Geschichte der Gemeinde

Die Gemeinde Nienburg wurde 1946 von Nachkriegsflüchtlingen gegründet. In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder auf etwa 300 an.

Das Einzugsgebiet der Gemeinde umfasste ein Gebiet zwischen Walsrode, Sulingen, Stolzenau und Neustadt im Süden. Anfangs fanden Gottesdienste an den unterschiedlichen Orten im Wechsel statt, so dass sowohl Prediger als auch Gemeindemitglieder weite Fahrstrecken in Kauf zu nehmen hatten. Diese wurden teils mit Fahrrädern, teils mit angemieteten Bussen bewältigt. In Nienburg konnte man zunächst im Anbau des Diakonissenhauses am Stahnwall seine Zusammenkünfte abhalten. Die Gemeinde hatte in den folgenden Jahren recht häufige Predigerwechsel. Zum Teil begründete sich dies durch die Fluktuation der Flüchtlingsfamilien. Relativ viele, darunter auch eine Pastorenfamilie, wanderten in die USA aus.

In den ersten Jahren wurde in der Weser an den Engländerwiesen und im Freibad an der Mindener Landstraße getauft. Mit der Zeit änderte sich einiges: Der Walsroder Teil der Gemeinde wurde selbständig.1959 konnte die Gemeinde dann eine Scheune am Grefengrund erwerben, die mit viel Eigenleistung zu einem Gemeindehaus mit eingelassenem Taufbecken und Gruppenräumen umgebaut wurde. Am gleichen Ort, wenn auch nach weitern Umbauten, befindet sich immer noch das Gemeindehaus.

1996 wurde das 50jährige Jubiläum der Gemeinde gefeiert. Sulingen wurde 1998 selbständige Gemeinde und hat seitdem auch einen eigenen Pastor.

Zurzeit hat die Gemeinde Nienburg etwa 105 Mitglieder.

Tags: