden beschrieben in Vers 33, in der Apostelgeschichte, Kapitel 4.

Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen.

Die Triebfeder, für ihre Bereitschaft zu geben, war ihr Glaube an Jesus. Sie gingen damit an die Öffentlichkeit, wie Jesus es ihnen befohlen hatte. Da gehört der gelebte Glaube hin. Jesus hatte sich auch nicht verkrochen. Er war dort zu finden, wo die Menschen waren.

Die Christen bezeugten ihren Glauben mit großer Kraft. Wer seinen Glauben nicht vor den Leuten bezeugt, steht in Gefahr, dass er ein kraftloses Christsein führt. Nach Jesu Aussage sind seine Nachfolger das Salz der Erde, das Licht der Welt. Als Christen werden wir von den Leuten nur dann ernst genommen, wenn wir zu unserer Glaubensüberzeugung stehen. Eine Gemeinde, die keine klare Ausrichtung hat, kein klares Evangelium, ist für die Leute uninteressant und nichtssagend und hat deshalb nichts mehr zu melden. Eine solche Gemeinde verliert Mitglieder, denn auf so einen Glauben können die Leute in der Regel verzichten. Bezeugen sollen wir unser Christsein und den Auferstandenen Jesus durch unser Verhalten, durch unser Leben und dadurch, dass wir Jesus vor den Menschen bekennen. Dazu gehören die Werke der Nächstenliebe wie großzügig sein, Opfer bringen und dienen.

Die Apostel waren noch Zeitzeugen seiner Auferstehung. Sie hatten den gekreuzigten Jesus nach seiner Auferstehung gesehen, ihn erlebt, mit ihm gesprochen und mit ihm Gemeinschaft gehabt; auch beim gemeinsamen Essen. Wir haben das niedergeschriebene Zeugnis der Apostel in der Bibel. Von daher können Christen heute mit gleicher Kraft, mit gleicher Motivation bezeugen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist – dass Jesus lebt.

Wir müssen den auferstandenen Jesus nicht aus eigener Kraft bezeugen. Das macht nur Druck und funktioniert nicht. Vielmehr können wir beten, dass Jesus uns dazu Mut und Kraft schenkt.

Übrigens – wer den Retter Jesus erfahren hat, der hat was zu sagen und will diese Erfahrung weitergeben. Wem seine Sünden vergeben sind, der wünscht sich das für andere Leute auch. Beten wir für Menschen, die noch keine Beziehung zu Jesus haben. Machen wir uns Gedanken, wie wir sie mit dem Evangelium erreichen können.  Tun wir es mit Gottes Kraft aus Liebe zu Gott und aus Liebe zu den verlorenen Menschen.

Die Christen, die in der Apostelgeschichte beschrieben werden, waren nicht nur mit großer Kraft für Jesus unterwegs, sondern auch mit großer Gnade. Sie glaubten an die Kraft des Wortes Gottes. Sie wussten, dass Jesus sie zu den Menschen senden würde. Sie rechneten mit dem Wirken des Heiligen Geistes.

Autor: Siegfried Skubski

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Standhaft bleiben

Wenn ich unsere heutige Politik verfolge, bekomme ich manchmal Wehmut nach den vergangenen Jahren. Damals, als ein Politiker noch für das einstand, was er glaubte, als man in hitzigen Diskussionen hart aneinander geriet. Was waren das damals noch für Charaktere, bei denen man genau wusste, dass sie auch nach der Wahl noch dafür standen, was sie vorher sagten.

Heute habe ich den Eindruck, die Meinungsforschungsinstitute bestimmen, was man als Politiker sagt. Es ist fast egal geworden, wen man wählt, weil man doch nicht weiß, wofür die Person morgen steht.

Es wäre total verkehrt, das allein an den Politikern oder gar an Namen festzumachen. Denn die Politik spiegelt nur die Gesellschaft wider, bildet nur das ab, was wir denken, wie wir leben, wie wir sind. Und so haben wir uns wohl längst daran gewöhnt, dass es ist, wie es ist: Jeder hängt sein Fähnlein schön in den Wind. Weh dem, der es nicht macht.

Sie meinen, dass ist zu pauschal gesagt? Denken Sie doch bitte einmal an die letzte Diskussion, an der Sie beteiligt waren. Hatten Sie den Mut, ihre Meinung fest zu vertreten, auch als die Mehrheit anders dachte? Oder haben Sie doch die eine oder andere Aussage vorsichtiger formuliert oder ganz weggelassen?

Wenn es Ihnen gelungen ist, dann herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie schon ein paar Schritte weiter auf dem Weg, zu dem Paulus Timotheus auffordert, indem er ihm schreibt:

Bewahre, was dir anvertraut ist, und meide das ungeistliche lose Geschwätz.

(1. Timotheus 6,20)

Bewahre, was dir anvertraut ist! Hier geht es um das Evangelium, um das Wort Gottes. Jesus hat es uns anvertraut. Er hat uns seinen Heiligen Geist gegeben, der uns diese Wahrheit verständlich macht. Eine Wahrheit, die eine Alternative zum Leben ohne Jesus beschreibt. Kinder Gottes, erst recht, wenn sie in leitender Funktion sind, haben die Aufgabe, Bewahrer zu sein. Ein bekanntes Fremdwort dafür lautet übrigens „konservativ“. 

Timotheus, einem jungen Mann, der schon viel Verantwortung für eine Gemeinde tragen musste, wird hier Mut gemacht, anders zu leben; anders als die Welt, die nicht zu Gott gehört. Es geht dabei um das Festhalten an den unverrückbaren Werten und Geboten, die Gott uns gegeben hat. Es sind Werte, die Gott seinen Kindern anvertraut hat, damit sie in seinem Sinn damit umgehen. Kinder Gottes wissen um den Wert dieser Gebote und Regeln, wissen, dass sie letztlich das beste Lebenskonzept für uns Menschen sind.

Es ist ein Ausdruck von majestätischem Adel, wenn Kinder Gottes ihr Leben so gestalten, wie es ihrer Würde, ihrer Familienzugehörigkeit entspricht.

Was dazu überhaupt nicht passt, schreibt Paulus auch: meide das ungeistliche, lose Geschwätz!

Hier geht es nicht darum, dass Timotheus als Spaßbremse durch die Welt laufen soll, immer auf der Hut zu sein hat, dass ihm nicht mal ein falsches Wort über die Lippen kommt. Die Aussage kann ich mit Psalm 1 vergleichen. Dort heißt es sinngemäß: Gut hat es der, der sich nicht dort wohl fühlt, wo die Spötter sitzen. Man kann sehr leicht in ein ungutes Reden übereinander abrutschen - das kennt sicher jeder von uns! Eigentlich will man es nicht, aber so schnell redet man sich in Rage und dann kommen nicht anwesende Personen sehr schlecht dabei weg.

Ungeistliches Geschwätz ist es, weil der Geist der Welt, aber nicht der Geist Gottes uns dazu bringt, so zu reden. Es ist der Durcheinanderbringer, der dahinter steckt, der von Anfang an Chaos in die Welt brachte.

„Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder.“, schreibt Jakobus - und unterstreicht damit, was Paulus an Timotheus schreibt. Bewahrer von Gottes Wort sollen eindeutig sein, klar im Leben und klar im Reden als Kinder Gottes auftreten.

Darum bewundere ich im Nachhinein die kernigen Politiker von früher. Sie sprachen deutlich und klar aus, wofür sie standen, sagten den anderen, was sie von deren Einstellung hielten - und konnten sich hinterher treffen, um ein Bierchen miteinander zu trinken.

Ich möchte zwar nicht Politiker sein, aber Gottes Wort mit dem Mund und Leben bewahren und vertreten, egal was die anderen sagen - und es dabei mehr und mehr lernen, das ungeistliche Geschwätz sein zu lassen: das soll Gott mir wert sein!

Autor: Prediger Walter Undt

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Lass dich aus der Ruhe bringen

Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sagen sich so viele, wenn sie hören, dass ein Leben ohne Christus letzten Endes in die falsche Richtung läuft. Ewigkeit? Wieso denn das! Man hat doch eine Menge Spaß und freut sich über dies und das und ehe man sich ändern will, da ist man lieber einfach still!

Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Nur nicht das Gesicht verlieren und am besten gar nicht rühren,

gar nicht erst damit befassen - nur nicht irre machen lassen!

An dieses Lied von Manfred Siebald musste ich denken, als ich mich mit dem Bibelwort aus dem Epheserbrief zu beschäftigen begann. Dort heißt es:

In Jesus Christus haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.

Sünde und Erlösung. Das sind zu harte Begriffe für unsere Zeit, die im Superweichwaschprogamm ihren Alltag gestaltet, die von Spaßprogramm zu Spaßprogramm wechselt, ständig auf der Suche nach neuer Belustigung ist.

Man will sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Man will weiter leben, weil das Leben oft so gut und bequem und schön ist.

Ich möchte - nein, ich muss Sie heute aus dieser bequemen Ruhe herausholen, weil der lebendige Gott Ihnen und mir dieses Bibelwort als Anstoß gegeben hat!

Stellen Sie sich bitte einmal ein weißes Blatt Papier vor, auf das wir nun gemeinsam etwas malen:

Auf der linken Seite malen Sie ein Dreieck als ein Symbol für Gott, auf die rechte Seite ein Strichmännchen für sich selbst. Dieses Bild symbolisiert, wofür Gott Sie und mich geschaffen hat: Zu einem Leben in Gemeinschaft mit Gott. Im Paradies war es zunächst auch so. Dann kam der Wunsch des Menschen nach mehr. Angestachelt durch Satan, verführt durch blendende Versprechungen, entschied der Mensch, lieber Satan zu glauben als Gott. Es kam zu einem Bruch in der Beziehung Gott - Mensch. 

Nun malen Sie einen großen Graben zwischen Gott und Mensch und schreiben das Wort „Sünde“ in den Graben. Denn das meint die Bibel, wenn sie von Sünde spricht: einen Zustand, der uns von Gott trennt.

In diesen Zustand werden wir nun alle hineingeboren, ob wir wollen oder nicht. Alle Menschen beginnen ihr Leben in dem rechten, von Gott getrennten Bereich. Wir haben eine Kluft zwischen uns und Gott, die keiner von uns überbrücken kann. Keiner!

Gott liebt seine Menschen aber immer noch: unverändert und grenzenlos. Darum hat er sich in Jesus für uns geopfert, um so eine Brücke über diese Kluft zu schaffen. Jesus ist die Brücke geworden, der Weg zurück zum Vater. Malen sie nun eine Brücke über die Kluft und schreiben Sie „Jesus“ darauf!

Ihre Zeichnung bildet jetzt die drei Aussagen unseres Bibelwortes ab:

Was hat diese Brücke Jesus gekostet?

Sein ganzes Leben. Mit seinem Blut hat er unsere Schuld bezahlt.

Was haben wir davon?

Wir dürfen unser Leben mit allen Macken und mit unsere  persönlichen Vergangenheit zu Jesus bringen, wir dürfen Vergebung erfahren.

Reicht das denn aus, was Jesus damals tat?

Ja! Der Reichtum Gottes ist groß genug. Sein Opfer ist unüberbietbar. Es reicht. Wir dürfen nicht den Fehler machen und auf die Größe unserer Schuld sehen. Wir müssen auf die Größe des Opfers Gottes sehen. 

Das ist Jesu Einladung heute an Sie und mich: Bring dein Leben mit Gott in Ordnung - zum ersten Mal oder wieder einmal! Hör auf, dich ablenken zu lassen! Hör auf, dir einreden zu lassen, dass deine Schuld zu groß sei. Das ist bodenloser Hochmut! Was Jesus getan hat, reicht. Seine Gnade reicht für alle und alles.

Du musst dich nur aus der Ruhe bringen lassen - oder wie Manfred Siebald es in seiner letzten Liedzeile formulierte:

Lass dich doch mal aus der Ruhe bringen. Fang mal wieder an zu denken, hör auf, von dir abzulenken, Gott fragt dich nach deinem Leben und du sollst ihm Antwort geben!

Autor: Prediger Walter Undt

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Das Kirchweihfest

Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!

Der Pfarrer meiner Kirchengemeinde liebt unser Kirchweihfest. Am Sonntagmorgen wird ein Festgottesdienst gefeiert. Am Nachmittag gibt die Organistin ein Orgelkonzert. Und dazwischen gibt es noch Kaffee und Kuchen für alle. Ich könnte das ja verstehen, wenn wir eine alte und traditionsreiche Kirche hätten. Aber unsere Kirche ist aus Beton gebaut und steht in einem Hochhausviertel.

Einweihungen, die wollen gefeiert werden, das verstehe ich. Auch die Bibel erzählt die Geschichte einer großen Einweihungsfeier.

König David hat Jerusalem zu seiner Hauptstadt gemacht. Dort soll nicht nur der Mittelpunkt der Verwaltung sein. Jerusalem soll auch zum geistlichen Zentrum werden. Wäre es nicht wunderbar, wenn die Bundeslade mit den Steintafeln der 10 Gebote in die neue Hauptstadt kommt?! David bereitet dieses Ereignis sorgfältig vor.

Ein neues Zelt für die Bundeslade wird aufgestellt. Die Träger der Bundeslade bereiten sich durch religiöse Übungen auf ihre Aufgabe vor. Die Sänger und Musiker studieren neue Lieder ein. Vor allem ein Lied, das extra für diesen Anlass komponiert wird. Es beginnt mit den Worten: Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!

Dann ist es soweit. Alle sind festlich gekleidet. Die Bundeslade wird in einer fröhlichen Prozession mit Musik und Tanz nach Jerusalem gebracht und dort in das Zelt gestellt. Es wird Gottesdienst gefeiert, und dann gibt es Brot und Kuchen für alle.

Ein Lied aber wird immer wieder gesungen und gespielt: Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!

David stellt Männer ein, die jeden Tag vor dem Zelt singen, Priester, die jeden Tag Gottesdienste dort feiern, und Wächter, die auf das Zelt mit der Bundeslade achtgeben. So sehr freuen sich die Jerusalemer, dass Gott jetzt in dieser Lade mitten unter ihnen wohnt! Es ist ihr Gott, dem sie es verdanken, dass sie hier, in Jerusalem, wohnen können. Es ist ihr Gott, der sie aus Ägypten geführt hat bisher hierher, ins Gelobte Land. Daran wollen sie sich immer erinnern und allen erzählen, was für wunderbare Dinge sie mit Gott erlebt haben.

Was ist heute von der Begeisterung geblieben? Grund zum Danken haben wir genug – wieviel Segen hat Gott schon über unsere Gemeinde gegeben. So viel haben wir zusammen erlebt und auch durchgestanden! Davon will ich gern erzählen. Und ich möchte die Menschen aus der Nachbarschaft einladen zum Gottesdienst, zur Musik und auch zu Kaffee und Kuchen. Ist da ein Kirchweihfest nicht genau der richtige Anlass?

Ich glaube, ich verstehe meinen Pfarrer jetzt besser.

Autor: Dorothee Döbler

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